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Jules

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HOTEL REVIEW // Super zentral im GAT POINT CHARLIE in BERLIN

Die Fashion Week Berlin ist nun schon etwas her, aber eines möchte ich euch noch zeigen und auf keinen Fall vorenthalten. Zum Glück hat es nichts mit der Fashion Week an sich zu tun, sondern ist das ganze Jahr über relevant: unser Hotel.

Zugegeben, anfangs hatte ich Zweifel, als ich mir bei Google Maps die Lage angeguckt habe. Zentral auf jeden Fall, aber eben nicht in einem der Viertel, die ich für mich als „cool, hip und angesagt“ definiert hatte. Zum Glück überzeugten mich die Bilder des Hotels und so landeten wir letztendlich – und zum Glück! – im Gat Point Charlie. 

Und Lali hatte natürlich Recht: Für die Fashion Week war die Lage perfekt. Wir waren bei fast allen Locations super schnell vor Ort, was in Berlin ja keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade als Hamburger empfindet man alles über 15 Minuten Fahrtweg ja als extrem weit. Wir hatten mehrere U-Bahn-Stationen in der Nähe, Busse, Cafés, Restaurants und einen schönen Blick aus unserer Junior Suite bis zum Alex.

Unsere Junior Suite hat mir überhaupt sehr gut gefallen. Genug Platz für all unsere Sachen und einfach ein wenig mehr Platz, sich zu bewegen und auszubreiten. Letztendlich haben wir das Sofa als Schrank genutzt, anstatt es uns darauf gemütlich zu machen, aber dafür hatten wir ja auch unser großes, gemütliches Bett. Ich habe ganz wunderbar geschlafen und arbeiten ließ es sich darauf auch gut.

Besonders wichtig für mich? Genau, das Frühstück. Das ist ja kein Geheimnis mehr. Meine Lieblingsmahlzeit, in der ich meistens auch schon die Hälfte der Kalorien des Tages aufnehme. Das Gat Point Charlie bietet ein super Buffet am Morgen, sodass ich mein geliebtes Obst mit leckerem Granola mischen konnte, dazu aber auch ein selbstgebackenes herzhaftes Körnerbrot mit Frischkäse, Gemüse und Rührei kombinieren konnte. Als eigentlich kein Platz mehr war, folgte noch ein Stück von dem selbstgemachten Carrot Cake. So gut! Während ich im Food Heaven war, hat Lali uns Cappuccino und Latte Macchiato besorgt, der genüsslich zum Orangensaft geschlürft wurde. Und Lali war auch happy: es gab genug Croissants für alle.

Das Gat Point Charlie hat übrigens auch ein Restaurant, in dem gesunde asiatische Speisen angeboten werden. Leider haben wir es nicht mehr geschafft, es zu besuchen. Kostenloses WLAN gab es selbstverständlich auch – und man kann sich Fahrräder ausleihen! Dafür war es eindeutig zu kalt, im Sommer aber eine super Option.

Adresse: Mauerstraße 81-82, Mitte, 10117 Berlin

Mehr Infos: InternetseiteFacebook & Instagram

Jetzt mal ganz ehrlich #1: Nicht-Akademiker Kind

 

„Ich lasse meine kleine Emma-Thilda-Sophie-Madita jetzt nicht mehr mit Mia-Charlotte und Finn-Luca spielen.“ Sie spitzt ihre wahrscheinlich mit YSL-Lippenstift bemalten Lippen, zieht die etwas zu dünn geratene Augenbraue hoch und faltet ihre Hände auf ihrer Chloé Marcy Tasche.
„Huch, warum denn nicht? Ich dachte Emma und Mia spielen in der Kita auch gerne zusammen?“, entgegnet die andere Frau Ende dreißig in Woolrich-Mantel, UGG-Boots und Louis Vuitton Speedy.
Mama Nummer eins entgegnet empört: „Ja, schon, aber das ist doch kein Umgang! Ich habe gerade von Annette erfahren, dass der Vater von Mia und Finn Elektriker ist! So einer, der Kundentermine hat und einen Blaumann trägt! Ich dachte immer, er leite so ein riesiges Strom-Unternehmen. Und Luise, die kommt morgens nicht mehr zum Yoga, weil sie jetzt wieder arbeitet. Nicht zur Selbstverwirklichung, sondern weil sie muss. Der Michael verdient ja nicht genug da mit seinem Handwerk. Schade für die Kinder, aber das ist wirklich nicht das Umfeld, in dem meine Emma aufwachsen soll.“
Mama Nummer zwei nickt.

Ich kotze.
So oder wenigstens so ähnlich ereignete sich dieses Gespräch letztens in der U-Bahn Richtung Eppendorf. Die beiden Damen saßen mir gegenüber und natürlich habe ich nicht in den Wagon gekotzt, aber am liebsten hätte ich Mama Nummer eins, oder sogar beiden, eine rein gehauen.

Ich bin kein aggressiver Mensch. Ich habe noch nie jemanden geschlagen oder ähnliches. Aber manchmal, da kann ich die Dummheit, Ignoranz oder Intoleranz von anderen Menschen nur schwer ertragen und will diese an den Schultern nehmen und schütteln. Mach ich natürlich nicht. Ich schreibe lieber darüber.

Es tut mir wahnsinnig Leid für Emma, Mia und Finn, dass ihre scheinbar gut laufende Freundschaft basierend auf Spaß und Vertrauen dadurch auseinander gerissen wird, dass Mama Nummer eins ignorant und dumm ist. Ich habe so ein Gespräch bzw. diese Aussage schon öfter gehört. Es ist mir sogar selbst passiert. In der Unterstufe war ein Mädchen aus meiner Klasse bei mir, die in dem Ort wohnte, wo die Schule war. Ich kam aus einem Dorf in der Nähe. Wir hatten einen schönen Nachmittag, doch sie kam nie wieder zu mir. Ihre Mutter wollte nicht, dass sie mit Kindern aus Dörfern verkehrt. 5 Kilometer Entfernung sollten der Grund sein. Vielleicht waren es auch meine Nicht-Akademiker-Eltern.

Meine Eltern haben beide eine Ausbildung gemacht. Meine Mutter eine kaufmännische, mein Vater eine handwerkliche. Schockschwerenot! Mein Vater ist Gas- und Wasserinstallateur, wenn ihr so wollt: Klempner. Wir waren jedes Jahr zwei Mal im Urlaub, einmal in Spanien, einmal in Dänemark, wir waren in Florida in Disney World. Ich wurde in Bezug auf Spielsachen viel zu sehr verwöhnt, der Weihnachtsmann brachte auch mal zwei Säcke voll Barbie- und Baby-Born-Zeug mit. Mein Vater hatte immer zwischen 16.30 und 17 Uhr Feierabend und ich daher sehr viel Zeit mit ihm. Alles war perfekt. Dass meine Mutter vormittags arbeitet, während ich in der Schule bin, fand ich normal. Als ich älter wurde und sie ein, zwei Nachmittage bei der Arbeit blieb, war das auch kein großes Ding für mich. Ich fand es eher komisch, dass einige Mütter immer zu Hause waren. Was machen die denn den ganzen Tag?, habe ich mich gefragt.

Ansonsten hat mich der Beruf meiner Eltern wenig interessiert. Auch der anderer Eltern. Erst während meines Bachelor-Studiums wurde mir bewusst, dass viele – sehr viele – Leute sich über ihre Eltern und deren Jobs definieren. Eine damals sehr gute Freundin von mir, erzählte mir immer, was die Eltern von ihrem letzten Date/neuer Bekanntschaft/Mädel von einer Hausparty von Beruf sind. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie man diese Information beim ersten Treffen ermittelt und vor allem warum. Wir waren alle bereits über 20, ausgezogen, dabei, unsere eigene Karriere zu starten. Wenn ich meine Verwirrung darüber äußerte, wurde mir schnell Neid untersagt. Da meine Eltern keine Anwälte, CEOs oder Ärzte sind. Was für ein Quatsch. Ich hatte immer alles. Viel Liebe, viele Geschenke, finanzielle Unterstützung. Und ich bin ich, nicht meine Eltern. Und Elisabeth ist sie, nicht ihre Eltern. Und auch BWL-Justus ist er selbst, nicht sein Papa.

Jedenfalls sitze ich jetzt hier an meiner Masterarbeit. Ich Nicht-Akademiker-Kind. Habe mein dualeas BWL-Studium mit 1.5 abgeschlossen und habe zur Zeit den gleichen Notenschnitt im Masterstudium. Und nein, ich bin nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ich kenne viele Leute, deren Eltern nicht studiert haben, und die „trotzdem“ super intelligent und erfolgreich sind. Und ich kenne Akademiker-Kinder, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Oder nicht ganz so dramatisch, einen Realschulabschluss haben und eine Ausbildung machen. Oh Schreck.

Viele vergessen auch, dass in den 70ern und 80ern studieren noch nicht so ein Mainstream-Ding war wie jetzt. Viele Leute haben Ausbildungen gemacht. Viele Leute wollten direkt Geld verdienen, etwas Solides machen. Und nicht zu vergessen: Viele Leute lieben diese Jobs. Mein Vater z.B. würde in einem Büroalltag durchdrehen. Er braucht den täglichen Kontakt zu verschiedenen Menschen in Kombination mit technischer und handwerklicher Arbeit. Und selbst wenn meine Eltern Friseure wären, oder Müllmänner, oder arbeitslos. Was hat das bloß mit dem Kind zu tun?

Natürlich gibt es Kinder, die aufgrund der sozialen Situation ihrer Familie benachteiligt sind. Das bestreite ich ja gar nicht. Aber wenn eine Mia-Charlotte und ein Finn-Luca in Eppendorf aufwachsen und in der gleichen Kita sind wie Emma-Thilda und Co, dann bezweifle ich, dass es sich um ein sozial-benachteiligtes Kind handelt. Und was ist eigentlich mit Mama Nummer eins? Offensichtlich ist sie Hausfrau, „um sich auf die Kinder zu konzentrieren“. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Nur redet sie davon, dass ihre Tochter eh in der Kita ist und sie zum Yoga geht – ist das jetzt so viel ehrenwerter, als wie erwähnte Luise einen Job zu haben?

Einige von euch denken vielleicht, dass ich übertreibe. Dass die beiden Frauen eine Ausnahme sind, das sonst kaum jemand so denkt. Aber gerade durch einige Leute, die einem in einem dualen BWL-Studium begegnen, merkt man, dass die Definition über die eigenen Eltern ziemlich groß ist. Ein Grund, warum Martin Schulz gerade so stark gehypt wird, ist, dass er „von unten kommt“. Weil sein Vater Polizist im mittleren Dienst war und er das Gymnasium frühzeitig mit mittlerer Reife verließ? Na und? Was sagt das über über die Person Martin Schulz schon aus? Was kann er dadurch besser als Angela Merkel? Sind Erfahrung und das geplante politische Programm nicht ein klitzekleines bisschen wichtiger?

Es gibt übrigens ein Stipendium für Nicht-Akademiker-Kinder. Hätte ich mich mal drauf bewerben sollen, mit meiner außergewöhnlichen, atypischen Intelligenz für ein Dorfkind mit unstudierten Eltern, hätte ich das sicher bekommen.

 

VOLANTS! Die schönsten Teile mit großen Rüschen – und wie man sie am besten stylt.

Ich wollte nur ein Foto von meiner lieben Theresa raussuchen, auf der sie eben diesen Pulli trägt. Als ich ihr Bild dann neben meins bastelte, musste ich natürlich erstmal laut loslachen. Gleiche  Körperhaltung, linker Arm unten, Handy in der rechten Hand, Gesicht verdeckt, Hose/Rock nur angeschnitten. Eigentlich geht es um die Volants. Laut Instagram habe ich das Selfie vor 13 Wochen gepostet. Ich erinnere mich auf jeden Fall daran, dass ich diese Bluse 1. getragen habe, als ich ein Meeting mit meinem Professor und dem Betreuer meiner Master-Arbeit bei ABOUT YOU hatte und 2. ebenfalls anhatte, als ich mit meinem Freund an unserem 6-jährigen Jahrestag Pizza essen war. Er mag die Bluse nicht. Ich schon.

13 Wochen später also, kommt man an Volants ja gar nicht mehr vorbei. Nicht nur, weil sie so voluminös sind, sondern vor allem, weil sie jedes Schaufenster (und die virtuellen, also die Startseiten) füllen. Meine Wunschliste ist auch voll mit schönen Oberteilen, und diese zeige ich euch heute. Es gibt natürlich auch Röcke und sogar Hosen mit Volants, ich selbst mag aber eher nur die Oberteile. Untenrum halte ich meine Outfits immer eher schlicht, weil mein Beine nicht zu meinen liebsten Körperteilen gehören. Obenrum darf es dann gerne rüschig werden. (Das Wort gibt es nicht.)

Meine 5 absoluten Favoriten:

Weitere schöne Volant-Teile:

 

Das würde ich dazu kombinieren:

LIFE UPDATE – Hallo Panik! Von abendlichen Zukunftsängsten und der schönsten Wohnung meines Lebens

Es ist Februar, und gab es überhaupt ein Life Update im Januar? I doubt it! Puh, es ist also schon ein zweistelliger Tag im Februar und das zu schreiben, löst direkt Panik in mir aus. Da ist sie: die Angst. So lange hat sie sich versteckt und jetzt ist sie da. Boum, c’est le choc!

Ich war die ganze Zeit so entspannt. Klar gab es einzelne Tage oder Abende, wo ich kurz dachte, das wird alles nichts mit der Masterarbeit und in der die Motivation sich im Negativen bewegte, aber ich war gelassen. Ich habe neben Masterarbeit und arbeiten auch viel gechillt, ich konnte Weihnachten und Zeit mit Freunden genießen, im Januar habe ich die Arbeit einfach mal liegen lassen, um nach Berlin zu fahren und anschließend auch noch umzuziehen. Insgesamt waren es fast 3 Wochen, in denen ich nicht dran gearbeitet hab. Im Hintergrund liefen meine Kampagne und die Experteninterviews, aber gefühlt habe ich mich null mit der Masterarbeit beschäftigt. Und dann war der Januar fast vorbei und die Schnappatmung begann. Mein Abgabetermin ist erst im April, aber mein persönlicher Abgabetermin ist Anfang März. Wenn ich aber mal in mich gehe, merke ich, dass die Arbeit gar nicht so viele Sorgen auslöst, sondern die Frage nach dem Danach. Der Zukunft, die gar nicht mal so weit weg liegt. Also habe ich nach einem kurzen Nervenzusammenbruch und einer Menge Schokolade angefangen, Bewerbungen zu schreiben. Lebenslauf neu gestaltet, Zeugnisse zusammengesucht, Anschreiben verfasst. PDFs zusammenfügen, PDFs komprimieren und das ganze ohne Internet. Wieso ohne Internet? Weil wir noch immer keinen Anschluss haben in der neuen Wohnung. Es ist eine stressige Geschichte, die von leichter Genervtheit, über Hoffnung und positivem Denken bis hin zu heulendem Wutanfall vor ein paar Tagen führte. Eins kann ich gut: Vor Wut heulen und Leute am Telefon anbrüllen, bei denen ich mich vorher schon entschuldige, weil sie nichts dafür können. Long Story Short: Internet gibt es bisher nur bei Starbucks gegenüber und in der Bibliothek. Starbucks gegenüber? Gutes Stichwort. Dass wir umgezogen ist, hat wohl jeder mitbekommen. Wenn nicht, dann solltet ihr mir dringend auf Instagram folgen, da habe ich das ziemlich oft erwähnt. Der Stress hört nicht auf, denn zur Zeit zahlen wir Miete in zwei Wohnungen, weil das ganze mit der Kündigungsfrist ja sogut wie nie funktioniert. „Entweder Sie nehmen die Wohnung jetzt sofort, oder wir finden jemand anders.“ So läuft es eben, vor allem in Hamburg. Und das mit dem Neuvermieten ist trotz 15 Bewerber nicht so easy peasy wie erwartet. Einatmen. Ausatmen. Zu den positiven Dingen: die neue Wohnung! Als wir nach der ersten Besichtigung erst keine Rückmeldung erhalten haben, waren mein Freund und ich schon etwas enttäuscht, hatten wir uns doch beide ein wenig verliebt. Als dann doch noch eine Zusage kam, waren wir zwar überrascht, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht überlegten wir nicht lange. Mein Highlight: die Flügeltür. Da steh ich einfach drauf. Und die Lage. Vorher wohnten wir 1,4km von der U-Bahn entfernt. Das sind 15 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Fahrrad oder 2 Stationen mit einem Bus, der nie oder zu früh oder zu spät kommt. Jetzt sind es knappe 3 Gehminuten zur U-Bahn. Ich sitze gerade auf dem Sofa und sehe Starbucks. Jawohl. Und Budni, und TK Maxx. Edeka und Lidl sind in unter 2 Minuten zu Fuß zu erreichen und hatte ich schon Anita Hass erwähnt? Schräg unter uns. Allgemein ist die Eppendorfer Landstraße ziemlich super und ihr merkt schon, ich komme aus dem Schwärmen kaum raus. Endlich haben wir auch ein renoviertes Bad und eine neue Küche. Ich habe unsere alte Wohnung auch geliebt. Es war eine tolle Wohnung, die wir spontan bekommen haben damals, als ich frisch aus New York zurück war. Eine schöne Altbauwohnung, nur eben renovierungsbedürftig und etwas „ab vom Schuss“. Jetzt ist alles perfekt. Fehlt nur noch ein neues Bett und ein Esstisch. Endlich ein Esstisch!

 

Gesehen: La La Land. Was soll ich sagen, natürlich ist es ein wundervoller Film. Aber ein wenig unbefriedigt war ich schon, ich glaube, ich habe etwas viel erwartet, da der Film so sehr gelobt wird.

Gelesen: An Weihnachten habe ich „Harry Potter and the Cursed Child“ gelesen. Für mich als Harry-Potter-Generation-Vertreterin ein Muss. Zur Zeit lese ich „Pride and Prejudice“ von Jane Austen und tue mich ein wenig schwer mit den langwierigen Dialogen in alem, ländlichen Englisch. Ich komm einfach nicht drauf klar, dass junge Menschen sich so unterhalten, wenn sie unter sich sind.

Gehört: Viel Elektro, weil ich mich dazu gut konzentrieren kann. Gut gefällt mir die Spotify-Playlist „Flume House Party“ und ansonsten greife ich gerne auf Theresas Soundcloud-Profil zurück.

Geärgert: Über die Servicewüste Deutschland. Dienstleistungen werden hier klein geschrieben, in der USA würde das nicht passieren. Apropos USA… da muss man ja nichts mehr zu sagen. Mein Körper hatte schon Recht damit, auf Trumps Wahl mit Migräne zu reagieren. It’s true. It’s a fact. Everything else is fake news. Trust me. My body is great. It’s the greatest. Everyone knows it. There’s proof. It’s true.

Geshoppt: NICHTS. Also, außer eine Menge Kram bei IKEA. Bei Klamotten habe ich mich sehr zurückgehalten und das auch schon seit ein paar Monaten. Ist gar nicht so schwierig. Dafür füllt sich aber meine Wunschliste, insbesondere mit rosa Sachen.

February Non Fashion Wishlist – Pink Pastels and Gold

Feb wish list

Lampenschirm, Print – Kauf Dich Glücklich
Pins – Monki
Ring, Creme – And Other Stories
Decke, Kerzenständer – Esprit

Ich habe mich in letzter Zeit ziemlich doll zusammen gerissen und wenig für mich selbst gekauft. Weder Klamotten noch Accessoires oder sonst irgendwas mit Ausnahme von Anschaffungen für die neue Wohnung, die wirklich sein mussten, wie Küchenschränke und Boxen zum Verstauen von Schuhen. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht mit den schönen Dingen für die Wohnung beschäftige, ganz im Gegenteil. Die Wunschlisten und virtuellen Warenkörbe füllen sich immer mehr und warten auf das Eintreffen von ausstehenden Rechnungsbeträgen. Wie auch bei Klamotten steh ich gerade total auf rosa. Eigentlich schon immer, aber dieses Jahr ist das Angebot so vielfältig, dass ich mich richtig ausleben kann – besonders gern in Kombination mit Gold. Viele bevorzugen ja Kupfer, aber ich mag Gold einfach am liebsten. Die nächste Anschaffung wird eine kuschelige Decke fürs Sofa sein, die auf der Collage findet ihr hier. Die passt super zu unserem Sofa. Damit es noch kuscheliger wird, sollten wir noch ein paar Kerzen kaufen. Und einen schönen Print. Und einen neuen Blumentopf und Lampenschirm und auch wenn diese Creme nichts mit der Wohnung zu tun hat, kann sie gerne einziehen … okay, stopp, erst einmal die Decke. XO.

 

BERLIN FASHION WEEK PHOTO DIARY mit Lali und dem nubia Z11

Die Fashion Week Berlin ist jetzt schon drei Wochen her und trotzdem möchte ich euch noch einen super-nachträglichen Beitrag schreiben, um unsere Eindrücke zu zeigen und mich noch einmal an eine sehr kalte, aber sehr schöne Woche zu erinnern.

Die letzten Fashion Weeks musste ich immer wegen Klausuren oder ähnlichem ausfallen lassen und war umso glücklicher, diesen Januar einfach mal die Masterarbeit liegen zu lassen und mich auf den Modewahnsinn einzulassen. Mit Lali hatte ich natürlich eine super Partnerin, denn im Gegensatz zu mir ist sie super Fashion-Week-erfahren und sowieso ein Organisationstalent. Ich war lediglich dafür zuständig, Bahnverbindungen rauszusuchen bzw. mir diese und Stadtteile zu merken. Alles klar.

Im Zug nach Berlin stimmten wir uns schon ein wenig ein und es ging direkt nach der Ankunft in Berlin zur Coca Cola Zero Sugar Party, wo wir uns wenig Cola, aber umso mehr Gin gegönnt und viele bekannte Gesichter getroffen haben. Mein absolutes Highlight: Alle Farben hat live aufgelegt und wir konnten super entspannt ganz vorne tanzen, weil das Publikum natürlich verhältnismäßig klein war. Was für ein toller Start in die Woche.

Am nächsten Morgen begrüßte uns strahlender Sonnenschein (bei Minustemperaturen) und ein toller Ausblick aus unserem Hotel, von dem ich bald noch ausführlicher berichten werde. Vor unserer ersten Show des Tages, wollten wir noch schnell ein kleines Frühstück finden. Lali tut sich ja immer etwas schwer mit dem Essen am Tag nach einer Party, ich wache aber immer mit dem größten Hunger auf, den man sich vorstellen kann. Ganz ungeplant fanden wir ein schönes Café, und bestellten Kaffee und süße Leckereien.

Anschließend ging es zur Holy Ghost Show, die mir unglaublich gut gefallen hat. Super schöne Pastelltöne, die Kombination aus purem Weiß und mildem Khaki, ein wenig Rosa, heller Denim, absolut tragbar und feminine, aber trotzdem sportliche und gelassene Schnitte. Mehr zu den Shows findet ihr in diesem Beitrag von Lali.

Bei einem Lunch direkt danach (das Frühstück fiel ja klein aus) haben wir schnell Wärme, Kraft und Handyakku getankt und weiter ging es zum Vera Moda Show-Room und anschließend zu einer Beauty-Lounge, in der sich Lali die Wimpern hat verlängern lassen. Da dadurch für mich viel Zeit frei war, konnte ich ein Facial und eine Maniküre genießen, bevor wir uns gemeinsam mit Jacqueline noch ein wenig am Buffet bedienten.

Am Tag danach ging es früh los mit weiteren Shows, die mich wieder ziemlich fasziniert haben. Bei Maisonnée saßen wir in der ersten Reihe (perfekte Sicht also) und wurden wieder von schönen Schnitten, fließenden Stoffen und zarten Mustern überzeugt. Am Freitag folgte neben einer aasgewöhnlicheren Show von Julia Seemann kurz vorher Ewa Herzog mit viel Spitze, viel Weiblichkeit, sehr vielen Erdtönen und auch ein wenig Schwarz. Ich war begeistert. In dem Video seht ihr das Finale der Show.

Zwischen den Shows ging es zum Edited Launch Event der neuen Kollektion „Urban Ballerina„. Ich bin eh ein Fan von Edited the Label, aber diese Kollektion ist meine allerliebste. Mein Lieblingsteil? Der rosa Trenchcoat! Rosa hat es mir einfach angetan. Aber auch die lange Bluse mit den schönen Ärmeln, die geschnürte Jeans, der kuschelige Statement-Pullover.. I love it!

 Girls: Alexa, ich, Julia, Lali.

Ein paar Outfitbilder müssen natürlich auch geschossen werden.  Ich hatte übrigens einen neuen Begleiter mit auf der Fashion Week: das nubia Z11 Smartphone. Kennt ihr nicht? Solltet ihr aber! Nubia ist recht neu auf dem deutschen Markt und überzeugt uns Instagram-Girls und Foto-Liebhabern mit einer Kamera, die so viel mehr kann, als man erwartet. Was mich auch komplett überzeugt, ist der randlose Bildschirm. Da fällt einem erst auf, wie unnötig so ein Rahmen bei anderen Handys ist. Alle Fotos, die ihr bis jetzt in diesem Beitrag gesehen habt sowie das Video, sind mit dem nubia Z11 geschossen und nicht bearbeitet wurden (außer natürlich die, auf denen das Smartphone zu sehen ist). Für mich ist es extrem wichtig, dass mein Handy gute Fotos macht, insbesondere für Instagram. Da ich ungern eine große Kamera mit mir trage, ist es natürlich noch besser, wenn die Fotos so scharf werden, dass ich sie, so wie jetzt, auf den Blog laden kann. Das nubia Smartphone hat richtig coole Kamera-Features, wie die Klon-Kamera, die ich euch heute leider nicht vorstellen kann, aber eben Bilder machen kann, auf den eine Person bspw. 3 mal zu sehen ist. Bei einer Show habe ich ein Feature ausprobiert, bei dem ein sich bewegendes Objekt mehrfach abgelichtet wird. Das Ergebnis seht ihr auf dem Modelbild. Das ist übrigens Eva Staudinger. Ich habe es leider nicht geschafft, scharfe Aufnahmen der Models zu machen, während sie an mir vorbeiliefen. Es gibt beim nubia Z11 aber eine Profi-Kamera-Einstellung, wo man Blende, Verschlusszeit, Ioswert etc. manuell einstellen kann. Hätte ich mich damit vorher mal beschäftigt, hätte ich sicher tolle Fotos vom Laufsteg machen können. In dem Moment wollte ich mich dann aber lieber auf die Show und die Mode konzentrieren und nicht am Handy rumprobieren. Vorbereitung lohnt sich also! Fürs nächste Mal.

Wenn ihr ein paar Eindrücke von Fotos und Funktionen bekommen möchtet, könnt ihr auf dem nubia Instagram Account mal stöbern. Auch wichtig: scharfe Videos und eine einfache Handhabung. Zugegeben, als eingeübte iOS-Nutzerin dauerte es einen ganzen Tag, bis ich so richtig mit Android auskam, aber mittlerweile klappt alles super.

Bei Lali findet ihr ein noch ausführlicheres Diary unserer gemeinsamen Fashion Week sowie einen Beitrag über 10 Dinge, die man auf einer Fashion Week lernt. Bei mir folgen auch noch ein paar Eindrücke, mein Outfit Nummer 1 und Outfit Nummer 2 findet ihr bereits online.

Fit girl with cute braids: Eva 

*Das nubia Z11 Smartphone wurde mir freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Alle Meinungen, die ich in diesem Beitrag darüber äußere, sind meine eigenen und wahrheitsgemäß.

FASHION WEEK OUTFIT NO2: Overknees and pink coat

Mantel – Zara
Overknees – Zara
Rock – Zara (ähnlich hier)
Tasche – Gucci
Pulli – Selected Femme (ähnlich hier)
Schal – Acne Studios
Fotos – Lali

Etwas verspätet kommt hier mein zweites Outfit von der Berlin Fashion Week. Da der Mantel ziemlich dünn ist, habe ich gefroren. Wir waren zwar immer nur kurz draußen, aber gerade nachdem wir die Fotos gemacht haben, wurde ich gar nicht mehr richtig warm. Und ich hatte einen dicken Pulli und ein Shirt drunter, und über die Strumpfhose meine Overknees gezogen. Der Vorteil an Overknees ist nämlich, dass sie zusätzlich wärmen. Es sei denn man trägt sie mit nackten Beinen im Winter, aber ich finde eh, dass Overknees (insbesondere schwarze) einer Strumpfhose oder echten Hosen bedürfen. Erstaunlich, dass ich in diesem doch sehr winterlichen Outfit samt Mütze und Schal gefroren habe, während viele Blogger und Instagram Influencer mit deutlich weniger Schichten von Location zu Location hüpften. Ich möchte mich an dieser Stelle aber nicht in die ganze „Wer sind eigentlich Influencer?“ „Warum gibt es nur noch Instagram, was ist mit den Bloggern?“ „Schöne Scheinwelt Instagram“ – Diskussion nicht einreihen. Ich habe eine Meinung dazu, aber da bereits gut zwanzig weitere Meinungen diskutiert wurden, ist auch irgendwann genug. Leben und leben lassen, arbeiten und arbeiten lassen und bloß alles nicht so ernst nehmen.

Zurück zum Outfit: Rosa und Schwarz wirken zusammen oft ein wenig Fehl am Platz, da der Kontrast so stark ist. Ich finde es in dieser Kombination aber ziemlich schön, was sagt ihr?

SHOPPE PINKE MÄNTEL:

SHOPPE ROSA PULLIS:

SHOPPE EIN ÄHNLICHES OUTFIT:

TREND WATCH: ALL PINK AND ROSÉ

Pink Pink

1: Lace Bra
2: Sweater
3: Ruffled Jumper
4: Striped Shirt
5: Pink Dress
6: Tulle Skirt
7: Trenchcoat
8: Print Shirt
9: Oversized Jumper
10: Blouse

Nirgendwo kommt man noch an rosafarbenen Kleidungsstücken vorbei – zu meiner großen Freude, denn Rosa ist in fast allen Abstufungen die einzige Farbe, die ich tatsächlich gerne trage. Also außer Schwarz und Grau. Während der Fashion Week in Berlin letzte Woche habe ich auch den Show Room von Edited besucht, wo die neue Kollektion „Urban Ballerina“ ausgestellt wurde. So schöne Sachen! Noch ist leider nicht alles online, die Schuhe z.B., in die ich mich verliebt habe, sowie die mit Schleifen gebundene Jeans kommen erst im Februar in den Shop. Aber einiges kann man schon shoppen  (und ich kann ja glücklicherweise sogar mit Mitarbeiterrabatt einkaufen, ein Träumten). Aber auch bei H&M, Topshop, Mango, ASOS und co gibt es viele schöne Teile in der Mädchenfarbe, die aber ehrlich gesagt nicht unbedingt nach kleinem, süßen Mädchen schreit, wenn man sie cool kombiniert. I love it! Und ihr?

FASHION WEEK OUTFIT no1: STAYING WARM IN KNIT AND FAKE FUR (oder auch: Gesundheit über Gucci-Slipper)

Jacke – Molly Bracken via ABOUT YOU
Pullover – Zara
Tasche – Gucci
Hose* – Gina Tricot
Schuhe* – What For

Fotos – Lali 

Hier ist mein erstes Fashion Week Outfit. Es ist ziemlich einfach und diente vor allem dazu, mich warm zu halten. Klar hatte ich Lust, auf der Fashion Week mal so richtig tief in meinen Kleiderschrank zu greifen und etwas Gewagteres, etwas Bunteres, eben etwas Modewahnsinnigeres anzuziehen. Aber es herrschten Minusgrade. Und mit 26 Jahren, einem relativ schwachen Immunsystem und einem dafür deutlich stärkerem Verstand entschied ich mich für einen Strickpulli. Jawohl. Die Netzstrumpfhose musste irgendwie integriert werden, aber da musste noch eine Schicht Hose drüber. Eine weitere Hose, denn Layering wärmt nur richtig, wenn sich Luftschichten zwischen den Lagen befinden. (Habe ich bereits bei der Sendung mit der Maus in den Neunzigern gelernt, da hieß das aber nicht Layering, sondern Zwiebellook). In den coolen Boots von What For trage ich noch relativ dicke Happy Socks. Was auf dem Bild fehlt: mein Schal, meine Mütze und meine Handschuhe. Die habe ich dann doch entfernt, um den Look besser zu zeigen. Zu den Shows bin ich aber so gelaufen. Mit Mütze und Schal und Handschuhen, das Gesicht gefühlt kaum sichtbar. Es war wunderbar, bei der Fashion Week dabei zu sein, und es trifft sich natürlich auch gut, dass eine meiner wärmsten Jacken gleichzeitig ein absoluter Hingucker ist (und Fake Fur, versteht sich), aber dennoch: Gesundheit geht vor Gucci Slipper.

(Nicht, dass ich welche hätte, zugegeben.)

Namaste 2017 – Back to Yoga #befitbeyou

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden und enthält Werbung.

Ich habe dieses Jahr nur einen einzigen Vorsatz. Ich bin mit meiner Ernährung zufrieden, Sport gehört zu meinem Alltag, ich rauche nicht (naja, nicht regelmäßig) und auch sonst gibt es keine Laster, die verabschiedet werden sollten. Was mir aber oft noch schwerfällt, ist mich selbst zu finden. Ich bin oft und schnell gestresst, verliere dann den Überblick und habe das Gefühl, alles rutscht mir aus der Fingern. Und obwohl ich mir oft genug einen Abend freigebe zwischen Masterarbeit, Nebenjob 1, Nebenjob 2, dem Blog, dem Umzug und all dem Privaten, was immer mal wieder dazu kommt, fühle ich mich nach so einem Abend „nur für mich“ trotzdem nicht entspannt. Was mir oft ans Herz gelegt wurde? Yoga.

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Vor zwei Jahren war ich das erste Mal beim Yoga und war überraschend begeistert. Ich hatte sehr geringe Erwartungen, da ich gerne Sport mache, bei dem ich alles geben kann und – sorry – richtig doll schwitze. Zum Glück fiel meine Wahl auf Power Yoga, sodass ich auch richtig gefordert wurde. So einen Krieger 2 für mehrere tiefe Atemzüge zu halten, kann nämlich ganz schön anstrengend werden. Meine persönliche Herausforderung: der Kopfstand. Ob es wirklich mein Körper ist, der sich nicht in die Umkehrposition bringen kann? Oder vielleicht mein Verstand, mein Geist, der schlicht und einfach sagt: Das kannst du nicht. Yoga kann unheimlich entspannend sein, es bringt einen aber auch dazu, sich mit sich selbst, seinem Körper und Geist auseinander zu setzen.

Tchibo Yoga

Gestern war ich das erste Mal seit über einem halben Jahr wieder beim Power Yoga. Mitgenommen habe ich meine neue Yoga-Tights von Tchibo, die man übrigens beidseitig tragen kann. Als All-Back-Fan finde ich es super, die schwarze Seite als Alternative zu haben, habe gestern aber tatsächlich wie auf den Bildern die gemusterte Seite getragen. In der aktuellen Themenwoche (17. – 20.01.) dreht sich bei Tchibo alles um Yoga und die Kollektion mit Chamäleon-Effekt, wie eben die Hose. Zu der Kollektion kommst du HIER. Dazu hatte ich den ebenfalls wendbaren Sport-BH an und das durchsichtige Shirt. Nach der heißen Dusche bin ich in die graue Yoga-Hose geschlüpft, und habe es mir damit gemütlich gemacht. Dafür ist die nämlich auch super geeignet. Ich habe beim Yoga richtig gut aufgepasst, sodass ich auf der Fashion Week im Hotelzimmer auf meiner neuen Yoga-Matte von Tchibo ein paar Übungen machen kann. Lali kann sich schon einmal darauf vorbereiten, dass wir jeden Tag mit ein paar Sonnengrüßen starten werden. Wenn ihr auch lieber gemeinsam als alleine fit ins neue Jahr starten möchtet, schaut doch mal bei der Tchibo Fitness-Aktion #befitbeyou rein. Namaste.

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P.S. Ich habe ziemlichen Muskelkater im Rücken vom Yoga. Den Rücken vergisst man nämlich oft, weil man sich so sehr auf den Bauch, die Beine und den Popo konzentriert, dabei ist er so wichtig. Also ab zum Yoga mit euch!

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