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Und irgendwann braucht man sich nicht mehr – Von Ablaufdaten und Gehen Lassen oder Warum ich nicht mehr blogge

Wir haben uns kennengelernt und es war sofort klar. Wir beide, das passt. Das wird eine Freundschaft, das wird viel Spaß, viel Lachen, ein bisschen Weinen, viele Zigaretten, Alkohol und Kohlenhydrate (nicht die guten). Und so wurde es auch, erstmal. Nach einer Hochphase der Gefühle ging es über in eine Freundschaft, in der man wusste, dass der andere da ist, aber auch mal genervt war, mal aneinander geriet, ein bisschen jedenfalls, dann aber wieder viel geteilt, sich gedrückt, sich verbunden gefühlt wurde. Und dann plötzlich, oder auch nicht so plötzlich, vielleicht sogar schleppend, war da gar nicht mehr so stark das Bedürfnis nach der anderen Person. Nett, freundlich, der ein oder andere Insider-Joke und wissende Blicke, aber auch ein Schweigen, ein sich-nicht-mehr-viel-zu-sagen-haben. Getrennte Wege, verschiedene Städte, Funkstille. Und es ist okay. Es heißt nicht, dass die Freundschaft nicht echt war. Es heißt nicht, dass die Erinnerungen schmerzen müssen. Es war eine durchwachsene Zeit für uns beide, mit vielen Höhen und einigen Tiefen, die wir gemeinsam oder wenigstens nebeneinander erlebt haben. Wir haben uns gebraucht, und wir haben uns gehabt. Und irgendwann haben wir uns nicht mehr gebraucht. Haben uns verändert. Das ist in Ordnung. Manche Freundschaften haben Ablaufdaten, aber das macht sie nicht weniger wahr und wertvoll.

Als ich 2010 mit dem Bloggen anfing, hatte ich keine Ahnung, was passieren wird. Ich hatte nicht den leisesten Schimmer davon, wie sich die ganze Bloggerwelt entwickeln würde. Ich wusste nicht einmal, dass man Geld verdienen kann mit einem Blog. Plötzlich tat ich das aber. In den letzten 7 Jahren als Blogger ging es aber nur dann wirklich um das Geld, wenn das Ende des Monats lauerte und mein (anderer) Studentenjob nicht ausgereicht hat. Wenn ich auf die letzten Jahre als Blogger schaue, bin ich fassungslos, wie viel ich erleben durfte und wie viele Menschen ich kennenlernen konnte. Neben unzähligen Kontakten und Einblicken in Agenturen und Unternehmen, unzähligen Samples und unglaublich schönen Kooperation neben katastrophalen E-Mail-Auseinandersetzungen, bin ich insbesondere dankbar dafür, sehr gute Freunde gefunden zu haben. Niemals hätte ich gedacht, dass ich über meinen Blog Mädchen kennen lernen würde, mit denen ich mittlerweile gute 5 Jahre befreundet bin und die ich mir in meiner Zukunft nicht wegdenken möchte. Ich weiß aber auch, dass diese Freundschaften schon lange über die Gemeinsamkeit des Bloggens hinausgehen und ich sie schon lange nicht mehr damit verbinde.

Jetzt, wo ich einen Vollzeitjob habe, der mit 40 Std./Woche (leider) nicht auskommt, bleibt wenig Zeit zum Bloggen. Während meines dualen Studiums und während des Praktikums in New York war es ähnlich. Viel Arbeit, wenig Zeit. Es gab aber zwei grundlegende Unterschiede. Erstens war mir das Vorankommen im Job damals nicht so wichtig. Ich war noch „in der Ausbildung“, der Fokus lag auf dem Studium an sich. Jetzt habe ich einen Job, in dem ich gut sein will, in dem ich voran kommen will und der so viel mehr Verantwortung und eine viel größere Anforderung mit sich bringt, als alles andere zuvor. Mein Fokus liegt zu 100% auf diesem Job. Das war vorher anders, da lag mein Fokus stark auf dem Blog. Zweitens hat mir das Bloggen früher extrem gefehlt, wenn ich in Nebenjob oder Studium stark eingebunden war. Bloggen war nicht nur mein Nebenjob, sondern in erster Linie ein Hobby, ein Ausgleich, mein Ventil. Mittlerweile brauche ich das nicht mehr so sehr. Ich finde den Ausgleich in Sport und in meinen Freunden, das Schreiben, Fotos machen und Kreieren fehlt mir kaum. Und daher nehme ich mir auch nicht die Zeit dafür. Meine Prioritäten haben sich verschoben. Und das ist okay.

Mein Blog und ich, eine tiefe Liebe, mein Baby, mein eigener Ort. Vieles hat sich verändert. Jeder spricht von Influencern, jeder richtet seine Aufmerksamkeit auf Instagram, kaum jemand nimmt sich die Zeit, Blogs zu lesen. Ich auch kaum noch. Und auch das ist okay. Dinge verändern sich. Zeiten verändern sich. Menschen verändern sich. Und so wie die Freundschaft irgendwann überflüssig war, obwohl sie einem vorher viel gegeben hat, ist vielleicht auch mein Blog irgendwann nicht mehr notwendig für mich. Bis vor ein paar Monaten habe ich neben den regelmäßigen Blog-Beiträgen zwei Bilde pro Tag (!) auf Instagram gepostet. Jetzt bin ich so bei zwei Bildern pro Woche. Einfach so.

Der Trennungsschmerz wird weniger, wenn die Trennung langsam verläuft. Ich sage nicht, dass es vorbei ist, zwischen diesem Blog und mir. Ich stelle nur fest, dass ich ihn nicht vermisse. Dass ich andere Dinge bevorzuge und dass ich nicht unendlich viel Zeit und Kraft habe, um auch hier noch hochwertigen Content zu liefern. Es ist ganz offen, wie es hier weiter geht. Meine Gedanken dazu aufzuschreiben, hat mir viel gebracht und auch Spaß gemacht. Denn natürlich ist das Schreiben noch immer meine Leidenschaft. Natürlich lassen einen 7 Jahre Blogger sein nicht auf einmal gehen. Ich habe mich nur verändert.

LIFE UPDATE April 2017 – Vietnam, Kambodscha, Thailand, London und Vollzeitjob

Hallo, ich bin wieder da!

Oder eigentlich nicht, denn ich sitze gerade in London am Schreibtisch im Hotelzimmer und genieße einen grandiosen Blick auf die Themse, den Tower of London, diverse Hochhäuser, die London Bridge, die Tower Bridge und viele weitere Teile Londons, die ich nicht benennen kann. Das ist der heftigste Ausblick ever.
Da ich nun 23 Tage ohne meinen Freund am anderen Ende (naja fast) der Welt unterwegs war, haben wir direkt im Anschluss 4 Tage Zweisamkeit in London gebucht. Es gab jeden Tag Burger (Five Guys, Shake Shack, Five Guys, Shake Shack), leckeres Frühstück, lange Spaziergänge durch verschiedene Stadtteile, aber auch viel Zeit im Hotel, ausschlafen, Workouts, Pooltime. Es hat hier nicht ein einziges Mal geregnet, während in Hamburg scheinbar kaum eine trockene Stunde verging. Alles richtig gemacht also.

Südostasien

Die letzten drei Wochen war ich also wie gesagt gemeinsam mit Marie in der größten Hitze unterwegs. Nach 1,5 Tagen in Ho Chi Minh Stadt ging es weiter auf die vietnamesische Insel Puh Quoc, gefolgt von einem Reisetag nach Sihanoukville in Kambodscha. Von dort ging es für einige Tage auf die traumhafte Insel Koh Rong (Kambodscha) und danach für einige Tage zurück nach Sihanoukville. Nach einem weiteren Reisetag im Bus und auf der Fähre kamen wir auf Koh Chang (Thailand) an und blieben dort bis wir für die letzten 1,5 Tage nach Bangkok aufbrachen. Mehr Details zur Reise, viele Fotos, Infos zu Unterkünften, Inseln und Transport folgen so bald wie möglich! Ich bin jedenfalls sehr entspannt, gut gebräunt, stark zerstochen und habe erst einmal genug von vietnamesischen und thailändischem Essen. (Ich liebe es aber! Ab nächste Woche geht’s wieder.)

Masterarbeit abgegeben. Was kommt jetzt?

Nach so viel Urlaub in Asien und jetzt London, kann man ganz gut die Realität verdrängen. Oder vergessen. Das klingt jetzt negativer als es klingen soll, denn ich freue mich auf die Zukunft, auch wenn 4 Wochen ohne Verpflichtungen sehr angenehm waren. Die Masterarbeit befindet sich (wahrscheinlich noch ein paar Wochen) in der Korrektur. Bis Ende April bin ich noch bei ABOUT YOU Werkstudent. Im Mai fange ich einen neuen Job an. Einen richtigen Job. Einen Vollzeitjob. 40 Stunden die Woche bzw. eigentlich mehr, wurde mir direkt gesagt, eher 45 Stunden. Aber ich kenne auch kaum jemanden, der wirklich nur 40 Stunden arbeitet. Mal ganz abgesehen von meinem Consultant-Freund, bei dem eine 60-Stunden-Woche die Normalität ist. Ich habe mich bewusst gegen eine Karriere in einer Unternehmensberatung entschieden. Keine Ahnung, ob ich überhaupt einen Platz bekommen hätte, ich habe zwar sehr gute Noten, war aber nicht auf den Top-Unis. Ich habe mich letztendlich gar nicht beworben, da ich zu sehr freizeitliebend bin und ja auch noch den Blog nebenbei habe. Ich reise gerne, aber lieber privat. Ich bin auch gerne mal in meiner Wohnung, auch unter der Woche abends mit Freunden zusammen. Da blieben also immer noch genug Jobs in Hamburg übrig, wenn man auf Suchportalen „Marketing“ eingibt (das macht mir nämlich viel mehr Spaß). Letztendlich habe ich sogar das erste Angebot angenommen, das ich bekommen habe, weil es sich richtig angefühlt hat. Ob es das richtige ist, stellt sich dann in den nächsten Monaten raus. Ich bin gespannt. Auf den Job an sich, aber auch, wie es wird, wieder voll zu arbeiten, das habe ich ja nun lange nicht mehr gemacht. Was mit dem Blog passiert? Werden wir sehen. Ich habe den Blog während meines dualen Studiums gegründet. Da habe ich auch 40 Stunden die Woche gearbeitet oder hatte täglich 8 Stunden Uni. Und das ging auch.

Worauf ich mich am meisten freue? Abends und am Wochenende einfach Freizeit zu haben. Nicht zu denken „Ich muss eigentlich noch das und das lernen“, „Das Kapitel für die Masterarbeit wollte ich diese Woche noch beenden“, „Ich brauche dringend noch neue Quellen“, „Ich muss eigentlich noch etwas vorbereiten“. Wie schön muss das bitte sein?! 🙂

Und hier meine SHORT LIST

Gesehen: „Lion“ im Flugzeug. Schaut euch den Film unbedingt an, er ist so schön! „Fences“ ebenfalls im Flugzeug, ebenfalls sehenswert! Ich schaue englische Filme immer im Originalton, ich denke bei „Lion“ ist das nicht unbedingt notwendig, aber wenn euer Englisch es zulässt, schaut „Fences“ unbedingt im Originalton. Hier sind die Dialoge sehr wichtig und bei Übersetzungen geht oftmals viel verloren. „Get out“ haben wir in Bangkok im Kino gesehen. Viele Schreckmomente, krasse Story. Kann ich auch nur empfehlen, wenn ihr nicht zu große Angsthasen seid. 😉

Gelesen: Viel! Im Urlaub habe ich 5 Bücher gelesen, die alle gut waren, aber nicht unbedingt erwähnenswert, außerdem habe ich gerade alle Titel vergessen. Jetzt gerade lese ich „Huckleberry Finn“ von Mark Twain (weil ich es bisher nie gelesen habe).

Gehört: Fest & Flauschig.

Geärgert: Über allergische Reaktionen auf Insektenstiche, ansonsten über gar nichts.

Geshoppt: Im Urlaub gar nichts. Als ich zurück war, habe ich ein wenig online bestellt, weil ich so Entzugserscheinungen hatte. Unten seht ihr ein paar Teile.

LIFE UPDATE MÄRZ – BYE THESIS HELLO LIFE

BYE THESIS!

Ihr glaubt gar nicht, was das am Freitag für ein Gefühl war, die Masterarbeit abzugeben. Wenn ihr das selbst schon hinter euch habt, wisst ihr es natürlich doch. Die letzten Wochen waren nicht mehr so spaßig wie die Monate davor. Plötzlich hatte ich diese Deadline, die ich mir selbst gesetzt habe, und die rückte immer näher. Allgemein war ich ziemlich entspannt und hatte ein gutes letztes halbes Jahr. Ich habe viel für die Masterarbeit gemacht, aber auch viel Freizeit gehabt. Die letzten zwei Wochen saß ich bis spät nachts dran und war schon sehr gestresst und sehr genervt. Aber das war es wert. Mittwochnacht war sie fertig, Donnerstagmorgen habe ich sie für mich gedruckt und am Donnerstag noch ein letztes Mal Korrektur gelesen. Das hat über sechs Stunden gedauert, aber schon da war ich so glücklich. Als ich sie dann gemeinsam mit Marie am Freitagmorgen final hab drucken und binden lassen, war ich trotz Schlafmangel voller Tatendrang und nach Abgabe komplett überfordert mit diesem Gefühl der Erleichterung und der Freiheit. Da fällt so eine Last von einem ab, und gleichzeitig ist man natürlich auch etwas stolz. Und ein wenig emotional, denn eine lange Zeit geht vorbei und eine neue steht an.

Was jetzt kommt:

Ich komme direkt zum Highlight: Am Montagabend fliege ich mit Marie nach Vietnam. In etwas mehr als drei Wochen kommen wir von Thailand wieder zurück. Dazwischen werden wir eine Menge Strände sehen, Bikinis tragen, Kokosnüsse trinken und das Sommerleben genießen. Kultur rutscht etwas in den Hintergrund, auf dem Plan stehen hauptsächlich Inseln. Nach dem Master und vor allem der Masterthesis haben wir sicherlich ein wenig Entspannung und Pineapple Shakes verdient. Und durch den Flug am Montag kam auch meine Deadline zustande, denn mein eigentlicher Abgabetermin wäre erst im April. Aber in den Urlaub, während die Arbeit hier noch liegen bleibt? No way! Und hat ja auch alles super geklappt.

Wenn ich aus dem Urlaub zurück komme, habe ich noch 2,5 Wochen, in denen ich weiterhin als Werkstudent bei ABOUT YOU arbeite. Die restlichen Tage werde ich nutzen, meine Freunde wiederzusehen, ein paar Dinge zu erledigen, zu bloggen und vielleicht mit meinem Freund noch einen kleinen Trip zu machen. Wir wohnen zwar zusammen, aber so richtig Zeit für uns hatten wir auch lange nicht mehr. Und jetzt fahre ich auch noch schon wieder alleine weg. Daher könnte ein kleiner Kurzurlaub anstehen.

Und ab Mai arbeite ich dann, wie ein richtig erwachsener Mensch, in einem neuen Job. Vollzeit. Darüber gibt es nach dem Urlaub dann noch einen ausführlichen Beitrag. Nicht über den Job an sich, sondern allgemein über den neuen Lebensabschnitt.

Ich werde mein Macbook nicht mit nach Südostasien nehmen, d.h. es wird auch keine Blog-Beiträge geben, während ich weg bin. Es kommt aber noch ein Beitrag am Montag und falls ihr Lust habt, mehr zu lesen, habe ich hier ein Smoothie-Bowl-Rezept für euch, meine liebsten 3 Home-Workouts und meine kleine Kolumne, die ich umbenannt habe.

Falls ihr das noch nicht tut, folgt mir gerne auf Instagram. Ich hoffe auf WLAN hier und da, sodass ich meine Eindrücke in die Story laden und mit euch teilen kann. Fotos werden bestimmt auch genug gepostet.

Die Short-List fällt heute weg, denn ich habe weder etwas spannendes gelesen, noch gesehen, noch geshoppt. Ihr könnt mir aber gerne mal in den Kommentaren hinterlassen, was euer Lieblingsbuch ist! Genre ist relativ egal.

Habt einen schönen Sonntag! <3

Jetzt mal ganz ehrlich #1: Nicht-Akademiker Kind

 

„Ich lasse meine kleine Emma-Thilda-Sophie-Madita jetzt nicht mehr mit Mia-Charlotte und Finn-Luca spielen.“ Sie spitzt ihre wahrscheinlich mit YSL-Lippenstift bemalten Lippen, zieht die etwas zu dünn geratene Augenbraue hoch und faltet ihre Hände auf ihrer Chloé Marcy Tasche.
„Huch, warum denn nicht? Ich dachte Emma und Mia spielen in der Kita auch gerne zusammen?“, entgegnet die andere Frau Ende dreißig in Woolrich-Mantel, UGG-Boots und Louis Vuitton Speedy.
Mama Nummer eins entgegnet empört: „Ja, schon, aber das ist doch kein Umgang! Ich habe gerade von Annette erfahren, dass der Vater von Mia und Finn Elektriker ist! So einer, der Kundentermine hat und einen Blaumann trägt! Ich dachte immer, er leite so ein riesiges Strom-Unternehmen. Und Luise, die kommt morgens nicht mehr zum Yoga, weil sie jetzt wieder arbeitet. Nicht zur Selbstverwirklichung, sondern weil sie muss. Der Michael verdient ja nicht genug da mit seinem Handwerk. Schade für die Kinder, aber das ist wirklich nicht das Umfeld, in dem meine Emma aufwachsen soll.“
Mama Nummer zwei nickt.

Ich kotze.
So oder wenigstens so ähnlich ereignete sich dieses Gespräch letztens in der U-Bahn Richtung Eppendorf. Die beiden Damen saßen mir gegenüber und natürlich habe ich nicht in den Wagon gekotzt, aber am liebsten hätte ich Mama Nummer eins, oder sogar beiden, eine rein gehauen.

Ich bin kein aggressiver Mensch. Ich habe noch nie jemanden geschlagen oder ähnliches. Aber manchmal, da kann ich die Dummheit, Ignoranz oder Intoleranz von anderen Menschen nur schwer ertragen und will diese an den Schultern nehmen und schütteln. Mach ich natürlich nicht. Ich schreibe lieber darüber.

Es tut mir wahnsinnig Leid für Emma, Mia und Finn, dass ihre scheinbar gut laufende Freundschaft basierend auf Spaß und Vertrauen dadurch auseinander gerissen wird, dass Mama Nummer eins ignorant und dumm ist. Ich habe so ein Gespräch bzw. diese Aussage schon öfter gehört. Es ist mir sogar selbst passiert. In der Unterstufe war ein Mädchen aus meiner Klasse bei mir, die in dem Ort wohnte, wo die Schule war. Ich kam aus einem Dorf in der Nähe. Wir hatten einen schönen Nachmittag, doch sie kam nie wieder zu mir. Ihre Mutter wollte nicht, dass sie mit Kindern aus Dörfern verkehrt. 5 Kilometer Entfernung sollten der Grund sein. Vielleicht waren es auch meine Nicht-Akademiker-Eltern.

Meine Eltern haben beide eine Ausbildung gemacht. Meine Mutter eine kaufmännische, mein Vater eine handwerkliche. Schockschwerenot! Mein Vater ist Gas- und Wasserinstallateur, wenn ihr so wollt: Klempner. Wir waren jedes Jahr zwei Mal im Urlaub, einmal in Spanien, einmal in Dänemark, wir waren in Florida in Disney World. Ich wurde in Bezug auf Spielsachen viel zu sehr verwöhnt, der Weihnachtsmann brachte auch mal zwei Säcke voll Barbie- und Baby-Born-Zeug mit. Mein Vater hatte immer zwischen 16.30 und 17 Uhr Feierabend und ich daher sehr viel Zeit mit ihm. Alles war perfekt. Dass meine Mutter vormittags arbeitet, während ich in der Schule bin, fand ich normal. Als ich älter wurde und sie ein, zwei Nachmittage bei der Arbeit blieb, war das auch kein großes Ding für mich. Ich fand es eher komisch, dass einige Mütter immer zu Hause waren. Was machen die denn den ganzen Tag?, habe ich mich gefragt.

Ansonsten hat mich der Beruf meiner Eltern wenig interessiert. Auch der anderer Eltern. Erst während meines Bachelor-Studiums wurde mir bewusst, dass viele – sehr viele – Leute sich über ihre Eltern und deren Jobs definieren. Eine damals sehr gute Freundin von mir, erzählte mir immer, was die Eltern von ihrem letzten Date/neuer Bekanntschaft/Mädel von einer Hausparty von Beruf sind. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie man diese Information beim ersten Treffen ermittelt und vor allem warum. Wir waren alle bereits über 20, ausgezogen, dabei, unsere eigene Karriere zu starten. Wenn ich meine Verwirrung darüber äußerte, wurde mir schnell Neid untersagt. Da meine Eltern keine Anwälte, CEOs oder Ärzte sind. Was für ein Quatsch. Ich hatte immer alles. Viel Liebe, viele Geschenke, finanzielle Unterstützung. Und ich bin ich, nicht meine Eltern. Und Elisabeth ist sie, nicht ihre Eltern. Und auch BWL-Justus ist er selbst, nicht sein Papa.

Jedenfalls sitze ich jetzt hier an meiner Masterarbeit. Ich Nicht-Akademiker-Kind. Habe mein dualeas BWL-Studium mit 1.5 abgeschlossen und habe zur Zeit den gleichen Notenschnitt im Masterstudium. Und nein, ich bin nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ich kenne viele Leute, deren Eltern nicht studiert haben, und die „trotzdem“ super intelligent und erfolgreich sind. Und ich kenne Akademiker-Kinder, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Oder nicht ganz so dramatisch, einen Realschulabschluss haben und eine Ausbildung machen. Oh Schreck.

Viele vergessen auch, dass in den 70ern und 80ern studieren noch nicht so ein Mainstream-Ding war wie jetzt. Viele Leute haben Ausbildungen gemacht. Viele Leute wollten direkt Geld verdienen, etwas Solides machen. Und nicht zu vergessen: Viele Leute lieben diese Jobs. Mein Vater z.B. würde in einem Büroalltag durchdrehen. Er braucht den täglichen Kontakt zu verschiedenen Menschen in Kombination mit technischer und handwerklicher Arbeit. Und selbst wenn meine Eltern Friseure wären, oder Müllmänner, oder arbeitslos. Was hat das bloß mit dem Kind zu tun?

Natürlich gibt es Kinder, die aufgrund der sozialen Situation ihrer Familie benachteiligt sind. Das bestreite ich ja gar nicht. Aber wenn eine Mia-Charlotte und ein Finn-Luca in Eppendorf aufwachsen und in der gleichen Kita sind wie Emma-Thilda und Co, dann bezweifle ich, dass es sich um ein sozial-benachteiligtes Kind handelt. Und was ist eigentlich mit Mama Nummer eins? Offensichtlich ist sie Hausfrau, „um sich auf die Kinder zu konzentrieren“. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Nur redet sie davon, dass ihre Tochter eh in der Kita ist und sie zum Yoga geht – ist das jetzt so viel ehrenwerter, als wie erwähnte Luise einen Job zu haben?

Einige von euch denken vielleicht, dass ich übertreibe. Dass die beiden Frauen eine Ausnahme sind, das sonst kaum jemand so denkt. Aber gerade durch einige Leute, die einem in einem dualen BWL-Studium begegnen, merkt man, dass die Definition über die eigenen Eltern ziemlich groß ist. Ein Grund, warum Martin Schulz gerade so stark gehypt wird, ist, dass er „von unten kommt“. Weil sein Vater Polizist im mittleren Dienst war und er das Gymnasium frühzeitig mit mittlerer Reife verließ? Na und? Was sagt das über über die Person Martin Schulz schon aus? Was kann er dadurch besser als Angela Merkel? Sind Erfahrung und das geplante politische Programm nicht ein klitzekleines bisschen wichtiger?

Es gibt übrigens ein Stipendium für Nicht-Akademiker-Kinder. Hätte ich mich mal drauf bewerben sollen, mit meiner außergewöhnlichen, atypischen Intelligenz für ein Dorfkind mit unstudierten Eltern, hätte ich das sicher bekommen.

 

LIFE UPDATE – Hallo Panik! Von abendlichen Zukunftsängsten und der schönsten Wohnung meines Lebens

Es ist Februar, und gab es überhaupt ein Life Update im Januar? I doubt it! Puh, es ist also schon ein zweistelliger Tag im Februar und das zu schreiben, löst direkt Panik in mir aus. Da ist sie: die Angst. So lange hat sie sich versteckt und jetzt ist sie da. Boum, c’est le choc!

Ich war die ganze Zeit so entspannt. Klar gab es einzelne Tage oder Abende, wo ich kurz dachte, das wird alles nichts mit der Masterarbeit und in der die Motivation sich im Negativen bewegte, aber ich war gelassen. Ich habe neben Masterarbeit und arbeiten auch viel gechillt, ich konnte Weihnachten und Zeit mit Freunden genießen, im Januar habe ich die Arbeit einfach mal liegen lassen, um nach Berlin zu fahren und anschließend auch noch umzuziehen. Insgesamt waren es fast 3 Wochen, in denen ich nicht dran gearbeitet hab. Im Hintergrund liefen meine Kampagne und die Experteninterviews, aber gefühlt habe ich mich null mit der Masterarbeit beschäftigt. Und dann war der Januar fast vorbei und die Schnappatmung begann. Mein Abgabetermin ist erst im April, aber mein persönlicher Abgabetermin ist Anfang März. Wenn ich aber mal in mich gehe, merke ich, dass die Arbeit gar nicht so viele Sorgen auslöst, sondern die Frage nach dem Danach. Der Zukunft, die gar nicht mal so weit weg liegt. Also habe ich nach einem kurzen Nervenzusammenbruch und einer Menge Schokolade angefangen, Bewerbungen zu schreiben. Lebenslauf neu gestaltet, Zeugnisse zusammengesucht, Anschreiben verfasst. PDFs zusammenfügen, PDFs komprimieren und das ganze ohne Internet. Wieso ohne Internet? Weil wir noch immer keinen Anschluss haben in der neuen Wohnung. Es ist eine stressige Geschichte, die von leichter Genervtheit, über Hoffnung und positivem Denken bis hin zu heulendem Wutanfall vor ein paar Tagen führte. Eins kann ich gut: Vor Wut heulen und Leute am Telefon anbrüllen, bei denen ich mich vorher schon entschuldige, weil sie nichts dafür können. Long Story Short: Internet gibt es bisher nur bei Starbucks gegenüber und in der Bibliothek. Starbucks gegenüber? Gutes Stichwort. Dass wir umgezogen ist, hat wohl jeder mitbekommen. Wenn nicht, dann solltet ihr mir dringend auf Instagram folgen, da habe ich das ziemlich oft erwähnt. Der Stress hört nicht auf, denn zur Zeit zahlen wir Miete in zwei Wohnungen, weil das ganze mit der Kündigungsfrist ja sogut wie nie funktioniert. „Entweder Sie nehmen die Wohnung jetzt sofort, oder wir finden jemand anders.“ So läuft es eben, vor allem in Hamburg. Und das mit dem Neuvermieten ist trotz 15 Bewerber nicht so easy peasy wie erwartet. Einatmen. Ausatmen. Zu den positiven Dingen: die neue Wohnung! Als wir nach der ersten Besichtigung erst keine Rückmeldung erhalten haben, waren mein Freund und ich schon etwas enttäuscht, hatten wir uns doch beide ein wenig verliebt. Als dann doch noch eine Zusage kam, waren wir zwar überrascht, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht überlegten wir nicht lange. Mein Highlight: die Flügeltür. Da steh ich einfach drauf. Und die Lage. Vorher wohnten wir 1,4km von der U-Bahn entfernt. Das sind 15 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Fahrrad oder 2 Stationen mit einem Bus, der nie oder zu früh oder zu spät kommt. Jetzt sind es knappe 3 Gehminuten zur U-Bahn. Ich sitze gerade auf dem Sofa und sehe Starbucks. Jawohl. Und Budni, und TK Maxx. Edeka und Lidl sind in unter 2 Minuten zu Fuß zu erreichen und hatte ich schon Anita Hass erwähnt? Schräg unter uns. Allgemein ist die Eppendorfer Landstraße ziemlich super und ihr merkt schon, ich komme aus dem Schwärmen kaum raus. Endlich haben wir auch ein renoviertes Bad und eine neue Küche. Ich habe unsere alte Wohnung auch geliebt. Es war eine tolle Wohnung, die wir spontan bekommen haben damals, als ich frisch aus New York zurück war. Eine schöne Altbauwohnung, nur eben renovierungsbedürftig und etwas „ab vom Schuss“. Jetzt ist alles perfekt. Fehlt nur noch ein neues Bett und ein Esstisch. Endlich ein Esstisch!

 

Gesehen: La La Land. Was soll ich sagen, natürlich ist es ein wundervoller Film. Aber ein wenig unbefriedigt war ich schon, ich glaube, ich habe etwas viel erwartet, da der Film so sehr gelobt wird.

Gelesen: An Weihnachten habe ich „Harry Potter and the Cursed Child“ gelesen. Für mich als Harry-Potter-Generation-Vertreterin ein Muss. Zur Zeit lese ich „Pride and Prejudice“ von Jane Austen und tue mich ein wenig schwer mit den langwierigen Dialogen in alem, ländlichen Englisch. Ich komm einfach nicht drauf klar, dass junge Menschen sich so unterhalten, wenn sie unter sich sind.

Gehört: Viel Elektro, weil ich mich dazu gut konzentrieren kann. Gut gefällt mir die Spotify-Playlist „Flume House Party“ und ansonsten greife ich gerne auf Theresas Soundcloud-Profil zurück.

Geärgert: Über die Servicewüste Deutschland. Dienstleistungen werden hier klein geschrieben, in der USA würde das nicht passieren. Apropos USA… da muss man ja nichts mehr zu sagen. Mein Körper hatte schon Recht damit, auf Trumps Wahl mit Migräne zu reagieren. It’s true. It’s a fact. Everything else is fake news. Trust me. My body is great. It’s the greatest. Everyone knows it. There’s proof. It’s true.

Geshoppt: NICHTS. Also, außer eine Menge Kram bei IKEA. Bei Klamotten habe ich mich sehr zurückgehalten und das auch schon seit ein paar Monaten. Ist gar nicht so schwierig. Dafür füllt sich aber meine Wunschliste, insbesondere mit rosa Sachen.

PERSONAL: Der schlimmste Liebeskummer meines Lebens

Es war Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls, auf den ersten Blick in Natura. Ich kannte schon Fotos und Videoaufnahmen, die allesamt mein Interesse weckten. Und dann war es endlich soweit: unser erstes Zusammentreffen in 2010. Ich war 19, unendlich aufgeregt und habe mein Herz sofort und für immer vergeben. Es hielt nur einige Tage, dann dauerte es ganze 4 Jahre, bis wir uns wieder sahen. Der Herzschmerz in der Zeit dazwischen war aushaltbar, war es doch nur eine kurze Affäre gewesen. Was nun folgte, waren aber knappe 8 Monate voller Höhen und Tiefen, unvergesslichen Momenten, einer Achterbahn von Emotionen und meiner bedingungslosen Liebe.

Als die Zeit ablief, brach mein Herz. Ich fühlte mich leer, verlassen, hilflos. Nach einigen Wochen fing ich mich wieder, lebte mein Leben weiter, doch unterbewusst blieb der Schmerz. Bis ich etwas über ein Jahr später wieder in eine kurze Affäre stürzte. Wieder nur wenige Tage. Zwei Monate später noch einmal, dieses Mal nur ein einziges Mal. Ein Nachmittag, ein Abend, ein Morgen. Das war im November 2015. Seitdem gab es kein Treffen mehr. Mir geht es gut. Ich spüre das Verlangen, ich spüre den Schmerz, aber nur, wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde. Wenn andere Mädchen dort sind. Wenn sie haben, was ich auch haben möchte.

Es geht um New York.

Natürlich ist der Text so geschrieben, dass er euch in die Irre führt. Aber trotzdem ist jedes Wort wahr. Als ich mit 19 das erste Mal für ein paar Tage in New York war, ein Abigeschenk, gemeinsam mit meiner Mutter und Tante, wusste ich, dass ich zurückkommen muss. Und zwar für länger. Einmal in New York leben, das war mein Traum. Den habe ich kurzzeitig aus den Augen verloren, doch als ich mein duales Studium beendete, stand fest: Es muss nach New York gehen. Ich hatte Glück und bekam einen Praktikumsplatz bei Hugo Boss in New York für 6 Monate. Ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war, noch bevor ich überhaupt ankam. Minus 15 Grad, Schneesturm, das Praktikum nicht wie erhofft, alles noch teurer als geplant. Aber ich wollte nirgends woanders sein. Auch wenn es emotionale Tiefpunkte gab, war ich durchgehend verliebt in die Stadt. Der Vibe, einfach das Gefühl, in New York zu sein. Einkaufen gehen, zur Ubahn laufen, Wäsche waschen gehen, alles macht Spaß in New York. Plötzlich vom Regen nass werden, den Bus verpassen, das Portemonnaie zu Hause vergessen, alles nicht so dramatisch in New York. Denn man ist in New York. New York bringt für mich eine Leichtigkeit mit sich, die ich woanders noch nicht erlebt habe. Viele Leute verstehen das nicht, New York sei doch laut, stressig. Es gibt laute Ecken. Es gibt stressige Situationen. Aber New York ist unendlich schön. Man ist frei. Jeder Tag ist etwas besonderes. Jeden Tag gibt es etwas zu entdecken. Die Leute sind anders. Die Leute in Soho sind anders als die in Williamsburg. Die in Harlem anders als die in Chelsea. Die auf der Upper East Side anders als die in Little Italy und die in Bushwick anders als die auf der Upper West Side. Aber sie haben etwas gemeinsam, was sie von Menschen in anderen Städten unterscheidet. New York gibt einem das Gefühl, angekommen zu sein, ohne je stillzustehen.

Ich vermisse New York. Die Stadt, die Menschen, mich. Ich bin anders in New York als hier. Vielleicht cooler, wagemutiger, aber auch entspannter, viel, viel entspannter.

Und solange ich nicht wieder auf dem Weg dorthin bin, wenn meine Augen sich mit Tränen füllen im Landeanflug, wenn ich die dreckigste Ubahn umarmen könnte, solange, bis dahin, schmerzt mein Herz bei jedem Bild, das ich von jemand anders in New York sehe.

// Achtung, Bilderflut.

LIFE UPDATE: Dezember 2016

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Das war cool:

BERLIN. Meine Freundin Marie (die übrigens einen Fitnessblog hat) hat mir zum Geburtstag Karten für Flume in Berlin geschenkt. Die Zeit verging wie im Flug und plötzlich war es November. Der Start in unseren Kurz-Urlaub war wenig entspannt, dazu später mehr. Die Live-Session von Flume war aber mega gut und die Tage danach haben wir mit Spaziergängen durch eisig kalte, aber sonnige Berlin, ein bisschen Shopping, leckerem Essen und einem Gym- und Dpa-Nachmittag verbracht. Zurück haben wir unseren Bus um 17 Uhr verpasst, weil wir am falschen Abfahrtsort waren, haben einen späteren gebucht für 23 Uhr, uns dann geärgert und eine Mitfahrgelegenheit für 20 Uhr gebucht, den zweiten Bus storniert und sind dann mit 40 km/h durch den heftigsten Nebel ever auf der Autobahn Richtung Hamburg gefahren.

GIRLS AND HAMBURG. Lali und ich sind ja schon fast Stammgäste dort und daher haben wir uns sehr gefreut, dieses Jahr wieder und gemeinsam mit unseren Boyfriends zum Palazzo in Hamburg zu gehen. Das Menü war dieses Mal sogar noch besser als im letzten Jahr und ich Glückspilz durfte sogar noch Lali’s Nachtisch aufessen. Die Show war auch super, mein Favorit war ein Künstler, der nur mit seiner Hand und Seifenwasser die verrücktesten Seifenblasen gemacht hat. Falls ihr nach einem schönen Weihnachtsgeschenk für z.B. eure Eltern oder Freunde sucht, kann ich euch das sehr empfehlen.
Vor ein paar Tagen waren Lali, Theresa, Melanie, Joleena und ich endlich mal wieder alle zusammen auf einem Event, nämlich der Gala Shopping Night im Alsterhaus, wo wir es uns mit Johnnie Walker Whiskey, Champagner, Finger Food, Marzipan und Eis am Stiel haben gut gehen lassen. Wir hatten es vorher tatsächlich auch schon geschafft, uns alle gemeinsam an einem Abend zu treffen, als Joleena ihren Geburtstag aus dem Juli nachgefeiert hat. Ähm ja, wirklich.

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Das war nicht so cool:

Donald Trump und meine Migräne. Selten habe ich mich so stark mit einem politischen Ereignis befasst, wie mit den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen dieses Jahr. Ich will da jetzt auch gar nicht mehr drauf eingehen, wir sind uns da bestimmt sehr einig, aber von dem Tag möchte ich trotzdem erzählen. Marie und ich trafen uns sehr früh morgens, um den Bus nach Berlin zu nehmen. Ich schrieb ihr vorher schon, dass ich im Bus dringend schlafen muss, da ich die ganze Nacht wach lag. Am Tag vorher hatte ich schon dieses Zahnarzt-Gefühl, das etwas passieren wird. In der U-Bahn zum Bus checkte ich alle 5 Sekunden den Live-Ticker. Trump gewinnt weiteren Staat, Trump liegt vorne, … Als wir dann im Bus auf der Autobahn waren, sagte der Busfahrer plötzlich durch sein Mikrofon: „Trump ist der neue Präsident der USA.“ Ein Blick aufs Handy. Es stimmt. Die Mehrheit der Wahlmänner auf seiner Seite. Ich kann euch nicht sagen, warum, aber diese ganze Wahl hat mich extrem mitgenommen. Ich konnte es nicht glauben. Und dann ging es los. Mir wurde schlecht und schwindlig, alles drehte sich, kennt ihr diese Leere im Kopf, kurz bevor man umkippt? Hinlegen, Füße hoch! Dann ging es wieder, aber auf dem rechten Augen sah ich Lichter. Sterne. Oh no. Ich hatte sicher 8 Monate keine Migräne mehr. Diese Sterne sind aber ein eindeutiges Zeichen für die Aura. Und wenn die Aura da ist, kommt die Migräne kurz danach. Kam sie auch. Stechender Schmerz, kalter Schweiß, Übelkeit. Noch 2 Stunden bis Berlin. Die schlimmste Busfahrt meines Lebens. Als wir in Berlin ankamen, haben wir es irgendwie in die Apotheke geschafft und ich habe direkt Formigran genommen und mich ins Hotelbett gelegt. Migräne ist der beschissenste Schmerz, den ich kenne. Sie knockt einen total aus. Wer von euch auch Migräne hat, kennt es ja. Wer nicht, kann froh sein. Zum Glück half dann die zweite Dosis Formigran und ich konnte, wenn auch benebelt, das Konzert genießen.
Auch wenn Migräne bei mir nicht ungewöhnlich ist, diese schiebe ich auf Donald Trump.

Acne-Schal. Ich habe ihn verloren. Meinen geliebten, schwarzen Acne-Schal, den ich von Oktober bis März jeden Tag trage. Montag vor zwei Wochen meinte ich morgens zu meinem Freund, dass ich glaube, dass ich meinen Schal bei meinen Eltern vergessen habe. „Macht doch nichts, solange du ihn nicht im car2go vergessen hast.“ Peng. Ich wusste es sofort. In dem Moment war es mir sofort klar. Ich hatte ihn sehr wohl im car2go vergessen. Ein paar Anrufe und zufälligem Durchsuchen des Autos durch meinen Freund war klar: Der Schal ist nicht mehr in dem Smart. Jemand hat ihn mitgenommen. Ich bin noch immer sauer auf mich selbst. Wie kann man so  d o o f  sein.

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Das ist im Dezember geplant:

Weihnachten. Offensichtlich, und wie jedes Jahr kann ich es nicht fassen, dass der letzte Monat des Jahres angebrochen ist. Ich hab bisher genau ein Weihnachtsgeschenk, kaum Ideen für die anderen und noch gar nicht in Stimmung. Ich bin eh nicht so der Weihnachtsfreak seitdem ich erwachsen bin, aber gefühlt wird es jedes Jahr noch weniger. Ich sollte mir vielleicht ein wenig Glühwein und Kekse gönnen. Den ersten Gift Guide habe ich bereits veröffentlicht.

Masterarbeit. Ha, da ist sie. Das böse Wort. Ich bin ganz gut voran gekommen und es gibt Tage, an denen ich richtig Lust habe und denke, das wird alles ganz easy und ganz ehrlich, wie viele Menschen haben schon Masterarbeiten geschrieben: no big deal. An anderen Tagen hinterfrage ich meine Gliederung, mein Thema und meine Intelligenz. Aber so gehört sich das wohl. Ich versuche 3 Tage die Woche was zu machen. 2 Tage bei About You arbeiten, 3 Tage Masterarbeit, 2 Tage Wochenende. Vielleicht nicht super effektiv, aber ich sehe meinen Freund eigentlich nur am Wochenende und da mache ich dann auch Blogarbeit.

Outfits. Ich habe gestern ein paar Outfits geshootet und wenn alles gut läuft, mache ich bald noch mal mehr. Mir fehlen Outfitbilder auf meinem Blog total, so ist er immerhin entstanden, aber gerade bei den Lichtverhältnissen im Winter ist es so schwierig, regelmäßige welche zu machen, wenn man nicht hauptberuflich Blogger ist.

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Short List:

Gesehen:Fabulous Beasts and Where to Find Them“ Ich habe mich so über den Film gefreut. Mit meinem Freund und einer riesigen Tüte Popcorn waren das mit die besten Stunden im letzten Monat. Die Harry Potter Welt kombiniert mit New York? Besser geht es wohl kaum.

Außerdem „The Accountant“, ebenfalls im Kino, aber in Berlin mit meiner besten Freundin. Ich hatte nicht einmal den Trailer gesehen und daher absolut keine Erwarten. Ich fand den Film echt gut, kann man sich mal anschauen. Und gestern „The Hateful Eight“, besser spät als nie. Der Film ist sehr lang und ich finde, da hätte sich Tarantino noch einen besseren Twist einfallen lassen können, aber trotzdem empfehlenswert und ich mag die entschleunigten, langen Dialoge. (Zwischendurch gibt es natürlich sehr viel Blutgespritze und Gehirnmatsche, wie es der Quentin eben mag.)

Gehört: Das neue Album von Alicia Keys.

Geärgert: Hauptsächlich über mich selbst. Einmal wegen des Acne Schals. Und dann, weil ich mich extrem schnell ablenken lasse. Dann kommt es vor, dass ich eigentlich 3 Stunden für die Masterarbeit eingeplant habe und die Hälfte der Zeit Blogs gelesen, YouTube Videos geguckt und unwichtige Artikel gelesen und meinen Nagellack abgekratzt habe.

Gelesen: Nur für die Masterarbeit leider. Ich habe zwei Bücher versucht anzufangen, aber ich mag einfach nicht zur Entspannung lesen, wenn ich eh schon den ganzen Tag gelesen habe.

Gekauft: Ich hab ein wenig übertrieben im Black Friday Sale. Was ich gekauft habe, seht ihr auf der Collage in diesem Post. Außerdem noch ein paar festlichere Sachen für Weihnachten, Silvester etc., wovon ich aber noch nicht weiß, was ich behalte und was nicht:

 

LIFE UPDATE: November 2016

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Es ist der dritte Monat in Folge, an dem ich das Life Update erst nach einer Woche im neuen Monat schreibe. Vielleicht sollte ich das jetzt einfach grundsätzlich so machen. Also, das Life Update kommt jetzt immer so am 7. des Monats. Ha.

DAS WAR COOL:

BARCELONA. Gemeinsam mit meiner Mama war ich für 3 Tage in Barcelona. Ich war das erste Mal in der Stadt und war sofort verliebt. Wir hatten gar nicht mal so viel Glück mit dem Wetter, denn es hat am zweiten und dritten Tag ab dem Nachmittag geregnet. Am dritten Tag wurden wir abends so nass, dass wir komplett durch waren (die Sneaker waren am Tag vorher schon komplett durchnässt und dank Carry-on-only hatten wir auch nur ein Paar mit) und leider nicht das Burger Restaurant erreichen konnten, welches ich rausgesucht hatte. Wir haben aber das beste daraus gemacht und hatten trotzdem eine sehr schöne Zeit. Außerdem waren es immer mindestens 18 Grad, also deutlich angenehmer als in Deutschland. Barcelona ist unglaublich schön, die Gebäude sind beeindruckend, an jeder Ecke gibt es tolle Cafés und Restaurants, und der Strand ist direkt vor Ort. Ich habe schon einen BARCELONA FOOD GUIDE veröffentlicht, ein kleines Travel-Diary mit Tipps folgt.

KÖNIG DER LÖWEN. Ich durfte hinter die Kulissen meines liebsten Musicals schauen und in die Kostüme schlüpfen. Da Laura, unsere Begleitungen und ich an dem Abend leider nicht mit in die Vorstellung konnten, steht diese in naher Zukunft an, worauf ich mich schon sehr freue. Den Beitrag dazu gibt es HIER.

FRIENDS AND FOOD. Im letzten Monat habe ich zum Glück wieder mehr Zeit für meine Freunde gefunden und das auch ganz super mit Essen vereinbart. So war ich mit meiner besten Freundin Marie zum ersten Mal bei Brüder Lund lunchen (so lecker! Das Brot schmeckt ganz besonders, ich hatte natürlich Avocado drauf) und mehrmals bei MAD about Juice frühstücken. Dort gibt es super leckere Acai-Bowls und Sandwiches und natürlich Smoothies und Säfte en masse. Was mir besonders gefällt: Die Preise sind deutlich angenehmer als bei Paledo, Nord Coast Coffee Roastery & co. Außerdem haben Lali, die Boys und ich es endlich mal wieder geschafft, Doppelkopf zu spielen und Pizza zu essen. Klingt super spießig, ist aber ein Riesen-Spaß. (Hätte ich auch nicht geglaubt). Mit Theresa gab es auch die ein oder andere Süßigkeit und gestern habe ich mit Joleena eine Nutella-Waffel geteilt. Yummy! Ich war auf einer Halloween-Party von einem der besten Freunde meines Freundes als Harley Quinn und am nächsten Morgen auf einem Birthday Brunch im Onesie einer meiner ältesten Freundinnen. So viel Quality-Time auf einmal!

URBAN HEROES. Ich hatte letzten Monat wieder ein paar Mal die Möglichkeit, mich bei Urban Heroes in einem HIIT Vorort auszupowern. Es macht unglaublich viel Spaß und man ist danach richtig geschafft. Leider ist es ziemlich teuer, aber einmal ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

KENZO X H&M. Gemeinsam mit Theresa habe ich den Quatsch mal mitgemacht inklusive um 6 Uhr aufstehen. Letztendlich hatten wir einen super lustigen Vormittag und meinen Look seht ihr HIER.

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DAS WAR NICHT SO COOL:

NO MONEY, HONEY. Ich hatte Anfang August eine Kooperation und habe direkt meine Rechnung gestellt. Nach 30 Tagen war das Geld noch nicht auf meinem Konto und ich habe mal bei meiner Kontaktperson nachgefragt. Keine Antwort. Zweite E-Mail. Keine Antwort. Dritte E-Mail. Antwort „Ich kümmere mich morgen drum.“ Die nächsten Tage keine Antwort. Vierte E-Mail. Lali hat ebenfalls noch keinen Geldeingang, schreibt auch ne E-Mail. Antwort: „Es ist Freitag Nachmittag, ich schaue Montag nach.“ Montag: Keine E-Mail. Ich rufe auf seinem Handy an. Geht nicht ran. Nochmal. Nochmal. Nochmal. Mailbox. Mailbox. Hinterlasse Nachrichten. Dann E-Mail. Es gab Probleme mit der Rechnung, sie wurde nicht zugeordnet (oder eventuell einfach nicht weitergeleitet?), Sorry sorry sorry, das Geld kommt dann in 30 Tagen, schneller geht es nicht. Einerseits war ich erleichtert, dass es Hoffnung gibt, andererseits hat es mich aufgeregt, nochmal 30 Tage zu warten. Nun, die 30 Tage sind seit letzter Woche um und heute ist das Geld gekommen. Fast 90 Tage nach Rechnungsstellung. Drei mal so lange, wie gesetzlich vorgeschrieben. Ich nenne keinen Namen, aber wollte das einmal mit euch teilen. Es geht nicht nur darum, dass ich auf das Geld angewiesen bin, sondern vor allem um die Ignoranz und das ganze Sich-nicht-melden und Verprechen-es-werde-sich-gekümmert, ohne dass je was passiert ist.*

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DAS IST IM NOVEMBER GEPLANT:

BERLIN. Morgen fahre ich mit meiner besten Freundin nach Berlin. Sie hat mir zum Geburtstag Tickets für Flume geschenkt und wir haben gleich einen 3-tägigen Kurzurlaub darauf gemacht. Das dritte Mal Berlin für mich dieses Jahr und ich freue mich wahnsinnig. Wir werden Restaurants testen, feiern gehen, den Spa unseres Hotels nutzen und einfach mal eben das böse Wort vergessen.

DAS BÖSE WORT. Ja, ich übertreibe. Aber die Masterarbeit ist nicht mein liebstes Projekt. Ich habe zwar einen super Betreuer, einen coolen Professor und ein Thema, in das ich mich gut versetzen kann, aber mich bedrückt die ganze Sache schon sehr. Ich möchte einfach nur fertig sein und dabei habe ich noch nicht mal angefangen zu schreiben. Literaturrecherche ohne Ende, Zitate notieren, Gliederung aufstellen und verwerfen, was am Exposé ändern, Titel neu formulieren, Blabla. Am schlimmsten ist es, wenn man 6 Stunden lang liest und am Ende nur 2,3 Sätze aus den Quellen nutzen kann. Argh. The struggle.
Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen im November und Dezember. Und da ich ja auch noch 20 Stunden/Woche bei ABOUT YOU arbeite, muss der Blog vielleicht ein bisschen leiden.

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SHORT LIST:

Gesehen: Bridget Jones Baby. Ich hatte keine hohen Erwartungen und habe den ganzen Film über laut gelacht. Das lag vielleicht auch an dem Kino voller Frauen (ich habe 4 Männer gezählt) und dem Popcorn-mit-Ben-und-Jerrys-Zuckerschock, aber mit Sicherheit auch an dem Film an sich. Außerdem: „Halloween“, das Remake aus den 90ern, zum ersten Mal und ein paar alte Folgen Gilmore Girls aus nostalgischen Gründen. (und um mich abzulenken)

Gehört: Noch immer Banks, weil es schön ist. Flume, als Vorbereitung auf das Konzert. Und diverse Hörbücher und Podcasts zum Einschlafen, da war aber nichts Erwähnenswertes dabei.

Geärgert: Siehe oben. Und über mein Fahrrad, das komplett den Geist aufgegeben hat. Glücklicherweise habe ich von einer Freundin ihr altes Fahrrad im Tausch gegen einen selbstgebackenen Kuchen bekommen. Yes!

Gelesen: Ehrlich gesagt nur Kram für die Musterarbeit. Ich habe „Islam verstehen“ angefangen, kann mich aber gerade schlecht konzentrieren.

Gelernt: Dass nur ich selbst mir Stress mache. Stress, wann die Masterarbeit fertig sein soll, Stress, wann ich einen Job gefunden haben muss und wieviel ich da verdienen sollte, Stress, dass ich zu selten beim Sport war und zu viel Schokolade gegessen habe. Ich habe einen gesunden, genug trainierten Körper und es kommt nicht auf ein paar Wochen an, wann ich mein Studium beende. Punkt. Amen.

Gekauft: Eine 3.1 Philip Lim Medium Pashli. Sie war so krass reduziert, dass kein Weg dran vorbei führte und ich habe es nicht eine Sekunde bereut. Die perfekte Größe, eine schöne Form, eine tolle Farbe. Ihr seht sie hier und hier und hier… Außerdem neue Stan Smiths, weil meine alten nicht mehr annähernd weiß sind und ein Samtkleid.

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*Märchenhafte Burger in Eichenkulisse.

LIFE UPDATE: Oktober 2016

bildschirmfoto-2016-10-09-um-11-07-50Huch, da ist der Monat schon wieder in vollem Gange und ich hab das Life Update noch nicht geschrieben. Daher geht es direkt mit dem Rückblick der vergangenen Wochen los.

Das war cool:

BLOG RELAUNCH. Okay, das war schon im Oktober, aber es war einfach der wichtigste Punkt der letzten Wochen. Und das habt ihr ja mitbekommen, ansonsten würdet ihr diesen Artikel ja gar nicht lesen. 😉

MALLORCA. Relativ spontan ging es für meinen Freund und mich für eine Woche nach Mallorca. Wir hatten ein super schönes Hotel mit einer Junior Suite (zum ersten Mal hatte ich mehr als ein Zimmer in einem Hotel, richtig super zu zweit und mit einem aufblasbaren Donut). Das Wetter war noch immer ein Traum, auch wenn es nachmittags mal bewölkt war und wir zwei Regenschauern abbekommen haben. Ich hatte wie gesagt einen aufblasbaren Donut dabei und das war die beste Idee ever. Es lässt sich gut im Pool auf dem Donut hin und her treiben und ab und zu einen Stop an der Poolbar (im Pool) zu machen. Like a boss, oder eher, like a princess.

WETTER. Der September war ja der eigentliche Sommer, vor allem hier in Hamburg. Das habe ich versucht so häufig wie möglich zu nutzen und lag noch ein paar mal im Park, bin spazieren gegangen, war Kaffee trinken in der Sonne. Sobald die Sonne scheint, bin ich glücklich. So einfach ist das.

UNISCENE SHOOTING, CHOU CHOU BERLIN & URBAN HEROES. Das waren meine zwei liebsten Kooperationen im letzten Monat. Die Outfits vom UNISCENE Shooting zeige ich euch demnächst auf dem Blog. Was ich bei CHOU CHOU Berlin erlebt habe, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Und dann war ich gleich zwei mal bei Urban Heroes zum Workout, einmal sogar mit anschließendem Brunch. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich werd bald wieder hingehen und anschließend für euch berichten.

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Das war nicht so cool:

NICHTS. Wahnsinn! Das habe ich letzten Monat auch schon geschrieben. Aber außer die kleinen Aufregen hier und da, gibt es nichts, über das ich mich beschweren kann. Außer, dass es schon so früh dunkel wird, das ist ein wenig deprimierend, aber da kann man ja nunmal nichts dran ändern.

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Das ist für Oktober geplant:

BLOG RELAUNCH. Ooookay, das hab ich jetzt eben schon erwähnt. Aber doppelt hält besser, und es war ja schon Oktober.

BARCELONA. Nächste Woche fliege ich mit meiner Mama nach Barcelona. Schon lange war eine gemeinsame Städtereise geplant, denn unsere letzte ist schon 6 Jahre her! Damals, 2010, ging es nach New York und ich habe mich schockverliebt. 2009 waren wir gemeinsam in Amsterdam, und beides ist schon so lange her, dass es langsam mal Zeit wird. Wir waren beide noch nie in Barcelona, daher gerne her mit all euren BARCELONA TIPPS!

WORK WORK WORK WORK WORK. Der Blog ist wieder weiter in den Mittelpunkt gerutscht und ich arbeite an verschiedenen Artikeln in allen Kategorien. Ein paar Kooperationen sind für Oktober auch schon geplant und alles weitere seht ihr dann hier. Unter Work fällt auch die Masterarbeit, die immer noch nicht geschrieben wird, aber Vorbereitung ist ja das halbe Leben, oder die halbe Miete, oder irgendwie so, und war das nicht Ordnung? Egal. Thema steht. Betreuer steht. Nach Barcelona gehts los.

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Short List:

Gesehen: Modern Family Staffel 7 und ich bin immer noch süchtig. Guckt das einer von euch auch? Ich hab das Gefühl, dass niemand außer mir das abfeiert. Und zwei Folgen der neuen Netflix Serie „Easy“, finde ich aber nicht so berauschend.

Gehört: THE ALTAR – BANKS.

Geärgert: Ah, da war doch was. Über nicht bezahlte Rechnungen. Wenn ich eine Rechnung schreibe und einreiche, und eine Eingangsbestätigung bekomme, möchte ich nicht nach über 7 Wochen immer noch warten und täglich anrufen oder schreiben mit der Bitte um Rückmeldung. Ätzend, und geht einfach gar nicht.

Gelesen:Maestra“ von L.S. Hilton. Am Pool gelesen, sehr empfehlenswert. Ein Thriller mit großer persönlicher Note, ein wenig über Mode, sehr viel über moderne Kunst, und wie einfach es scheinbar ist, Menschen zu töten, ohne jemals aufzufliegen.
Außerdem „All the little pieces„von Jilliane Hoffman. OMG! Lesen, wenn ihr Thriller mögt! Ich konnte das Buch kaum ablegen, nicht nur, weil die Mordfälle so spannend waren, sondern weil mich die Hauptperson, ihr Charakter und ihre familiäre Situation so sehr eingefangen haben.
The Ship of Brides“ von Jo-Jo Moyes. Das erste Buch der Autorin, für dass mich gar nicht begeistern konnte. Es war fast mühsam, weiter zu lesen. Schade.

Gelernt: Dass immer noch, und auch außerhalb der Saison, Liegen am Pool mit Handtüchern reserviert werden. Bisschen maue Antwort für „gelernt“, das sollte ich schleunigst ändern.

Gekauft: So ein Urlaub ist nicht gerade günstig, und daher wurde nicht so viel geshoppt. Ich habe aber diese coole Tasche um 50% reduziert (siehe hier und hier) gekauft und einen großen grauen Pulli von Zara (hier zu sehen). Was sich so auf meiner Wunschliste befindet, seht ihr in meinem neuen Shop auf dem Blog. Ziemlich viel schwarz, wie immer, aber ein paar echt coole und gemütliche Teile für den Herbst dabei.

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Aus Lilly wird Jules: HELLO NEW BLOG!

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Herzlich Willkommen auf Jules Calling! Ich freue mich wahnsinnig, euch heute meinen neuen Blog vorstellen zu können und hoffe, er gefällt euch genauso gut wie mir. Warum hier alles neu ist, erfahrt ihr jetzt.
Aus Lilly wird Jules?

Genau. Ich gründete meinen Blog 2010 unter dem Pseudonym Lilly, weil ich den Namen für mein Profil bei Lookbook.nu gewählt hatte. Ich wollte damals um jeden Fall vermeiden, dass jemand, der mich kennt, meine Profile findet. Und da Julia ja so ein seltener Name ist (Achtung, Ironie), habe ich mich für Lilly entschieden. Hätte ich damals gewusst, dass aus einem kleinen Blog mal ein richtiger Nebenjob wird, der Events, Termine und sehr viele E-Mails mit sich bringt, hätte ich das sicher überdacht. Denn fast jede E-Mail beginnt mit „Hallo Lilly“, selbst, wenn ich schon dreimal mit „Liebe Grüße, Julia“ geantwortet habe. Aber nicht nur die unangenehme Verwechslungsgefahr und Verwirrung auf Seite von Kooperationspartnern ist Grund für den Namenswechsel. Ich fühle mich auch einfach nicht mehr wie Lilly. Lilly ist irgendwie jung, Lilly ist erfunden, Lilly ist ziemlich viel, aber eben nicht ich. Da „Julia Calling“ komisch klingt, habe ich mich für Jules entschieden. Fast jede Jules heißt eigentlich Julia und somit ist die Verwirrung nicht so groß. Ich werde zwar im echten Leben von gerade mal vier, fünf Leuten regelmäßig Jules genannt, aber für mich passt das so. Und für euch hoffentlich auch.

Aber das Calling bleibt?

Ich habe lange überlegt und verschiedene Namen für meinen neuen Blog ausprobiert. Mein Favorit vom Klang her ist „Gin & Jules“, aber dann müsste ich wohl auch mal über Gin berichten. Oder eher öfter mal. Daher fiel der Name trotz des schönen Klangs weg. Letztendlich gab Lali mir den Anstoß für Jules Calling, denn sie versicherte mir, dass sie die Idee mit „calling“ eigentlich ziemlich cool findet. Außerdem bleibt die Verbindung zum alten Blog so viel besser bestehen.

Was bedeutet Jules Calling?

Einige von euch fragen sich bestimmt, was dieser Absatz denn überhaupt soll. „Ist doch klar!“ Aber ist es eben nicht, denn schon öfter wurde ich gefragt, ob Calling der Nachname sei. Lilly Calling, Jules Calling, Mama Calling, Papa Calling. Die Antwort ist ein klares nein. Das Calling ist kein Name, sondern ein englisches Verb im present progressive. „Jules Calling“ bedeutet, dass Jules sich meldet. Nicht unbedingt anruft, aber auf sich aufmerksam macht, mit einer Nachricht, einer Neuigkeit, zu einem kleinen Schnack, … – oder eben mit einem neuen Blogpost. So wie „London Calling“ und „Berlin Calling“, oder wie man es auf Englisch gerne mal am Telefon sagt „Hi, this is Jules calling…“

Neues Design!

Schon lange, sehr, sehr lange, möchte ich ein neues Design für meinen Blog haben. Außerdem wollte ich gerne zu WordPress umziehen und meinen Blog selbst hosten. Im Nachhinein kann ich gar nicht begreifen, warum ich das so lange vor mir hergeschoben habe, denn so schwer war es nun nicht. Wir saßen jetzt nicht einmal eine ganze Woche immer mal wieder abends oder ein paar Stunden am Nachmittag daran. Das beste am neuen Design ist, dass ältere Posts nicht so schnell verloren gehen. Auf meinem alten Blog im Tagebuchformat hat der neueste Post direkt die älteren verdrängt. Dank des Sliders, der featured posts und dem Grid mit allen Posts in chronologischer Reihenfolge, habt ihr viele verschiedene Beiträge im Überblick.

Ändert sich auch inhaltlich etwas?

Lilly Calling war eigentlich ein reiner Modeblog. Eigentlich, denn ich habe gerade in den letzten Monaten auch viele andere Themen miteinbezogen. Insofern ändert sich inhaltlich gar nicht so viel, denn ich habe es auf Lilly Calling in letzter Zeit ja auch schon so gehalten. So richtig offiziell steht Jules Calling aber für eine größere Themenvielfalt. Mode ist weiterhin mein Schwerpunkt und ich freue mich auf neue Outfitbilder und Shopping Inspirationen, aber ich bin auch glücklich, jetzt freier über weitere Themen zu schreiben. Oben im Menü seht ihr direkt, wo der Fokus liegen wird: Fashion, Travel, Lifestyle. Und bei Lifestyle findet ihr von Fitness, Food bis zu persönlichen Posts und Interior in Zukunft immer mehr.

Ich freue mich so sehr über den neuen Start und schöpfe daraus ganz viel Motivation für die Zukunft. Und ich hoffe, ihr seid dabei!
Wer den nächsten Post nicht verpassen möchte, folgt Jules Calling hier über Bloglovin, Instagram oder Facebook. (Die Facebook Seite heißt zur Zeit noch Lilly Calling, weil Facebook sich sehr viel Zeit damit lässt, die Namensänderung zu bestätigen. In der URL seht ihr aber schon, dass aus Lilly Jules geworden ist.)
Lasst mir sehr gerne einen Kommentar da, wie ihr den neuen Blog findet, was ihr vielleicht gerne lesen möchtet, oder einfach, was euch gerade einfällt!

XO,
Jules