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Und irgendwann braucht man sich nicht mehr – Von Ablaufdaten und Gehen Lassen oder Warum ich nicht mehr blogge

Wir haben uns kennengelernt und es war sofort klar. Wir beide, das passt. Das wird eine Freundschaft, das wird viel Spaß, viel Lachen, ein bisschen Weinen, viele Zigaretten, Alkohol und Kohlenhydrate (nicht die guten). Und so wurde es auch, erstmal. Nach einer Hochphase der Gefühle ging es über in eine Freundschaft, in der man wusste, dass der andere da ist, aber auch mal genervt war, mal aneinander geriet, ein bisschen jedenfalls, dann aber wieder viel geteilt, sich gedrückt, sich verbunden gefühlt wurde. Und dann plötzlich, oder auch nicht so plötzlich, vielleicht sogar schleppend, war da gar nicht mehr so stark das Bedürfnis nach der anderen Person. Nett, freundlich, der ein oder andere Insider-Joke und wissende Blicke, aber auch ein Schweigen, ein sich-nicht-mehr-viel-zu-sagen-haben. Getrennte Wege, verschiedene Städte, Funkstille. Und es ist okay. Es heißt nicht, dass die Freundschaft nicht echt war. Es heißt nicht, dass die Erinnerungen schmerzen müssen. Es war eine durchwachsene Zeit für uns beide, mit vielen Höhen und einigen Tiefen, die wir gemeinsam oder wenigstens nebeneinander erlebt haben. Wir haben uns gebraucht, und wir haben uns gehabt. Und irgendwann haben wir uns nicht mehr gebraucht. Haben uns verändert. Das ist in Ordnung. Manche Freundschaften haben Ablaufdaten, aber das macht sie nicht weniger wahr und wertvoll.

Als ich 2010 mit dem Bloggen anfing, hatte ich keine Ahnung, was passieren wird. Ich hatte nicht den leisesten Schimmer davon, wie sich die ganze Bloggerwelt entwickeln würde. Ich wusste nicht einmal, dass man Geld verdienen kann mit einem Blog. Plötzlich tat ich das aber. In den letzten 7 Jahren als Blogger ging es aber nur dann wirklich um das Geld, wenn das Ende des Monats lauerte und mein (anderer) Studentenjob nicht ausgereicht hat. Wenn ich auf die letzten Jahre als Blogger schaue, bin ich fassungslos, wie viel ich erleben durfte und wie viele Menschen ich kennenlernen konnte. Neben unzähligen Kontakten und Einblicken in Agenturen und Unternehmen, unzähligen Samples und unglaublich schönen Kooperation neben katastrophalen E-Mail-Auseinandersetzungen, bin ich insbesondere dankbar dafür, sehr gute Freunde gefunden zu haben. Niemals hätte ich gedacht, dass ich über meinen Blog Mädchen kennen lernen würde, mit denen ich mittlerweile gute 5 Jahre befreundet bin und die ich mir in meiner Zukunft nicht wegdenken möchte. Ich weiß aber auch, dass diese Freundschaften schon lange über die Gemeinsamkeit des Bloggens hinausgehen und ich sie schon lange nicht mehr damit verbinde.

Jetzt, wo ich einen Vollzeitjob habe, der mit 40 Std./Woche (leider) nicht auskommt, bleibt wenig Zeit zum Bloggen. Während meines dualen Studiums und während des Praktikums in New York war es ähnlich. Viel Arbeit, wenig Zeit. Es gab aber zwei grundlegende Unterschiede. Erstens war mir das Vorankommen im Job damals nicht so wichtig. Ich war noch „in der Ausbildung“, der Fokus lag auf dem Studium an sich. Jetzt habe ich einen Job, in dem ich gut sein will, in dem ich voran kommen will und der so viel mehr Verantwortung und eine viel größere Anforderung mit sich bringt, als alles andere zuvor. Mein Fokus liegt zu 100% auf diesem Job. Das war vorher anders, da lag mein Fokus stark auf dem Blog. Zweitens hat mir das Bloggen früher extrem gefehlt, wenn ich in Nebenjob oder Studium stark eingebunden war. Bloggen war nicht nur mein Nebenjob, sondern in erster Linie ein Hobby, ein Ausgleich, mein Ventil. Mittlerweile brauche ich das nicht mehr so sehr. Ich finde den Ausgleich in Sport und in meinen Freunden, das Schreiben, Fotos machen und Kreieren fehlt mir kaum. Und daher nehme ich mir auch nicht die Zeit dafür. Meine Prioritäten haben sich verschoben. Und das ist okay.

Mein Blog und ich, eine tiefe Liebe, mein Baby, mein eigener Ort. Vieles hat sich verändert. Jeder spricht von Influencern, jeder richtet seine Aufmerksamkeit auf Instagram, kaum jemand nimmt sich die Zeit, Blogs zu lesen. Ich auch kaum noch. Und auch das ist okay. Dinge verändern sich. Zeiten verändern sich. Menschen verändern sich. Und so wie die Freundschaft irgendwann überflüssig war, obwohl sie einem vorher viel gegeben hat, ist vielleicht auch mein Blog irgendwann nicht mehr notwendig für mich. Bis vor ein paar Monaten habe ich neben den regelmäßigen Blog-Beiträgen zwei Bilde pro Tag (!) auf Instagram gepostet. Jetzt bin ich so bei zwei Bildern pro Woche. Einfach so.

Der Trennungsschmerz wird weniger, wenn die Trennung langsam verläuft. Ich sage nicht, dass es vorbei ist, zwischen diesem Blog und mir. Ich stelle nur fest, dass ich ihn nicht vermisse. Dass ich andere Dinge bevorzuge und dass ich nicht unendlich viel Zeit und Kraft habe, um auch hier noch hochwertigen Content zu liefern. Es ist ganz offen, wie es hier weiter geht. Meine Gedanken dazu aufzuschreiben, hat mir viel gebracht und auch Spaß gemacht. Denn natürlich ist das Schreiben noch immer meine Leidenschaft. Natürlich lassen einen 7 Jahre Blogger sein nicht auf einmal gehen. Ich habe mich nur verändert.

LIFE UPDATE April 2017 – Vietnam, Kambodscha, Thailand, London und Vollzeitjob

Hallo, ich bin wieder da!

Oder eigentlich nicht, denn ich sitze gerade in London am Schreibtisch im Hotelzimmer und genieße einen grandiosen Blick auf die Themse, den Tower of London, diverse Hochhäuser, die London Bridge, die Tower Bridge und viele weitere Teile Londons, die ich nicht benennen kann. Das ist der heftigste Ausblick ever.
Da ich nun 23 Tage ohne meinen Freund am anderen Ende (naja fast) der Welt unterwegs war, haben wir direkt im Anschluss 4 Tage Zweisamkeit in London gebucht. Es gab jeden Tag Burger (Five Guys, Shake Shack, Five Guys, Shake Shack), leckeres Frühstück, lange Spaziergänge durch verschiedene Stadtteile, aber auch viel Zeit im Hotel, ausschlafen, Workouts, Pooltime. Es hat hier nicht ein einziges Mal geregnet, während in Hamburg scheinbar kaum eine trockene Stunde verging. Alles richtig gemacht also.

Südostasien

Die letzten drei Wochen war ich also wie gesagt gemeinsam mit Marie in der größten Hitze unterwegs. Nach 1,5 Tagen in Ho Chi Minh Stadt ging es weiter auf die vietnamesische Insel Puh Quoc, gefolgt von einem Reisetag nach Sihanoukville in Kambodscha. Von dort ging es für einige Tage auf die traumhafte Insel Koh Rong (Kambodscha) und danach für einige Tage zurück nach Sihanoukville. Nach einem weiteren Reisetag im Bus und auf der Fähre kamen wir auf Koh Chang (Thailand) an und blieben dort bis wir für die letzten 1,5 Tage nach Bangkok aufbrachen. Mehr Details zur Reise, viele Fotos, Infos zu Unterkünften, Inseln und Transport folgen so bald wie möglich! Ich bin jedenfalls sehr entspannt, gut gebräunt, stark zerstochen und habe erst einmal genug von vietnamesischen und thailändischem Essen. (Ich liebe es aber! Ab nächste Woche geht’s wieder.)

Masterarbeit abgegeben. Was kommt jetzt?

Nach so viel Urlaub in Asien und jetzt London, kann man ganz gut die Realität verdrängen. Oder vergessen. Das klingt jetzt negativer als es klingen soll, denn ich freue mich auf die Zukunft, auch wenn 4 Wochen ohne Verpflichtungen sehr angenehm waren. Die Masterarbeit befindet sich (wahrscheinlich noch ein paar Wochen) in der Korrektur. Bis Ende April bin ich noch bei ABOUT YOU Werkstudent. Im Mai fange ich einen neuen Job an. Einen richtigen Job. Einen Vollzeitjob. 40 Stunden die Woche bzw. eigentlich mehr, wurde mir direkt gesagt, eher 45 Stunden. Aber ich kenne auch kaum jemanden, der wirklich nur 40 Stunden arbeitet. Mal ganz abgesehen von meinem Consultant-Freund, bei dem eine 60-Stunden-Woche die Normalität ist. Ich habe mich bewusst gegen eine Karriere in einer Unternehmensberatung entschieden. Keine Ahnung, ob ich überhaupt einen Platz bekommen hätte, ich habe zwar sehr gute Noten, war aber nicht auf den Top-Unis. Ich habe mich letztendlich gar nicht beworben, da ich zu sehr freizeitliebend bin und ja auch noch den Blog nebenbei habe. Ich reise gerne, aber lieber privat. Ich bin auch gerne mal in meiner Wohnung, auch unter der Woche abends mit Freunden zusammen. Da blieben also immer noch genug Jobs in Hamburg übrig, wenn man auf Suchportalen „Marketing“ eingibt (das macht mir nämlich viel mehr Spaß). Letztendlich habe ich sogar das erste Angebot angenommen, das ich bekommen habe, weil es sich richtig angefühlt hat. Ob es das richtige ist, stellt sich dann in den nächsten Monaten raus. Ich bin gespannt. Auf den Job an sich, aber auch, wie es wird, wieder voll zu arbeiten, das habe ich ja nun lange nicht mehr gemacht. Was mit dem Blog passiert? Werden wir sehen. Ich habe den Blog während meines dualen Studiums gegründet. Da habe ich auch 40 Stunden die Woche gearbeitet oder hatte täglich 8 Stunden Uni. Und das ging auch.

Worauf ich mich am meisten freue? Abends und am Wochenende einfach Freizeit zu haben. Nicht zu denken „Ich muss eigentlich noch das und das lernen“, „Das Kapitel für die Masterarbeit wollte ich diese Woche noch beenden“, „Ich brauche dringend noch neue Quellen“, „Ich muss eigentlich noch etwas vorbereiten“. Wie schön muss das bitte sein?! 🙂

Und hier meine SHORT LIST

Gesehen: „Lion“ im Flugzeug. Schaut euch den Film unbedingt an, er ist so schön! „Fences“ ebenfalls im Flugzeug, ebenfalls sehenswert! Ich schaue englische Filme immer im Originalton, ich denke bei „Lion“ ist das nicht unbedingt notwendig, aber wenn euer Englisch es zulässt, schaut „Fences“ unbedingt im Originalton. Hier sind die Dialoge sehr wichtig und bei Übersetzungen geht oftmals viel verloren. „Get out“ haben wir in Bangkok im Kino gesehen. Viele Schreckmomente, krasse Story. Kann ich auch nur empfehlen, wenn ihr nicht zu große Angsthasen seid. 😉

Gelesen: Viel! Im Urlaub habe ich 5 Bücher gelesen, die alle gut waren, aber nicht unbedingt erwähnenswert, außerdem habe ich gerade alle Titel vergessen. Jetzt gerade lese ich „Huckleberry Finn“ von Mark Twain (weil ich es bisher nie gelesen habe).

Gehört: Fest & Flauschig.

Geärgert: Über allergische Reaktionen auf Insektenstiche, ansonsten über gar nichts.

Geshoppt: Im Urlaub gar nichts. Als ich zurück war, habe ich ein wenig online bestellt, weil ich so Entzugserscheinungen hatte. Unten seht ihr ein paar Teile.

LIFE UPDATE MÄRZ – BYE THESIS HELLO LIFE

BYE THESIS!

Ihr glaubt gar nicht, was das am Freitag für ein Gefühl war, die Masterarbeit abzugeben. Wenn ihr das selbst schon hinter euch habt, wisst ihr es natürlich doch. Die letzten Wochen waren nicht mehr so spaßig wie die Monate davor. Plötzlich hatte ich diese Deadline, die ich mir selbst gesetzt habe, und die rückte immer näher. Allgemein war ich ziemlich entspannt und hatte ein gutes letztes halbes Jahr. Ich habe viel für die Masterarbeit gemacht, aber auch viel Freizeit gehabt. Die letzten zwei Wochen saß ich bis spät nachts dran und war schon sehr gestresst und sehr genervt. Aber das war es wert. Mittwochnacht war sie fertig, Donnerstagmorgen habe ich sie für mich gedruckt und am Donnerstag noch ein letztes Mal Korrektur gelesen. Das hat über sechs Stunden gedauert, aber schon da war ich so glücklich. Als ich sie dann gemeinsam mit Marie am Freitagmorgen final hab drucken und binden lassen, war ich trotz Schlafmangel voller Tatendrang und nach Abgabe komplett überfordert mit diesem Gefühl der Erleichterung und der Freiheit. Da fällt so eine Last von einem ab, und gleichzeitig ist man natürlich auch etwas stolz. Und ein wenig emotional, denn eine lange Zeit geht vorbei und eine neue steht an.

Was jetzt kommt:

Ich komme direkt zum Highlight: Am Montagabend fliege ich mit Marie nach Vietnam. In etwas mehr als drei Wochen kommen wir von Thailand wieder zurück. Dazwischen werden wir eine Menge Strände sehen, Bikinis tragen, Kokosnüsse trinken und das Sommerleben genießen. Kultur rutscht etwas in den Hintergrund, auf dem Plan stehen hauptsächlich Inseln. Nach dem Master und vor allem der Masterthesis haben wir sicherlich ein wenig Entspannung und Pineapple Shakes verdient. Und durch den Flug am Montag kam auch meine Deadline zustande, denn mein eigentlicher Abgabetermin wäre erst im April. Aber in den Urlaub, während die Arbeit hier noch liegen bleibt? No way! Und hat ja auch alles super geklappt.

Wenn ich aus dem Urlaub zurück komme, habe ich noch 2,5 Wochen, in denen ich weiterhin als Werkstudent bei ABOUT YOU arbeite. Die restlichen Tage werde ich nutzen, meine Freunde wiederzusehen, ein paar Dinge zu erledigen, zu bloggen und vielleicht mit meinem Freund noch einen kleinen Trip zu machen. Wir wohnen zwar zusammen, aber so richtig Zeit für uns hatten wir auch lange nicht mehr. Und jetzt fahre ich auch noch schon wieder alleine weg. Daher könnte ein kleiner Kurzurlaub anstehen.

Und ab Mai arbeite ich dann, wie ein richtig erwachsener Mensch, in einem neuen Job. Vollzeit. Darüber gibt es nach dem Urlaub dann noch einen ausführlichen Beitrag. Nicht über den Job an sich, sondern allgemein über den neuen Lebensabschnitt.

Ich werde mein Macbook nicht mit nach Südostasien nehmen, d.h. es wird auch keine Blog-Beiträge geben, während ich weg bin. Es kommt aber noch ein Beitrag am Montag und falls ihr Lust habt, mehr zu lesen, habe ich hier ein Smoothie-Bowl-Rezept für euch, meine liebsten 3 Home-Workouts und meine kleine Kolumne, die ich umbenannt habe.

Falls ihr das noch nicht tut, folgt mir gerne auf Instagram. Ich hoffe auf WLAN hier und da, sodass ich meine Eindrücke in die Story laden und mit euch teilen kann. Fotos werden bestimmt auch genug gepostet.

Die Short-List fällt heute weg, denn ich habe weder etwas spannendes gelesen, noch gesehen, noch geshoppt. Ihr könnt mir aber gerne mal in den Kommentaren hinterlassen, was euer Lieblingsbuch ist! Genre ist relativ egal.

Habt einen schönen Sonntag! <3

Rezept: Grüne Smoothie Bowl

Wie ihr wahrscheinlich wisst, habe ich gerade wenig Zeit, da ich an den letzten Tagen meiner Masterarbeit sitze. Was aber trotzdem nicht fehlen darf, ist ein leckeres Frühstück, oder in diesem Fall Lunch. Es spricht ja nun wirklich nichts dagegen, eine Smoothie-Bowl zu jeder beliebigen Tageszeit zu essen. Das Rezept meiner Bowl vom letzten Samstag stelle ich euch heute in Zusammenarbeit mit Severin Fresh Power vor.

Für den Smoothie:

-2 Handvoll Spinat
-1 – 2 gefrorene Bananen (je nach Größe)
-150-200ml Kokoswasser (oder Wasser oder Mandelmilch)
-1/2 Zucchini (oder 1/2 Avocado)

Ihr könnt statt der gefrorenen Banane auch frische nehmen, und statt dem frischen Spinat auch gefrorenen. Ich nehme gerne eine der Zutaten im gefrorenen Zustand, weil der Smoothie dann kälter wird und auch dickflüssiger. Ich habe Zucchini genommen, um den Smoothie etwas dickflüssiger zu machen. Das funktioniert sonst auch mit einer Avocado oder mehr Bananen.

Toppings:

Je nach Geschmack, ich habe verwendet:
-Blaubeeren
-Erdbeeren
-Kiwi
-Koksraspeln
-Chia-Samen
-Mandeln
Was fehlt: Granola und Peanutbutter! Die gehören auch zu meinen liebsten Toppings.

Ich habe als erstes den Spinat und etwas Kokoswasser in den Standmixer SM3710 gegeben. Es gibt eine Smoothie-Taste, die wirklich genau dann aufhört, wenn der Smoothie die perfekte Konsistenz hat. Anschließend habe ich die Banane in kleinen Stücken und mehr Kokswasser dazugegeben, und erst am Ende, als alles bereits püriert war, die Zucchini. Ihr könnt bei Bedarf gerne noch mit Stevia, Süßstoff, Agavendicksaft, Datteln oder was ihr am liebsten mögt süßen. Manchmal gebe ich auch etwas Zitrone oder Ingwer hinzu, probiert einfach mal, was euch schmeckt. Bei den Toppings hat man natürlich freie Wahl. Ich nehme gerne einen Mix aus Beeren und etwas „Knusprigen“. Kokosraspeln, Granola oder Müsli sind da ganz oben mit dabei. Was sind eure Lieblings-Toppings?

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Severin entstanden und enthält Werbung. 

3 schnelle Home-Workouts für Beine, Po, Bauch und Arme

Das Jahr begann tatsächlich ziemlich sportlich, was zu einem Teil auch daran liegt, dass es mehr Spaß macht, ins Studio oder laufen zu gehen, als an der Thesis zu sitzen. Die Thesis ist allerdings auch der Grund, warum ich manchmal den Sport ausfallen lasse, denn zum Fitness-Studio hinfahren, trainieren, duschen, zurück fahren, nimmt doch ganz schön viel Zeit in Anspruch. Und laufen gehen bei Hamburgs Wind und Nieselregen ist für mich persönlich auch nicht immer eine Option. Die Lösung: Home Workouts. Und heute stelle ich euch gleich 3 super schnelle Workouts vor, die ihr einfach zu Hause zwischendurch machen könnt, um ein wenig mehr Bewegung in euren Alltag zu bringen und dabei eure Muskeln etwas zu stärken.

Keine Lust? Neben all den guten und gesunden Gründen, Sport zu treiben, gibt es noch einen weiteren Motivatior: schöne Sportsachen.  Mir ist es wichtig, dass Hosen gut sitzen, blickdicht sind (Hallo Squats!) und greife hier eher zu dunklen Farben. Oberrum darf es bunt und grafisch werden, aber eben nicht neon und nicht „too much“. Da ich mich im Alltag auch eher minimalistisch kleide mit einem Hang zu skandinavischer Mode, möchte ich das auch gerne in mein Sport-Outfit integrieren. Auf den Bildern seht ihr zwei Outfits von der schwedischen Marke SOC, der Eigenmarke von Stadium. Das erste ist das Yoga-Outfit mit der Kombi aus grau und rosa und der gebundene Hose, das zweite ist das Lauf- oder HIIT-Workout mit viel Schwarz und wenig Schnickschnack. Prinzipiell kann man natürlich beide Outfits für jede Sportart tragen. Ich mag die Sachen von SOC, weil sie nicht nur schön aussehen, sondern sich auch richtig gut anfühlen und man direkt durchstarten möchte. Und kann. Die Workouts findet ihr direkt unter den nächsten Bildern!

(Einmal kurz vorweg: Ich bin kein Personal Trainer (Marie ist aber einer) und ich habe keine Kurse, Ausbildungen oder irgendetwas in der Art zum Thema Sport und Workouts gemacht. Die Übungen, die in meine Workouts integriert sind, kommen aus Zeitschriften, Fitness-Blogs, YouTube-Videos, Kayla’s BBG, Kursen m Fitness-Studio, etc.)

WORKOUT NR. 1: BEINE UND PO

2 Minuten Jumping Jacks (Hampelmänner) zum Aufwärmen

  • 20 Squats
  • 24 Lunges (12 pro Bein)
  • 10 Burpees
  • 30 mal (15 pro Bein) das ausgestreckte Bein hoch heben im Vierfüßlerstand (Sorry, ich weiß nicht, wie es heißt, siehe Bild unten)
  • 20 Reverse Lunges (10 pro Bein)
  • 1o Jump Squats
  • 10 Sumo Squats

Je nachdem wie fit ihr seid (und wieviel Zeit ihr habt) 2-3 Durchgänge mit kurzer Pause von max. 2 Minuten zwischendurch.

Ich persönlich finde ich extrem anstrengend, ein „Abs only“ Workout zu machen. Damit ich den Bauch kurz entlasten kann, bringe ich ein paar Übungen für Arme (und/oder Schultern) ein, da ich das am seltensten trainiere und die Muskelgruppen so nicht vergessen werden, während der Bauch kurz nicht im Fokus steht.

Workout Nr. 2: Bauch und Arme (Oberkörper)

1 Minute Jumping Jacks (Hampelmänner) plus 10 Burpees zum Aufwärmen.

  • 20 Sit-Ups (Beine angewinkelt, Füße auf dem Boden, ganz hochkommen, natürlich ohne Schwung)
  • 60 Sekunden Plank
  • 40 Mountain Climbers
  • 40 Russian Twists
  • 10 Liegestütz
  • 30 Bycicle Crunches (15 pro Seite)
  • 15 Triceps Dips (z.B. am Sofa, Stuhl, etc.)

Auch dieses Workout könnt ihr einmal machen oder nach Belieben wiederholen. Zwei Durchgänge sind doch auf jeden Fall drin! 🙂

Workout Nr. 3: Full Body

1-2 Minuten Jumping Jacks (Hampelmänner) zum Aufwärmen.

  • 10 Burpees
  • 20 Sit-Ups
  • 30 Squats
  • 24 Commandos (12 pro Arm, Google sagt dir, wie es geht)
  • 40 Russian Twists
  • 20 Jump Lunges
  • 10 Liegestütz
  • 30 Bicycle Crunches

Wiederhole das Workout 2-4 mal. Du kannst auch die Anzahl der Squats erhöhen bzw. eine zweite Runde Squats in den Zirkel einbauen, denn Squats kann man wirklich nicht genug machen! 😉

Achte bei jedem Workout auf die korrekte Ausführung der Übungen und google lieber noch einmal, wenn du dir unsicher bist. Höre auf deinen Körper und lasse Übungen weg oder mache mehr Pausen, wenn du dich schwach fühlst. Und andersrum: wenn du dich super fit fühlst, häng noch einen weiteren Durchgang an. Viel Spaß! 🙂

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Stadium entstanden. 

Jetzt mal ganz ehrlich #1: Nicht-Akademiker Kind

 

„Ich lasse meine kleine Emma-Thilda-Sophie-Madita jetzt nicht mehr mit Mia-Charlotte und Finn-Luca spielen.“ Sie spitzt ihre wahrscheinlich mit YSL-Lippenstift bemalten Lippen, zieht die etwas zu dünn geratene Augenbraue hoch und faltet ihre Hände auf ihrer Chloé Marcy Tasche.
„Huch, warum denn nicht? Ich dachte Emma und Mia spielen in der Kita auch gerne zusammen?“, entgegnet die andere Frau Ende dreißig in Woolrich-Mantel, UGG-Boots und Louis Vuitton Speedy.
Mama Nummer eins entgegnet empört: „Ja, schon, aber das ist doch kein Umgang! Ich habe gerade von Annette erfahren, dass der Vater von Mia und Finn Elektriker ist! So einer, der Kundentermine hat und einen Blaumann trägt! Ich dachte immer, er leite so ein riesiges Strom-Unternehmen. Und Luise, die kommt morgens nicht mehr zum Yoga, weil sie jetzt wieder arbeitet. Nicht zur Selbstverwirklichung, sondern weil sie muss. Der Michael verdient ja nicht genug da mit seinem Handwerk. Schade für die Kinder, aber das ist wirklich nicht das Umfeld, in dem meine Emma aufwachsen soll.“
Mama Nummer zwei nickt.

Ich kotze.
So oder wenigstens so ähnlich ereignete sich dieses Gespräch letztens in der U-Bahn Richtung Eppendorf. Die beiden Damen saßen mir gegenüber und natürlich habe ich nicht in den Wagon gekotzt, aber am liebsten hätte ich Mama Nummer eins, oder sogar beiden, eine rein gehauen.

Ich bin kein aggressiver Mensch. Ich habe noch nie jemanden geschlagen oder ähnliches. Aber manchmal, da kann ich die Dummheit, Ignoranz oder Intoleranz von anderen Menschen nur schwer ertragen und will diese an den Schultern nehmen und schütteln. Mach ich natürlich nicht. Ich schreibe lieber darüber.

Es tut mir wahnsinnig Leid für Emma, Mia und Finn, dass ihre scheinbar gut laufende Freundschaft basierend auf Spaß und Vertrauen dadurch auseinander gerissen wird, dass Mama Nummer eins ignorant und dumm ist. Ich habe so ein Gespräch bzw. diese Aussage schon öfter gehört. Es ist mir sogar selbst passiert. In der Unterstufe war ein Mädchen aus meiner Klasse bei mir, die in dem Ort wohnte, wo die Schule war. Ich kam aus einem Dorf in der Nähe. Wir hatten einen schönen Nachmittag, doch sie kam nie wieder zu mir. Ihre Mutter wollte nicht, dass sie mit Kindern aus Dörfern verkehrt. 5 Kilometer Entfernung sollten der Grund sein. Vielleicht waren es auch meine Nicht-Akademiker-Eltern.

Meine Eltern haben beide eine Ausbildung gemacht. Meine Mutter eine kaufmännische, mein Vater eine handwerkliche. Schockschwerenot! Mein Vater ist Gas- und Wasserinstallateur, wenn ihr so wollt: Klempner. Wir waren jedes Jahr zwei Mal im Urlaub, einmal in Spanien, einmal in Dänemark, wir waren in Florida in Disney World. Ich wurde in Bezug auf Spielsachen viel zu sehr verwöhnt, der Weihnachtsmann brachte auch mal zwei Säcke voll Barbie- und Baby-Born-Zeug mit. Mein Vater hatte immer zwischen 16.30 und 17 Uhr Feierabend und ich daher sehr viel Zeit mit ihm. Alles war perfekt. Dass meine Mutter vormittags arbeitet, während ich in der Schule bin, fand ich normal. Als ich älter wurde und sie ein, zwei Nachmittage bei der Arbeit blieb, war das auch kein großes Ding für mich. Ich fand es eher komisch, dass einige Mütter immer zu Hause waren. Was machen die denn den ganzen Tag?, habe ich mich gefragt.

Ansonsten hat mich der Beruf meiner Eltern wenig interessiert. Auch der anderer Eltern. Erst während meines Bachelor-Studiums wurde mir bewusst, dass viele – sehr viele – Leute sich über ihre Eltern und deren Jobs definieren. Eine damals sehr gute Freundin von mir, erzählte mir immer, was die Eltern von ihrem letzten Date/neuer Bekanntschaft/Mädel von einer Hausparty von Beruf sind. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie man diese Information beim ersten Treffen ermittelt und vor allem warum. Wir waren alle bereits über 20, ausgezogen, dabei, unsere eigene Karriere zu starten. Wenn ich meine Verwirrung darüber äußerte, wurde mir schnell Neid untersagt. Da meine Eltern keine Anwälte, CEOs oder Ärzte sind. Was für ein Quatsch. Ich hatte immer alles. Viel Liebe, viele Geschenke, finanzielle Unterstützung. Und ich bin ich, nicht meine Eltern. Und Elisabeth ist sie, nicht ihre Eltern. Und auch BWL-Justus ist er selbst, nicht sein Papa.

Jedenfalls sitze ich jetzt hier an meiner Masterarbeit. Ich Nicht-Akademiker-Kind. Habe mein dualeas BWL-Studium mit 1.5 abgeschlossen und habe zur Zeit den gleichen Notenschnitt im Masterstudium. Und nein, ich bin nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ich kenne viele Leute, deren Eltern nicht studiert haben, und die „trotzdem“ super intelligent und erfolgreich sind. Und ich kenne Akademiker-Kinder, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Oder nicht ganz so dramatisch, einen Realschulabschluss haben und eine Ausbildung machen. Oh Schreck.

Viele vergessen auch, dass in den 70ern und 80ern studieren noch nicht so ein Mainstream-Ding war wie jetzt. Viele Leute haben Ausbildungen gemacht. Viele Leute wollten direkt Geld verdienen, etwas Solides machen. Und nicht zu vergessen: Viele Leute lieben diese Jobs. Mein Vater z.B. würde in einem Büroalltag durchdrehen. Er braucht den täglichen Kontakt zu verschiedenen Menschen in Kombination mit technischer und handwerklicher Arbeit. Und selbst wenn meine Eltern Friseure wären, oder Müllmänner, oder arbeitslos. Was hat das bloß mit dem Kind zu tun?

Natürlich gibt es Kinder, die aufgrund der sozialen Situation ihrer Familie benachteiligt sind. Das bestreite ich ja gar nicht. Aber wenn eine Mia-Charlotte und ein Finn-Luca in Eppendorf aufwachsen und in der gleichen Kita sind wie Emma-Thilda und Co, dann bezweifle ich, dass es sich um ein sozial-benachteiligtes Kind handelt. Und was ist eigentlich mit Mama Nummer eins? Offensichtlich ist sie Hausfrau, „um sich auf die Kinder zu konzentrieren“. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Nur redet sie davon, dass ihre Tochter eh in der Kita ist und sie zum Yoga geht – ist das jetzt so viel ehrenwerter, als wie erwähnte Luise einen Job zu haben?

Einige von euch denken vielleicht, dass ich übertreibe. Dass die beiden Frauen eine Ausnahme sind, das sonst kaum jemand so denkt. Aber gerade durch einige Leute, die einem in einem dualen BWL-Studium begegnen, merkt man, dass die Definition über die eigenen Eltern ziemlich groß ist. Ein Grund, warum Martin Schulz gerade so stark gehypt wird, ist, dass er „von unten kommt“. Weil sein Vater Polizist im mittleren Dienst war und er das Gymnasium frühzeitig mit mittlerer Reife verließ? Na und? Was sagt das über über die Person Martin Schulz schon aus? Was kann er dadurch besser als Angela Merkel? Sind Erfahrung und das geplante politische Programm nicht ein klitzekleines bisschen wichtiger?

Es gibt übrigens ein Stipendium für Nicht-Akademiker-Kinder. Hätte ich mich mal drauf bewerben sollen, mit meiner außergewöhnlichen, atypischen Intelligenz für ein Dorfkind mit unstudierten Eltern, hätte ich das sicher bekommen.

 

LIFE UPDATE – Hallo Panik! Von abendlichen Zukunftsängsten und der schönsten Wohnung meines Lebens

Es ist Februar, und gab es überhaupt ein Life Update im Januar? I doubt it! Puh, es ist also schon ein zweistelliger Tag im Februar und das zu schreiben, löst direkt Panik in mir aus. Da ist sie: die Angst. So lange hat sie sich versteckt und jetzt ist sie da. Boum, c’est le choc!

Ich war die ganze Zeit so entspannt. Klar gab es einzelne Tage oder Abende, wo ich kurz dachte, das wird alles nichts mit der Masterarbeit und in der die Motivation sich im Negativen bewegte, aber ich war gelassen. Ich habe neben Masterarbeit und arbeiten auch viel gechillt, ich konnte Weihnachten und Zeit mit Freunden genießen, im Januar habe ich die Arbeit einfach mal liegen lassen, um nach Berlin zu fahren und anschließend auch noch umzuziehen. Insgesamt waren es fast 3 Wochen, in denen ich nicht dran gearbeitet hab. Im Hintergrund liefen meine Kampagne und die Experteninterviews, aber gefühlt habe ich mich null mit der Masterarbeit beschäftigt. Und dann war der Januar fast vorbei und die Schnappatmung begann. Mein Abgabetermin ist erst im April, aber mein persönlicher Abgabetermin ist Anfang März. Wenn ich aber mal in mich gehe, merke ich, dass die Arbeit gar nicht so viele Sorgen auslöst, sondern die Frage nach dem Danach. Der Zukunft, die gar nicht mal so weit weg liegt. Also habe ich nach einem kurzen Nervenzusammenbruch und einer Menge Schokolade angefangen, Bewerbungen zu schreiben. Lebenslauf neu gestaltet, Zeugnisse zusammengesucht, Anschreiben verfasst. PDFs zusammenfügen, PDFs komprimieren und das ganze ohne Internet. Wieso ohne Internet? Weil wir noch immer keinen Anschluss haben in der neuen Wohnung. Es ist eine stressige Geschichte, die von leichter Genervtheit, über Hoffnung und positivem Denken bis hin zu heulendem Wutanfall vor ein paar Tagen führte. Eins kann ich gut: Vor Wut heulen und Leute am Telefon anbrüllen, bei denen ich mich vorher schon entschuldige, weil sie nichts dafür können. Long Story Short: Internet gibt es bisher nur bei Starbucks gegenüber und in der Bibliothek. Starbucks gegenüber? Gutes Stichwort. Dass wir umgezogen ist, hat wohl jeder mitbekommen. Wenn nicht, dann solltet ihr mir dringend auf Instagram folgen, da habe ich das ziemlich oft erwähnt. Der Stress hört nicht auf, denn zur Zeit zahlen wir Miete in zwei Wohnungen, weil das ganze mit der Kündigungsfrist ja sogut wie nie funktioniert. „Entweder Sie nehmen die Wohnung jetzt sofort, oder wir finden jemand anders.“ So läuft es eben, vor allem in Hamburg. Und das mit dem Neuvermieten ist trotz 15 Bewerber nicht so easy peasy wie erwartet. Einatmen. Ausatmen. Zu den positiven Dingen: die neue Wohnung! Als wir nach der ersten Besichtigung erst keine Rückmeldung erhalten haben, waren mein Freund und ich schon etwas enttäuscht, hatten wir uns doch beide ein wenig verliebt. Als dann doch noch eine Zusage kam, waren wir zwar überrascht, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht überlegten wir nicht lange. Mein Highlight: die Flügeltür. Da steh ich einfach drauf. Und die Lage. Vorher wohnten wir 1,4km von der U-Bahn entfernt. Das sind 15 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Fahrrad oder 2 Stationen mit einem Bus, der nie oder zu früh oder zu spät kommt. Jetzt sind es knappe 3 Gehminuten zur U-Bahn. Ich sitze gerade auf dem Sofa und sehe Starbucks. Jawohl. Und Budni, und TK Maxx. Edeka und Lidl sind in unter 2 Minuten zu Fuß zu erreichen und hatte ich schon Anita Hass erwähnt? Schräg unter uns. Allgemein ist die Eppendorfer Landstraße ziemlich super und ihr merkt schon, ich komme aus dem Schwärmen kaum raus. Endlich haben wir auch ein renoviertes Bad und eine neue Küche. Ich habe unsere alte Wohnung auch geliebt. Es war eine tolle Wohnung, die wir spontan bekommen haben damals, als ich frisch aus New York zurück war. Eine schöne Altbauwohnung, nur eben renovierungsbedürftig und etwas „ab vom Schuss“. Jetzt ist alles perfekt. Fehlt nur noch ein neues Bett und ein Esstisch. Endlich ein Esstisch!

 

Gesehen: La La Land. Was soll ich sagen, natürlich ist es ein wundervoller Film. Aber ein wenig unbefriedigt war ich schon, ich glaube, ich habe etwas viel erwartet, da der Film so sehr gelobt wird.

Gelesen: An Weihnachten habe ich „Harry Potter and the Cursed Child“ gelesen. Für mich als Harry-Potter-Generation-Vertreterin ein Muss. Zur Zeit lese ich „Pride and Prejudice“ von Jane Austen und tue mich ein wenig schwer mit den langwierigen Dialogen in alem, ländlichen Englisch. Ich komm einfach nicht drauf klar, dass junge Menschen sich so unterhalten, wenn sie unter sich sind.

Gehört: Viel Elektro, weil ich mich dazu gut konzentrieren kann. Gut gefällt mir die Spotify-Playlist „Flume House Party“ und ansonsten greife ich gerne auf Theresas Soundcloud-Profil zurück.

Geärgert: Über die Servicewüste Deutschland. Dienstleistungen werden hier klein geschrieben, in der USA würde das nicht passieren. Apropos USA… da muss man ja nichts mehr zu sagen. Mein Körper hatte schon Recht damit, auf Trumps Wahl mit Migräne zu reagieren. It’s true. It’s a fact. Everything else is fake news. Trust me. My body is great. It’s the greatest. Everyone knows it. There’s proof. It’s true.

Geshoppt: NICHTS. Also, außer eine Menge Kram bei IKEA. Bei Klamotten habe ich mich sehr zurückgehalten und das auch schon seit ein paar Monaten. Ist gar nicht so schwierig. Dafür füllt sich aber meine Wunschliste, insbesondere mit rosa Sachen.

February Non Fashion Wishlist – Pink Pastels and Gold

Feb wish list

Lampenschirm, Print – Kauf Dich Glücklich
Pins – Monki
Ring, Creme – And Other Stories
Decke, Kerzenständer – Esprit

Ich habe mich in letzter Zeit ziemlich doll zusammen gerissen und wenig für mich selbst gekauft. Weder Klamotten noch Accessoires oder sonst irgendwas mit Ausnahme von Anschaffungen für die neue Wohnung, die wirklich sein mussten, wie Küchenschränke und Boxen zum Verstauen von Schuhen. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht mit den schönen Dingen für die Wohnung beschäftige, ganz im Gegenteil. Die Wunschlisten und virtuellen Warenkörbe füllen sich immer mehr und warten auf das Eintreffen von ausstehenden Rechnungsbeträgen. Wie auch bei Klamotten steh ich gerade total auf rosa. Eigentlich schon immer, aber dieses Jahr ist das Angebot so vielfältig, dass ich mich richtig ausleben kann – besonders gern in Kombination mit Gold. Viele bevorzugen ja Kupfer, aber ich mag Gold einfach am liebsten. Die nächste Anschaffung wird eine kuschelige Decke fürs Sofa sein, die auf der Collage findet ihr hier. Die passt super zu unserem Sofa. Damit es noch kuscheliger wird, sollten wir noch ein paar Kerzen kaufen. Und einen schönen Print. Und einen neuen Blumentopf und Lampenschirm und auch wenn diese Creme nichts mit der Wohnung zu tun hat, kann sie gerne einziehen … okay, stopp, erst einmal die Decke. XO.

 

Namaste 2017 – Back to Yoga #befitbeyou

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden und enthält Werbung.

Ich habe dieses Jahr nur einen einzigen Vorsatz. Ich bin mit meiner Ernährung zufrieden, Sport gehört zu meinem Alltag, ich rauche nicht (naja, nicht regelmäßig) und auch sonst gibt es keine Laster, die verabschiedet werden sollten. Was mir aber oft noch schwerfällt, ist mich selbst zu finden. Ich bin oft und schnell gestresst, verliere dann den Überblick und habe das Gefühl, alles rutscht mir aus der Fingern. Und obwohl ich mir oft genug einen Abend freigebe zwischen Masterarbeit, Nebenjob 1, Nebenjob 2, dem Blog, dem Umzug und all dem Privaten, was immer mal wieder dazu kommt, fühle ich mich nach so einem Abend „nur für mich“ trotzdem nicht entspannt. Was mir oft ans Herz gelegt wurde? Yoga.

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Vor zwei Jahren war ich das erste Mal beim Yoga und war überraschend begeistert. Ich hatte sehr geringe Erwartungen, da ich gerne Sport mache, bei dem ich alles geben kann und – sorry – richtig doll schwitze. Zum Glück fiel meine Wahl auf Power Yoga, sodass ich auch richtig gefordert wurde. So einen Krieger 2 für mehrere tiefe Atemzüge zu halten, kann nämlich ganz schön anstrengend werden. Meine persönliche Herausforderung: der Kopfstand. Ob es wirklich mein Körper ist, der sich nicht in die Umkehrposition bringen kann? Oder vielleicht mein Verstand, mein Geist, der schlicht und einfach sagt: Das kannst du nicht. Yoga kann unheimlich entspannend sein, es bringt einen aber auch dazu, sich mit sich selbst, seinem Körper und Geist auseinander zu setzen.

Tchibo Yoga

Gestern war ich das erste Mal seit über einem halben Jahr wieder beim Power Yoga. Mitgenommen habe ich meine neue Yoga-Tights von Tchibo, die man übrigens beidseitig tragen kann. Als All-Back-Fan finde ich es super, die schwarze Seite als Alternative zu haben, habe gestern aber tatsächlich wie auf den Bildern die gemusterte Seite getragen. In der aktuellen Themenwoche (17. – 20.01.) dreht sich bei Tchibo alles um Yoga und die Kollektion mit Chamäleon-Effekt, wie eben die Hose. Zu der Kollektion kommst du HIER. Dazu hatte ich den ebenfalls wendbaren Sport-BH an und das durchsichtige Shirt. Nach der heißen Dusche bin ich in die graue Yoga-Hose geschlüpft, und habe es mir damit gemütlich gemacht. Dafür ist die nämlich auch super geeignet. Ich habe beim Yoga richtig gut aufgepasst, sodass ich auf der Fashion Week im Hotelzimmer auf meiner neuen Yoga-Matte von Tchibo ein paar Übungen machen kann. Lali kann sich schon einmal darauf vorbereiten, dass wir jeden Tag mit ein paar Sonnengrüßen starten werden. Wenn ihr auch lieber gemeinsam als alleine fit ins neue Jahr starten möchtet, schaut doch mal bei der Tchibo Fitness-Aktion #befitbeyou rein. Namaste.

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P.S. Ich habe ziemlichen Muskelkater im Rücken vom Yoga. Den Rücken vergisst man nämlich oft, weil man sich so sehr auf den Bauch, die Beine und den Popo konzentriert, dabei ist er so wichtig. Also ab zum Yoga mit euch!

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PERSONAL: Der schlimmste Liebeskummer meines Lebens

Es war Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls, auf den ersten Blick in Natura. Ich kannte schon Fotos und Videoaufnahmen, die allesamt mein Interesse weckten. Und dann war es endlich soweit: unser erstes Zusammentreffen in 2010. Ich war 19, unendlich aufgeregt und habe mein Herz sofort und für immer vergeben. Es hielt nur einige Tage, dann dauerte es ganze 4 Jahre, bis wir uns wieder sahen. Der Herzschmerz in der Zeit dazwischen war aushaltbar, war es doch nur eine kurze Affäre gewesen. Was nun folgte, waren aber knappe 8 Monate voller Höhen und Tiefen, unvergesslichen Momenten, einer Achterbahn von Emotionen und meiner bedingungslosen Liebe.

Als die Zeit ablief, brach mein Herz. Ich fühlte mich leer, verlassen, hilflos. Nach einigen Wochen fing ich mich wieder, lebte mein Leben weiter, doch unterbewusst blieb der Schmerz. Bis ich etwas über ein Jahr später wieder in eine kurze Affäre stürzte. Wieder nur wenige Tage. Zwei Monate später noch einmal, dieses Mal nur ein einziges Mal. Ein Nachmittag, ein Abend, ein Morgen. Das war im November 2015. Seitdem gab es kein Treffen mehr. Mir geht es gut. Ich spüre das Verlangen, ich spüre den Schmerz, aber nur, wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde. Wenn andere Mädchen dort sind. Wenn sie haben, was ich auch haben möchte.

Es geht um New York.

Natürlich ist der Text so geschrieben, dass er euch in die Irre führt. Aber trotzdem ist jedes Wort wahr. Als ich mit 19 das erste Mal für ein paar Tage in New York war, ein Abigeschenk, gemeinsam mit meiner Mutter und Tante, wusste ich, dass ich zurückkommen muss. Und zwar für länger. Einmal in New York leben, das war mein Traum. Den habe ich kurzzeitig aus den Augen verloren, doch als ich mein duales Studium beendete, stand fest: Es muss nach New York gehen. Ich hatte Glück und bekam einen Praktikumsplatz bei Hugo Boss in New York für 6 Monate. Ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war, noch bevor ich überhaupt ankam. Minus 15 Grad, Schneesturm, das Praktikum nicht wie erhofft, alles noch teurer als geplant. Aber ich wollte nirgends woanders sein. Auch wenn es emotionale Tiefpunkte gab, war ich durchgehend verliebt in die Stadt. Der Vibe, einfach das Gefühl, in New York zu sein. Einkaufen gehen, zur Ubahn laufen, Wäsche waschen gehen, alles macht Spaß in New York. Plötzlich vom Regen nass werden, den Bus verpassen, das Portemonnaie zu Hause vergessen, alles nicht so dramatisch in New York. Denn man ist in New York. New York bringt für mich eine Leichtigkeit mit sich, die ich woanders noch nicht erlebt habe. Viele Leute verstehen das nicht, New York sei doch laut, stressig. Es gibt laute Ecken. Es gibt stressige Situationen. Aber New York ist unendlich schön. Man ist frei. Jeder Tag ist etwas besonderes. Jeden Tag gibt es etwas zu entdecken. Die Leute sind anders. Die Leute in Soho sind anders als die in Williamsburg. Die in Harlem anders als die in Chelsea. Die auf der Upper East Side anders als die in Little Italy und die in Bushwick anders als die auf der Upper West Side. Aber sie haben etwas gemeinsam, was sie von Menschen in anderen Städten unterscheidet. New York gibt einem das Gefühl, angekommen zu sein, ohne je stillzustehen.

Ich vermisse New York. Die Stadt, die Menschen, mich. Ich bin anders in New York als hier. Vielleicht cooler, wagemutiger, aber auch entspannter, viel, viel entspannter.

Und solange ich nicht wieder auf dem Weg dorthin bin, wenn meine Augen sich mit Tränen füllen im Landeanflug, wenn ich die dreckigste Ubahn umarmen könnte, solange, bis dahin, schmerzt mein Herz bei jedem Bild, das ich von jemand anders in New York sehe.

// Achtung, Bilderflut.