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Jules

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Und irgendwann braucht man sich nicht mehr – Von Ablaufdaten und Gehen Lassen oder Warum ich nicht mehr blogge

Wir haben uns kennengelernt und es war sofort klar. Wir beide, das passt. Das wird eine Freundschaft, das wird viel Spaß, viel Lachen, ein bisschen Weinen, viele Zigaretten, Alkohol und Kohlenhydrate (nicht die guten). Und so wurde es auch, erstmal. Nach einer Hochphase der Gefühle ging es über in eine Freundschaft, in der man wusste, dass der andere da ist, aber auch mal genervt war, mal aneinander geriet, ein bisschen jedenfalls, dann aber wieder viel geteilt, sich gedrückt, sich verbunden gefühlt wurde. Und dann plötzlich, oder auch nicht so plötzlich, vielleicht sogar schleppend, war da gar nicht mehr so stark das Bedürfnis nach der anderen Person. Nett, freundlich, der ein oder andere Insider-Joke und wissende Blicke, aber auch ein Schweigen, ein sich-nicht-mehr-viel-zu-sagen-haben. Getrennte Wege, verschiedene Städte, Funkstille. Und es ist okay. Es heißt nicht, dass die Freundschaft nicht echt war. Es heißt nicht, dass die Erinnerungen schmerzen müssen. Es war eine durchwachsene Zeit für uns beide, mit vielen Höhen und einigen Tiefen, die wir gemeinsam oder wenigstens nebeneinander erlebt haben. Wir haben uns gebraucht, und wir haben uns gehabt. Und irgendwann haben wir uns nicht mehr gebraucht. Haben uns verändert. Das ist in Ordnung. Manche Freundschaften haben Ablaufdaten, aber das macht sie nicht weniger wahr und wertvoll.

Als ich 2010 mit dem Bloggen anfing, hatte ich keine Ahnung, was passieren wird. Ich hatte nicht den leisesten Schimmer davon, wie sich die ganze Bloggerwelt entwickeln würde. Ich wusste nicht einmal, dass man Geld verdienen kann mit einem Blog. Plötzlich tat ich das aber. In den letzten 7 Jahren als Blogger ging es aber nur dann wirklich um das Geld, wenn das Ende des Monats lauerte und mein (anderer) Studentenjob nicht ausgereicht hat. Wenn ich auf die letzten Jahre als Blogger schaue, bin ich fassungslos, wie viel ich erleben durfte und wie viele Menschen ich kennenlernen konnte. Neben unzähligen Kontakten und Einblicken in Agenturen und Unternehmen, unzähligen Samples und unglaublich schönen Kooperation neben katastrophalen E-Mail-Auseinandersetzungen, bin ich insbesondere dankbar dafür, sehr gute Freunde gefunden zu haben. Niemals hätte ich gedacht, dass ich über meinen Blog Mädchen kennen lernen würde, mit denen ich mittlerweile gute 5 Jahre befreundet bin und die ich mir in meiner Zukunft nicht wegdenken möchte. Ich weiß aber auch, dass diese Freundschaften schon lange über die Gemeinsamkeit des Bloggens hinausgehen und ich sie schon lange nicht mehr damit verbinde.

Jetzt, wo ich einen Vollzeitjob habe, der mit 40 Std./Woche (leider) nicht auskommt, bleibt wenig Zeit zum Bloggen. Während meines dualen Studiums und während des Praktikums in New York war es ähnlich. Viel Arbeit, wenig Zeit. Es gab aber zwei grundlegende Unterschiede. Erstens war mir das Vorankommen im Job damals nicht so wichtig. Ich war noch „in der Ausbildung“, der Fokus lag auf dem Studium an sich. Jetzt habe ich einen Job, in dem ich gut sein will, in dem ich voran kommen will und der so viel mehr Verantwortung und eine viel größere Anforderung mit sich bringt, als alles andere zuvor. Mein Fokus liegt zu 100% auf diesem Job. Das war vorher anders, da lag mein Fokus stark auf dem Blog. Zweitens hat mir das Bloggen früher extrem gefehlt, wenn ich in Nebenjob oder Studium stark eingebunden war. Bloggen war nicht nur mein Nebenjob, sondern in erster Linie ein Hobby, ein Ausgleich, mein Ventil. Mittlerweile brauche ich das nicht mehr so sehr. Ich finde den Ausgleich in Sport und in meinen Freunden, das Schreiben, Fotos machen und Kreieren fehlt mir kaum. Und daher nehme ich mir auch nicht die Zeit dafür. Meine Prioritäten haben sich verschoben. Und das ist okay.

Mein Blog und ich, eine tiefe Liebe, mein Baby, mein eigener Ort. Vieles hat sich verändert. Jeder spricht von Influencern, jeder richtet seine Aufmerksamkeit auf Instagram, kaum jemand nimmt sich die Zeit, Blogs zu lesen. Ich auch kaum noch. Und auch das ist okay. Dinge verändern sich. Zeiten verändern sich. Menschen verändern sich. Und so wie die Freundschaft irgendwann überflüssig war, obwohl sie einem vorher viel gegeben hat, ist vielleicht auch mein Blog irgendwann nicht mehr notwendig für mich. Bis vor ein paar Monaten habe ich neben den regelmäßigen Blog-Beiträgen zwei Bilde pro Tag (!) auf Instagram gepostet. Jetzt bin ich so bei zwei Bildern pro Woche. Einfach so.

Der Trennungsschmerz wird weniger, wenn die Trennung langsam verläuft. Ich sage nicht, dass es vorbei ist, zwischen diesem Blog und mir. Ich stelle nur fest, dass ich ihn nicht vermisse. Dass ich andere Dinge bevorzuge und dass ich nicht unendlich viel Zeit und Kraft habe, um auch hier noch hochwertigen Content zu liefern. Es ist ganz offen, wie es hier weiter geht. Meine Gedanken dazu aufzuschreiben, hat mir viel gebracht und auch Spaß gemacht. Denn natürlich ist das Schreiben noch immer meine Leidenschaft. Natürlich lassen einen 7 Jahre Blogger sein nicht auf einmal gehen. Ich habe mich nur verändert.

OUTFIT: Monochrome Summer Dress

Dress – Stradivarius (get it here)
Sneakers – adidas Stan Smth
Bag – Gucci Soho 

#BITCHESIMBACK

Gosh, das war eine lange Zeit ohne neuen Blog-Post. An manchen Tagen habe ich nicht ein einziges Mal an den Blog gedacht, an anderen hatte ich total Lust, am Abend ein Travel Diary (von der Reise im März, ja, ups) oder einen Trend Report oder ein Life Update zu schreiben. Aber dann habe ich es doch nicht gemacht. Hashtag Adult Life eben, aber auch einfach das gute Wetter. Jetzt wo ich (wieder) über 40 Stunden die Woche in einem Büro arbeite, schätze ich die hellen und lauen Stunden am Abend sowie die Wochenenden noch mehr als zuvor schon. Einfach draußen sein, spazieren gehen, nach all dem Sitzen. Ich habe sogar einen Bürotisch, den man hochfahren und dran stehen kann. Trotzdem sitze ich die meiste Zeit und habe unendlichen Bewegungsdrang paradoxerweise gepaart mit absoluter Lust, einfach ins Bett zu fallen. Mehr dazu im Life Update, ich schweife ab.

Neues Kleid, alte Sneakers, Lieblingstasche. Fertig und tatsächlich von heute. Bzw. von gestern, denn ich veröffentliche den Beitrag morgen. Vielen Dank an meine liebste Mel für die Fotos in der Mittagspause.

Das Kleid ist von Stradivarius und HIER IST DER DIREKTE LINK.

Und hier das Outfit zum Shoppen (Alles die exakten Produkte, die ich trage. Alternativen findet ihr ganz unten):

 

OUTFIT: Was ich trage, wenn ich keine Zeit hatte – Mom Jeans, Kuschelpulli, Stan Smith

Mantel – ASOS (ähnlich hier)
Hose – Monki (gibt es hier)
Schuhe – adidas Stan Smith (gibt es hier)
Schal – Acne (gibt es hier)
Pulli – H&M 
Tasche – Gucci (gibt es hier)
Gürtel – Vintage (ähnlich hier)
Sonnenbrille – Ray Ban (gibt es hier)

Steht da wirklich „Kuschelpulli“ in meinem Titel?

Heute war ich mit Lali zum Frühstück verabredet. Das wurde auch wirklich dringend Zeit, denn wir hatten uns das letzte Mal vor meinem Urlaub gesehen und das ist jetzt schon ziemlich lange her. Danach haben wir noch schnell gegenseitig unsere Outfits geknipst. Lali hatte sich da etwas mehr Mühe gegeben, ich habe es wenigstens versucht. Ich habe mir nämlich drei Röcke gekauft: diesen Stoffrock, diesen blauen Jeansrock und diesen schwarzen Midi-Jeansrock. Einen davon wollte ich gerne fotografieren. Ich trage sehr selten Röcke. Ich mag sie an anderen, aber nicht so gerne an mir. Alle drei neuen Röcke habe ich mit nackten (und gebräunten) Beinen anprobiert und für super empfunden. Heute bei 10 Grad trotz Sonne kamen nackte Beine aber nicht in Frage. Mit Strumpfhose – auch mit hipsterinstagramtrendiger Netzstrumpfhose – gefiel mir keiner der Röcke. Und dann so: noch 10 Minuten, ups! Also rein in die Mom-Jeans, in der noch vom letzten Mal der Gürtel steckt, den neuen weichen Pulli drüber, der alte 0815-Mantel und die geliebten Stan Smiths. Fertig. Aber kann man ja auch mal zeigen. Authentizität und so.

Hier gibt es die Original Schuhe, Tasche, Sonnenbrille und Jeans zu kaufen:

Hier gibt es schöne rosa Pullover (meiner ist von H&M und ich konnte ihn online nicht finden):

OUTFIT: Stripes, Camel Coat and Mom Jeans

Mantel – Vila (similar here)
Jeans – Monki (similar here and here)
Shirt – Samsoe Samsoe (similar here)
Bag – Gucci (back in stock here!)
Shoes – adidas Stan Smith (get them here)
Belt – & Other Stories (similar here)

Diese Jeans mit einem Streifenhirt ist mittlerweile mein Go-To-Outfit, wenn ich unkreativ bin oder es eilig habe. Streifen gehen immer und die Hose ist einfach zu bequem. Den Mantel trage ich viel zu selten, eben weil man ihn nicht schließen kann und es in Hamburg doch recht windig und unbeständig ist. Hoffentlich beruhigt sich das Aprilwetter bald, in London konnte ich bereits Lederjacken tragen und würde das hier gerne fortführen. Die Sonnenbrille gehört Theresa und sie hat sie mir für die Fotos geliehen, weil ich einfach so unglaublich müde aussah. Ich hätte sie auch gerne behalten, aber das ging dann doch nicht.

Ich wünsche euch einen guten Start in die kalte Woche! Macht das beste draus.

LIFE UPDATE April 2017 – Vietnam, Kambodscha, Thailand, London und Vollzeitjob

Hallo, ich bin wieder da!

Oder eigentlich nicht, denn ich sitze gerade in London am Schreibtisch im Hotelzimmer und genieße einen grandiosen Blick auf die Themse, den Tower of London, diverse Hochhäuser, die London Bridge, die Tower Bridge und viele weitere Teile Londons, die ich nicht benennen kann. Das ist der heftigste Ausblick ever.
Da ich nun 23 Tage ohne meinen Freund am anderen Ende (naja fast) der Welt unterwegs war, haben wir direkt im Anschluss 4 Tage Zweisamkeit in London gebucht. Es gab jeden Tag Burger (Five Guys, Shake Shack, Five Guys, Shake Shack), leckeres Frühstück, lange Spaziergänge durch verschiedene Stadtteile, aber auch viel Zeit im Hotel, ausschlafen, Workouts, Pooltime. Es hat hier nicht ein einziges Mal geregnet, während in Hamburg scheinbar kaum eine trockene Stunde verging. Alles richtig gemacht also.

Südostasien

Die letzten drei Wochen war ich also wie gesagt gemeinsam mit Marie in der größten Hitze unterwegs. Nach 1,5 Tagen in Ho Chi Minh Stadt ging es weiter auf die vietnamesische Insel Puh Quoc, gefolgt von einem Reisetag nach Sihanoukville in Kambodscha. Von dort ging es für einige Tage auf die traumhafte Insel Koh Rong (Kambodscha) und danach für einige Tage zurück nach Sihanoukville. Nach einem weiteren Reisetag im Bus und auf der Fähre kamen wir auf Koh Chang (Thailand) an und blieben dort bis wir für die letzten 1,5 Tage nach Bangkok aufbrachen. Mehr Details zur Reise, viele Fotos, Infos zu Unterkünften, Inseln und Transport folgen so bald wie möglich! Ich bin jedenfalls sehr entspannt, gut gebräunt, stark zerstochen und habe erst einmal genug von vietnamesischen und thailändischem Essen. (Ich liebe es aber! Ab nächste Woche geht’s wieder.)

Masterarbeit abgegeben. Was kommt jetzt?

Nach so viel Urlaub in Asien und jetzt London, kann man ganz gut die Realität verdrängen. Oder vergessen. Das klingt jetzt negativer als es klingen soll, denn ich freue mich auf die Zukunft, auch wenn 4 Wochen ohne Verpflichtungen sehr angenehm waren. Die Masterarbeit befindet sich (wahrscheinlich noch ein paar Wochen) in der Korrektur. Bis Ende April bin ich noch bei ABOUT YOU Werkstudent. Im Mai fange ich einen neuen Job an. Einen richtigen Job. Einen Vollzeitjob. 40 Stunden die Woche bzw. eigentlich mehr, wurde mir direkt gesagt, eher 45 Stunden. Aber ich kenne auch kaum jemanden, der wirklich nur 40 Stunden arbeitet. Mal ganz abgesehen von meinem Consultant-Freund, bei dem eine 60-Stunden-Woche die Normalität ist. Ich habe mich bewusst gegen eine Karriere in einer Unternehmensberatung entschieden. Keine Ahnung, ob ich überhaupt einen Platz bekommen hätte, ich habe zwar sehr gute Noten, war aber nicht auf den Top-Unis. Ich habe mich letztendlich gar nicht beworben, da ich zu sehr freizeitliebend bin und ja auch noch den Blog nebenbei habe. Ich reise gerne, aber lieber privat. Ich bin auch gerne mal in meiner Wohnung, auch unter der Woche abends mit Freunden zusammen. Da blieben also immer noch genug Jobs in Hamburg übrig, wenn man auf Suchportalen „Marketing“ eingibt (das macht mir nämlich viel mehr Spaß). Letztendlich habe ich sogar das erste Angebot angenommen, das ich bekommen habe, weil es sich richtig angefühlt hat. Ob es das richtige ist, stellt sich dann in den nächsten Monaten raus. Ich bin gespannt. Auf den Job an sich, aber auch, wie es wird, wieder voll zu arbeiten, das habe ich ja nun lange nicht mehr gemacht. Was mit dem Blog passiert? Werden wir sehen. Ich habe den Blog während meines dualen Studiums gegründet. Da habe ich auch 40 Stunden die Woche gearbeitet oder hatte täglich 8 Stunden Uni. Und das ging auch.

Worauf ich mich am meisten freue? Abends und am Wochenende einfach Freizeit zu haben. Nicht zu denken „Ich muss eigentlich noch das und das lernen“, „Das Kapitel für die Masterarbeit wollte ich diese Woche noch beenden“, „Ich brauche dringend noch neue Quellen“, „Ich muss eigentlich noch etwas vorbereiten“. Wie schön muss das bitte sein?! 🙂

Und hier meine SHORT LIST

Gesehen: „Lion“ im Flugzeug. Schaut euch den Film unbedingt an, er ist so schön! „Fences“ ebenfalls im Flugzeug, ebenfalls sehenswert! Ich schaue englische Filme immer im Originalton, ich denke bei „Lion“ ist das nicht unbedingt notwendig, aber wenn euer Englisch es zulässt, schaut „Fences“ unbedingt im Originalton. Hier sind die Dialoge sehr wichtig und bei Übersetzungen geht oftmals viel verloren. „Get out“ haben wir in Bangkok im Kino gesehen. Viele Schreckmomente, krasse Story. Kann ich auch nur empfehlen, wenn ihr nicht zu große Angsthasen seid. 😉

Gelesen: Viel! Im Urlaub habe ich 5 Bücher gelesen, die alle gut waren, aber nicht unbedingt erwähnenswert, außerdem habe ich gerade alle Titel vergessen. Jetzt gerade lese ich „Huckleberry Finn“ von Mark Twain (weil ich es bisher nie gelesen habe).

Gehört: Fest & Flauschig.

Geärgert: Über allergische Reaktionen auf Insektenstiche, ansonsten über gar nichts.

Geshoppt: Im Urlaub gar nichts. Als ich zurück war, habe ich ein wenig online bestellt, weil ich so Entzugserscheinungen hatte. Unten seht ihr ein paar Teile.

OUTFIT: Casual and Fair Spring Look

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden und enthält Werbung. 

Es regnet. Für einen Hamburger ist das aber weniger dramatisch, wenn es dabei mild ist. Dann freut man sich über die angenehmen Temperaturen und darüber, dass heute gar kein Wind weht. Meine To-Do-List heute ist endlos lang und endet mit „19 Uhr: Abfahrt zum Flughafen!“. Vorher muss vieles erledigt werden, das schreit nach einem gemütlichen Outfit mit Sneakers und Jogginghose. Jogginghosen kann man mittlerweile ja tatsächlich auch weit entfernt von Gym oder Sofa tragen. Damit es aber nicht zu entspannt aussieht, habe ich eine Bluse dazu kombiniert und eine Lederjacke – die trotzt dem Regen (ist kein echtes Leder) und gibt dem Outfit nochmal eine Nummer Coolness dazu. Eine kleine Tasche, in die aber alles Nötige passt, ein Schal, der zur Not um den Kopf gewickelt wird, und fertig. Ich kann mir gerade keinen besseren Look für heute vorstellen.

Richtig überrascht war ich über die Bluse. Baumwoll-Blusen sind oft steif und ungemütlich, aber ich sitze gerade immer noch in diesem Outfit am Schreibtisch und alles fühlt sich super an. Das Beste: die Klamotten fühlen sich nicht nur super an, sie tun auch etwas Gutes. Tchibo hat nämlich gerade die erste Kollektion aus ECO-LOGIC Baumwolle gelauncht, die nachhaltigere Anbau- und Produktionsbedingungen gewährleistet und dabei auch noch richtig zeitlos schön ist. Das ist ja oft ein großes Problem, dass faire Mode einfach nicht modisch ist. Neben meinem Outfit findet ihr noch viele andere schöne Teile, den rosa Mantel habe ich z.B. auch und freue mich, ihn bald mit blauer Mom-Jeans und einem süßen Rüschen-Top tragen zu können. Tchibo bezieht die Baumwolle für diese Kollektion aus Indien, genauer aus dem Appachi ECO-LOGIC Bio-Baumwoll Projekt, über das sogar eine lokale Baumwoll-Farmerin nur Positives zu sagen hat. Leider konnte ich aufgrund meines Masterthesis-Endspurts nicht zur Fashion-Show der Kollektion gehen und alle weiteren Kleidungsstücke begutachten, dennoch kann ich sagen: Gut Gemacht Tchibo! Denn heutzutage ist Nachhaltigkeit einfach super wichtig, vor allem im Kleiderschrank. Und wenn man dazu auch noch einen fairen Kaffee trinken kann, umso besser.

So, ich beweg mich dann schnell nochmal in Drogerie und Apotheke, um ein paar letzte Sachen zu besorgen und mache mich dann endlich ans Packen meines Rucksacks! Bald geht es ja auch schon los. Das war jetzt erst einmal der letzte Blog-Beitrag bis zum 12. April. Ihr könnt mich aber gerne auf Instagram begleiten. Da werde ich so viel wie möglich teilen. Ansonsten wünsche ich euch allen eine schöne Zeit und wir hören uns im April! XO.

Jogginghose, Bluse – Tchibo
Sneakers – adidas
Lederjacke – Zara
Tasche – Gucci
Schal – Acne
Fotos – Melanie 

LIFE UPDATE MÄRZ – BYE THESIS HELLO LIFE

BYE THESIS!

Ihr glaubt gar nicht, was das am Freitag für ein Gefühl war, die Masterarbeit abzugeben. Wenn ihr das selbst schon hinter euch habt, wisst ihr es natürlich doch. Die letzten Wochen waren nicht mehr so spaßig wie die Monate davor. Plötzlich hatte ich diese Deadline, die ich mir selbst gesetzt habe, und die rückte immer näher. Allgemein war ich ziemlich entspannt und hatte ein gutes letztes halbes Jahr. Ich habe viel für die Masterarbeit gemacht, aber auch viel Freizeit gehabt. Die letzten zwei Wochen saß ich bis spät nachts dran und war schon sehr gestresst und sehr genervt. Aber das war es wert. Mittwochnacht war sie fertig, Donnerstagmorgen habe ich sie für mich gedruckt und am Donnerstag noch ein letztes Mal Korrektur gelesen. Das hat über sechs Stunden gedauert, aber schon da war ich so glücklich. Als ich sie dann gemeinsam mit Marie am Freitagmorgen final hab drucken und binden lassen, war ich trotz Schlafmangel voller Tatendrang und nach Abgabe komplett überfordert mit diesem Gefühl der Erleichterung und der Freiheit. Da fällt so eine Last von einem ab, und gleichzeitig ist man natürlich auch etwas stolz. Und ein wenig emotional, denn eine lange Zeit geht vorbei und eine neue steht an.

Was jetzt kommt:

Ich komme direkt zum Highlight: Am Montagabend fliege ich mit Marie nach Vietnam. In etwas mehr als drei Wochen kommen wir von Thailand wieder zurück. Dazwischen werden wir eine Menge Strände sehen, Bikinis tragen, Kokosnüsse trinken und das Sommerleben genießen. Kultur rutscht etwas in den Hintergrund, auf dem Plan stehen hauptsächlich Inseln. Nach dem Master und vor allem der Masterthesis haben wir sicherlich ein wenig Entspannung und Pineapple Shakes verdient. Und durch den Flug am Montag kam auch meine Deadline zustande, denn mein eigentlicher Abgabetermin wäre erst im April. Aber in den Urlaub, während die Arbeit hier noch liegen bleibt? No way! Und hat ja auch alles super geklappt.

Wenn ich aus dem Urlaub zurück komme, habe ich noch 2,5 Wochen, in denen ich weiterhin als Werkstudent bei ABOUT YOU arbeite. Die restlichen Tage werde ich nutzen, meine Freunde wiederzusehen, ein paar Dinge zu erledigen, zu bloggen und vielleicht mit meinem Freund noch einen kleinen Trip zu machen. Wir wohnen zwar zusammen, aber so richtig Zeit für uns hatten wir auch lange nicht mehr. Und jetzt fahre ich auch noch schon wieder alleine weg. Daher könnte ein kleiner Kurzurlaub anstehen.

Und ab Mai arbeite ich dann, wie ein richtig erwachsener Mensch, in einem neuen Job. Vollzeit. Darüber gibt es nach dem Urlaub dann noch einen ausführlichen Beitrag. Nicht über den Job an sich, sondern allgemein über den neuen Lebensabschnitt.

Ich werde mein Macbook nicht mit nach Südostasien nehmen, d.h. es wird auch keine Blog-Beiträge geben, während ich weg bin. Es kommt aber noch ein Beitrag am Montag und falls ihr Lust habt, mehr zu lesen, habe ich hier ein Smoothie-Bowl-Rezept für euch, meine liebsten 3 Home-Workouts und meine kleine Kolumne, die ich umbenannt habe.

Falls ihr das noch nicht tut, folgt mir gerne auf Instagram. Ich hoffe auf WLAN hier und da, sodass ich meine Eindrücke in die Story laden und mit euch teilen kann. Fotos werden bestimmt auch genug gepostet.

Die Short-List fällt heute weg, denn ich habe weder etwas spannendes gelesen, noch gesehen, noch geshoppt. Ihr könnt mir aber gerne mal in den Kommentaren hinterlassen, was euer Lieblingsbuch ist! Genre ist relativ egal.

Habt einen schönen Sonntag! <3

Rezept: Grüne Smoothie Bowl

Wie ihr wahrscheinlich wisst, habe ich gerade wenig Zeit, da ich an den letzten Tagen meiner Masterarbeit sitze. Was aber trotzdem nicht fehlen darf, ist ein leckeres Frühstück, oder in diesem Fall Lunch. Es spricht ja nun wirklich nichts dagegen, eine Smoothie-Bowl zu jeder beliebigen Tageszeit zu essen. Das Rezept meiner Bowl vom letzten Samstag stelle ich euch heute in Zusammenarbeit mit Severin Fresh Power vor.

Für den Smoothie:

-2 Handvoll Spinat
-1 – 2 gefrorene Bananen (je nach Größe)
-150-200ml Kokoswasser (oder Wasser oder Mandelmilch)
-1/2 Zucchini (oder 1/2 Avocado)

Ihr könnt statt der gefrorenen Banane auch frische nehmen, und statt dem frischen Spinat auch gefrorenen. Ich nehme gerne eine der Zutaten im gefrorenen Zustand, weil der Smoothie dann kälter wird und auch dickflüssiger. Ich habe Zucchini genommen, um den Smoothie etwas dickflüssiger zu machen. Das funktioniert sonst auch mit einer Avocado oder mehr Bananen.

Toppings:

Je nach Geschmack, ich habe verwendet:
-Blaubeeren
-Erdbeeren
-Kiwi
-Koksraspeln
-Chia-Samen
-Mandeln
Was fehlt: Granola und Peanutbutter! Die gehören auch zu meinen liebsten Toppings.

Ich habe als erstes den Spinat und etwas Kokoswasser in den Standmixer SM3710 gegeben. Es gibt eine Smoothie-Taste, die wirklich genau dann aufhört, wenn der Smoothie die perfekte Konsistenz hat. Anschließend habe ich die Banane in kleinen Stücken und mehr Kokswasser dazugegeben, und erst am Ende, als alles bereits püriert war, die Zucchini. Ihr könnt bei Bedarf gerne noch mit Stevia, Süßstoff, Agavendicksaft, Datteln oder was ihr am liebsten mögt süßen. Manchmal gebe ich auch etwas Zitrone oder Ingwer hinzu, probiert einfach mal, was euch schmeckt. Bei den Toppings hat man natürlich freie Wahl. Ich nehme gerne einen Mix aus Beeren und etwas „Knusprigen“. Kokosraspeln, Granola oder Müsli sind da ganz oben mit dabei. Was sind eure Lieblings-Toppings?

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Severin entstanden und enthält Werbung. 

3 schnelle Home-Workouts für Beine, Po, Bauch und Arme

Das Jahr begann tatsächlich ziemlich sportlich, was zu einem Teil auch daran liegt, dass es mehr Spaß macht, ins Studio oder laufen zu gehen, als an der Thesis zu sitzen. Die Thesis ist allerdings auch der Grund, warum ich manchmal den Sport ausfallen lasse, denn zum Fitness-Studio hinfahren, trainieren, duschen, zurück fahren, nimmt doch ganz schön viel Zeit in Anspruch. Und laufen gehen bei Hamburgs Wind und Nieselregen ist für mich persönlich auch nicht immer eine Option. Die Lösung: Home Workouts. Und heute stelle ich euch gleich 3 super schnelle Workouts vor, die ihr einfach zu Hause zwischendurch machen könnt, um ein wenig mehr Bewegung in euren Alltag zu bringen und dabei eure Muskeln etwas zu stärken.

Keine Lust? Neben all den guten und gesunden Gründen, Sport zu treiben, gibt es noch einen weiteren Motivatior: schöne Sportsachen.  Mir ist es wichtig, dass Hosen gut sitzen, blickdicht sind (Hallo Squats!) und greife hier eher zu dunklen Farben. Oberrum darf es bunt und grafisch werden, aber eben nicht neon und nicht „too much“. Da ich mich im Alltag auch eher minimalistisch kleide mit einem Hang zu skandinavischer Mode, möchte ich das auch gerne in mein Sport-Outfit integrieren. Auf den Bildern seht ihr zwei Outfits von der schwedischen Marke SOC, der Eigenmarke von Stadium. Das erste ist das Yoga-Outfit mit der Kombi aus grau und rosa und der gebundene Hose, das zweite ist das Lauf- oder HIIT-Workout mit viel Schwarz und wenig Schnickschnack. Prinzipiell kann man natürlich beide Outfits für jede Sportart tragen. Ich mag die Sachen von SOC, weil sie nicht nur schön aussehen, sondern sich auch richtig gut anfühlen und man direkt durchstarten möchte. Und kann. Die Workouts findet ihr direkt unter den nächsten Bildern!

(Einmal kurz vorweg: Ich bin kein Personal Trainer (Marie ist aber einer) und ich habe keine Kurse, Ausbildungen oder irgendetwas in der Art zum Thema Sport und Workouts gemacht. Die Übungen, die in meine Workouts integriert sind, kommen aus Zeitschriften, Fitness-Blogs, YouTube-Videos, Kayla’s BBG, Kursen m Fitness-Studio, etc.)

WORKOUT NR. 1: BEINE UND PO

2 Minuten Jumping Jacks (Hampelmänner) zum Aufwärmen

  • 20 Squats
  • 24 Lunges (12 pro Bein)
  • 10 Burpees
  • 30 mal (15 pro Bein) das ausgestreckte Bein hoch heben im Vierfüßlerstand (Sorry, ich weiß nicht, wie es heißt, siehe Bild unten)
  • 20 Reverse Lunges (10 pro Bein)
  • 1o Jump Squats
  • 10 Sumo Squats

Je nachdem wie fit ihr seid (und wieviel Zeit ihr habt) 2-3 Durchgänge mit kurzer Pause von max. 2 Minuten zwischendurch.

Ich persönlich finde ich extrem anstrengend, ein „Abs only“ Workout zu machen. Damit ich den Bauch kurz entlasten kann, bringe ich ein paar Übungen für Arme (und/oder Schultern) ein, da ich das am seltensten trainiere und die Muskelgruppen so nicht vergessen werden, während der Bauch kurz nicht im Fokus steht.

Workout Nr. 2: Bauch und Arme (Oberkörper)

1 Minute Jumping Jacks (Hampelmänner) plus 10 Burpees zum Aufwärmen.

  • 20 Sit-Ups (Beine angewinkelt, Füße auf dem Boden, ganz hochkommen, natürlich ohne Schwung)
  • 60 Sekunden Plank
  • 40 Mountain Climbers
  • 40 Russian Twists
  • 10 Liegestütz
  • 30 Bycicle Crunches (15 pro Seite)
  • 15 Triceps Dips (z.B. am Sofa, Stuhl, etc.)

Auch dieses Workout könnt ihr einmal machen oder nach Belieben wiederholen. Zwei Durchgänge sind doch auf jeden Fall drin! 🙂

Workout Nr. 3: Full Body

1-2 Minuten Jumping Jacks (Hampelmänner) zum Aufwärmen.

  • 10 Burpees
  • 20 Sit-Ups
  • 30 Squats
  • 24 Commandos (12 pro Arm, Google sagt dir, wie es geht)
  • 40 Russian Twists
  • 20 Jump Lunges
  • 10 Liegestütz
  • 30 Bicycle Crunches

Wiederhole das Workout 2-4 mal. Du kannst auch die Anzahl der Squats erhöhen bzw. eine zweite Runde Squats in den Zirkel einbauen, denn Squats kann man wirklich nicht genug machen! 😉

Achte bei jedem Workout auf die korrekte Ausführung der Übungen und google lieber noch einmal, wenn du dir unsicher bist. Höre auf deinen Körper und lasse Übungen weg oder mache mehr Pausen, wenn du dich schwach fühlst. Und andersrum: wenn du dich super fit fühlst, häng noch einen weiteren Durchgang an. Viel Spaß! 🙂

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Stadium entstanden. 

Hamburg // Lunch bei Hook Dogs in Altona aka Milkshake Overdose

Puh, ich glaube ich war lange nicht mehr so satt. Denn eigentlich ging nach der Hauptspeise gar nichts mehr rein, aber wenn ihr die Milkshakes erstmal seht, dann könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich gleich platze – auch vor Glück.

Aber von vorne: Heute Mittag war ich gemeinsam Theresa, meinem Freund und Andrey  im Hook Dogs in Altona zum Lunch bzw. spätem Frühstück. Da es noch relativ leer war um 12 Uhr, konnten wir ein paar schöne Bilder der Location machen. Man fühlt sich sofort wohl und mein Highlight sind die kugelförmigen Lampen über der Bar. Theresa und mein Freund hielten sich an das Motto und bestellten jeweils einen Hot Dog. Wobei ihr aber nicht an den typischen, kleinen Hot Dog denken dürft. Bei Hook Dogs wählt man ersteinmal die Wurst. Es gibt Rind- und Geflügel-Wurst, ein vegetarisches Würstchen und eins aus Quinoa. Das Brot wählt man auch zwischen vier Alternativen aus. Und dann geht es um die Toppings. Ob Gemüse, Schinken, Jalapenos, Chips, frittierte Avocado – es gibt ziemlich viel Auswahl.

Mir war eher nach Salat und ich entschied mich für einen mit eben diesen frittierten Avocados. Das ist so ziemlich das beste gewesen, was ich jemals mit Avocado gegessen habe. Probiert das unbedingt, wenn ihr Avocado-Fans seid. Dazu gab es Pommes und Süßkartoffelpommes zum Teilen.

Glücklich und satt verkündeten die beiden Jungs schon, dass sie keinen Nachtisch mehr brauchen. Theresa und mir muss man sowas gar nicht sagen, wir nehmen immer Nachtisch. Egal ob es noch passt oder nicht. Die Milkshakes klingen auch einfach sehr verführerisch. Bei dem Wort Peanutbutter war meine Entscheidung gefallen, wir einigten uns dann noch auf eine fruchtigere Alternative und bestellten zwei Shakes zum Teilen. Der Blueberry Shake kam übrigens mit einem halben Muffin obendrauf. So eine Eis-Zucker-Bombe ist natürlich nicht für jeden etwas, für uns aber schon. Die anderen Shakes werden in Zukunft auch noch probiert!


Adresse: Neue Große Bergstraße 15, Hamburg
Mehr Infos: Facebook & Instagram

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Hook Dogs entstanden. Alle Meinungen insbesondere zu den Milkshakes sind natürlich meine eigenen.