Category

Travel

Category

Hamburg // Lunch bei Hook Dogs in Altona aka Milkshake Overdose

Puh, ich glaube ich war lange nicht mehr so satt. Denn eigentlich ging nach der Hauptspeise gar nichts mehr rein, aber wenn ihr die Milkshakes erstmal seht, dann könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich gleich platze – auch vor Glück.

Aber von vorne: Heute Mittag war ich gemeinsam Theresa, meinem Freund und Andrey  im Hook Dogs in Altona zum Lunch bzw. spätem Frühstück. Da es noch relativ leer war um 12 Uhr, konnten wir ein paar schöne Bilder der Location machen. Man fühlt sich sofort wohl und mein Highlight sind die kugelförmigen Lampen über der Bar. Theresa und mein Freund hielten sich an das Motto und bestellten jeweils einen Hot Dog. Wobei ihr aber nicht an den typischen, kleinen Hot Dog denken dürft. Bei Hook Dogs wählt man ersteinmal die Wurst. Es gibt Rind- und Geflügel-Wurst, ein vegetarisches Würstchen und eins aus Quinoa. Das Brot wählt man auch zwischen vier Alternativen aus. Und dann geht es um die Toppings. Ob Gemüse, Schinken, Jalapenos, Chips, frittierte Avocado – es gibt ziemlich viel Auswahl.

Mir war eher nach Salat und ich entschied mich für einen mit eben diesen frittierten Avocados. Das ist so ziemlich das beste gewesen, was ich jemals mit Avocado gegessen habe. Probiert das unbedingt, wenn ihr Avocado-Fans seid. Dazu gab es Pommes und Süßkartoffelpommes zum Teilen.

Glücklich und satt verkündeten die beiden Jungs schon, dass sie keinen Nachtisch mehr brauchen. Theresa und mir muss man sowas gar nicht sagen, wir nehmen immer Nachtisch. Egal ob es noch passt oder nicht. Die Milkshakes klingen auch einfach sehr verführerisch. Bei dem Wort Peanutbutter war meine Entscheidung gefallen, wir einigten uns dann noch auf eine fruchtigere Alternative und bestellten zwei Shakes zum Teilen. Der Blueberry Shake kam übrigens mit einem halben Muffin obendrauf. So eine Eis-Zucker-Bombe ist natürlich nicht für jeden etwas, für uns aber schon. Die anderen Shakes werden in Zukunft auch noch probiert!


Adresse: Neue Große Bergstraße 15, Hamburg
Mehr Infos: Facebook & Instagram

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Hook Dogs entstanden. Alle Meinungen insbesondere zu den Milkshakes sind natürlich meine eigenen.

HOTEL REVIEW // Super zentral im GAT POINT CHARLIE in BERLIN

Die Fashion Week Berlin ist nun schon etwas her, aber eines möchte ich euch noch zeigen und auf keinen Fall vorenthalten. Zum Glück hat es nichts mit der Fashion Week an sich zu tun, sondern ist das ganze Jahr über relevant: unser Hotel.

Zugegeben, anfangs hatte ich Zweifel, als ich mir bei Google Maps die Lage angeguckt habe. Zentral auf jeden Fall, aber eben nicht in einem der Viertel, die ich für mich als „cool, hip und angesagt“ definiert hatte. Zum Glück überzeugten mich die Bilder des Hotels und so landeten wir letztendlich – und zum Glück! – im Gat Point Charlie. 

Und Lali hatte natürlich Recht: Für die Fashion Week war die Lage perfekt. Wir waren bei fast allen Locations super schnell vor Ort, was in Berlin ja keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade als Hamburger empfindet man alles über 15 Minuten Fahrtweg ja als extrem weit. Wir hatten mehrere U-Bahn-Stationen in der Nähe, Busse, Cafés, Restaurants und einen schönen Blick aus unserer Junior Suite bis zum Alex.

Unsere Junior Suite hat mir überhaupt sehr gut gefallen. Genug Platz für all unsere Sachen und einfach ein wenig mehr Platz, sich zu bewegen und auszubreiten. Letztendlich haben wir das Sofa als Schrank genutzt, anstatt es uns darauf gemütlich zu machen, aber dafür hatten wir ja auch unser großes, gemütliches Bett. Ich habe ganz wunderbar geschlafen und arbeiten ließ es sich darauf auch gut.

Besonders wichtig für mich? Genau, das Frühstück. Das ist ja kein Geheimnis mehr. Meine Lieblingsmahlzeit, in der ich meistens auch schon die Hälfte der Kalorien des Tages aufnehme. Das Gat Point Charlie bietet ein super Buffet am Morgen, sodass ich mein geliebtes Obst mit leckerem Granola mischen konnte, dazu aber auch ein selbstgebackenes herzhaftes Körnerbrot mit Frischkäse, Gemüse und Rührei kombinieren konnte. Als eigentlich kein Platz mehr war, folgte noch ein Stück von dem selbstgemachten Carrot Cake. So gut! Während ich im Food Heaven war, hat Lali uns Cappuccino und Latte Macchiato besorgt, der genüsslich zum Orangensaft geschlürft wurde. Und Lali war auch happy: es gab genug Croissants für alle.

Das Gat Point Charlie hat übrigens auch ein Restaurant, in dem gesunde asiatische Speisen angeboten werden. Leider haben wir es nicht mehr geschafft, es zu besuchen. Kostenloses WLAN gab es selbstverständlich auch – und man kann sich Fahrräder ausleihen! Dafür war es eindeutig zu kalt, im Sommer aber eine super Option.

Adresse: Mauerstraße 81-82, Mitte, 10117 Berlin

Mehr Infos: InternetseiteFacebook & Instagram

BERLIN FASHION WEEK PHOTO DIARY mit Lali und dem nubia Z11

Die Fashion Week Berlin ist jetzt schon drei Wochen her und trotzdem möchte ich euch noch einen super-nachträglichen Beitrag schreiben, um unsere Eindrücke zu zeigen und mich noch einmal an eine sehr kalte, aber sehr schöne Woche zu erinnern.

Die letzten Fashion Weeks musste ich immer wegen Klausuren oder ähnlichem ausfallen lassen und war umso glücklicher, diesen Januar einfach mal die Masterarbeit liegen zu lassen und mich auf den Modewahnsinn einzulassen. Mit Lali hatte ich natürlich eine super Partnerin, denn im Gegensatz zu mir ist sie super Fashion-Week-erfahren und sowieso ein Organisationstalent. Ich war lediglich dafür zuständig, Bahnverbindungen rauszusuchen bzw. mir diese und Stadtteile zu merken. Alles klar.

Im Zug nach Berlin stimmten wir uns schon ein wenig ein und es ging direkt nach der Ankunft in Berlin zur Coca Cola Zero Sugar Party, wo wir uns wenig Cola, aber umso mehr Gin gegönnt und viele bekannte Gesichter getroffen haben. Mein absolutes Highlight: Alle Farben hat live aufgelegt und wir konnten super entspannt ganz vorne tanzen, weil das Publikum natürlich verhältnismäßig klein war. Was für ein toller Start in die Woche.

Am nächsten Morgen begrüßte uns strahlender Sonnenschein (bei Minustemperaturen) und ein toller Ausblick aus unserem Hotel, von dem ich bald noch ausführlicher berichten werde. Vor unserer ersten Show des Tages, wollten wir noch schnell ein kleines Frühstück finden. Lali tut sich ja immer etwas schwer mit dem Essen am Tag nach einer Party, ich wache aber immer mit dem größten Hunger auf, den man sich vorstellen kann. Ganz ungeplant fanden wir ein schönes Café, und bestellten Kaffee und süße Leckereien.

Anschließend ging es zur Holy Ghost Show, die mir unglaublich gut gefallen hat. Super schöne Pastelltöne, die Kombination aus purem Weiß und mildem Khaki, ein wenig Rosa, heller Denim, absolut tragbar und feminine, aber trotzdem sportliche und gelassene Schnitte. Mehr zu den Shows findet ihr in diesem Beitrag von Lali.

Bei einem Lunch direkt danach (das Frühstück fiel ja klein aus) haben wir schnell Wärme, Kraft und Handyakku getankt und weiter ging es zum Vera Moda Show-Room und anschließend zu einer Beauty-Lounge, in der sich Lali die Wimpern hat verlängern lassen. Da dadurch für mich viel Zeit frei war, konnte ich ein Facial und eine Maniküre genießen, bevor wir uns gemeinsam mit Jacqueline noch ein wenig am Buffet bedienten.

Am Tag danach ging es früh los mit weiteren Shows, die mich wieder ziemlich fasziniert haben. Bei Maisonnée saßen wir in der ersten Reihe (perfekte Sicht also) und wurden wieder von schönen Schnitten, fließenden Stoffen und zarten Mustern überzeugt. Am Freitag folgte neben einer aasgewöhnlicheren Show von Julia Seemann kurz vorher Ewa Herzog mit viel Spitze, viel Weiblichkeit, sehr vielen Erdtönen und auch ein wenig Schwarz. Ich war begeistert. In dem Video seht ihr das Finale der Show.

Zwischen den Shows ging es zum Edited Launch Event der neuen Kollektion „Urban Ballerina„. Ich bin eh ein Fan von Edited the Label, aber diese Kollektion ist meine allerliebste. Mein Lieblingsteil? Der rosa Trenchcoat! Rosa hat es mir einfach angetan. Aber auch die lange Bluse mit den schönen Ärmeln, die geschnürte Jeans, der kuschelige Statement-Pullover.. I love it!

 Girls: Alexa, ich, Julia, Lali.

Ein paar Outfitbilder müssen natürlich auch geschossen werden.  Ich hatte übrigens einen neuen Begleiter mit auf der Fashion Week: das nubia Z11 Smartphone. Kennt ihr nicht? Solltet ihr aber! Nubia ist recht neu auf dem deutschen Markt und überzeugt uns Instagram-Girls und Foto-Liebhabern mit einer Kamera, die so viel mehr kann, als man erwartet. Was mich auch komplett überzeugt, ist der randlose Bildschirm. Da fällt einem erst auf, wie unnötig so ein Rahmen bei anderen Handys ist. Alle Fotos, die ihr bis jetzt in diesem Beitrag gesehen habt sowie das Video, sind mit dem nubia Z11 geschossen und nicht bearbeitet wurden (außer natürlich die, auf denen das Smartphone zu sehen ist). Für mich ist es extrem wichtig, dass mein Handy gute Fotos macht, insbesondere für Instagram. Da ich ungern eine große Kamera mit mir trage, ist es natürlich noch besser, wenn die Fotos so scharf werden, dass ich sie, so wie jetzt, auf den Blog laden kann. Das nubia Smartphone hat richtig coole Kamera-Features, wie die Klon-Kamera, die ich euch heute leider nicht vorstellen kann, aber eben Bilder machen kann, auf den eine Person bspw. 3 mal zu sehen ist. Bei einer Show habe ich ein Feature ausprobiert, bei dem ein sich bewegendes Objekt mehrfach abgelichtet wird. Das Ergebnis seht ihr auf dem Modelbild. Das ist übrigens Eva Staudinger. Ich habe es leider nicht geschafft, scharfe Aufnahmen der Models zu machen, während sie an mir vorbeiliefen. Es gibt beim nubia Z11 aber eine Profi-Kamera-Einstellung, wo man Blende, Verschlusszeit, Ioswert etc. manuell einstellen kann. Hätte ich mich damit vorher mal beschäftigt, hätte ich sicher tolle Fotos vom Laufsteg machen können. In dem Moment wollte ich mich dann aber lieber auf die Show und die Mode konzentrieren und nicht am Handy rumprobieren. Vorbereitung lohnt sich also! Fürs nächste Mal.

Wenn ihr ein paar Eindrücke von Fotos und Funktionen bekommen möchtet, könnt ihr auf dem nubia Instagram Account mal stöbern. Auch wichtig: scharfe Videos und eine einfache Handhabung. Zugegeben, als eingeübte iOS-Nutzerin dauerte es einen ganzen Tag, bis ich so richtig mit Android auskam, aber mittlerweile klappt alles super.

Bei Lali findet ihr ein noch ausführlicheres Diary unserer gemeinsamen Fashion Week sowie einen Beitrag über 10 Dinge, die man auf einer Fashion Week lernt. Bei mir folgen auch noch ein paar Eindrücke, mein Outfit Nummer 1 und Outfit Nummer 2 findet ihr bereits online.

Fit girl with cute braids: Eva 

*Das nubia Z11 Smartphone wurde mir freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Alle Meinungen, die ich in diesem Beitrag darüber äußere, sind meine eigenen und wahrheitsgemäß.

PERSONAL: Der schlimmste Liebeskummer meines Lebens

Es war Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls, auf den ersten Blick in Natura. Ich kannte schon Fotos und Videoaufnahmen, die allesamt mein Interesse weckten. Und dann war es endlich soweit: unser erstes Zusammentreffen in 2010. Ich war 19, unendlich aufgeregt und habe mein Herz sofort und für immer vergeben. Es hielt nur einige Tage, dann dauerte es ganze 4 Jahre, bis wir uns wieder sahen. Der Herzschmerz in der Zeit dazwischen war aushaltbar, war es doch nur eine kurze Affäre gewesen. Was nun folgte, waren aber knappe 8 Monate voller Höhen und Tiefen, unvergesslichen Momenten, einer Achterbahn von Emotionen und meiner bedingungslosen Liebe.

Als die Zeit ablief, brach mein Herz. Ich fühlte mich leer, verlassen, hilflos. Nach einigen Wochen fing ich mich wieder, lebte mein Leben weiter, doch unterbewusst blieb der Schmerz. Bis ich etwas über ein Jahr später wieder in eine kurze Affäre stürzte. Wieder nur wenige Tage. Zwei Monate später noch einmal, dieses Mal nur ein einziges Mal. Ein Nachmittag, ein Abend, ein Morgen. Das war im November 2015. Seitdem gab es kein Treffen mehr. Mir geht es gut. Ich spüre das Verlangen, ich spüre den Schmerz, aber nur, wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde. Wenn andere Mädchen dort sind. Wenn sie haben, was ich auch haben möchte.

Es geht um New York.

Natürlich ist der Text so geschrieben, dass er euch in die Irre führt. Aber trotzdem ist jedes Wort wahr. Als ich mit 19 das erste Mal für ein paar Tage in New York war, ein Abigeschenk, gemeinsam mit meiner Mutter und Tante, wusste ich, dass ich zurückkommen muss. Und zwar für länger. Einmal in New York leben, das war mein Traum. Den habe ich kurzzeitig aus den Augen verloren, doch als ich mein duales Studium beendete, stand fest: Es muss nach New York gehen. Ich hatte Glück und bekam einen Praktikumsplatz bei Hugo Boss in New York für 6 Monate. Ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war, noch bevor ich überhaupt ankam. Minus 15 Grad, Schneesturm, das Praktikum nicht wie erhofft, alles noch teurer als geplant. Aber ich wollte nirgends woanders sein. Auch wenn es emotionale Tiefpunkte gab, war ich durchgehend verliebt in die Stadt. Der Vibe, einfach das Gefühl, in New York zu sein. Einkaufen gehen, zur Ubahn laufen, Wäsche waschen gehen, alles macht Spaß in New York. Plötzlich vom Regen nass werden, den Bus verpassen, das Portemonnaie zu Hause vergessen, alles nicht so dramatisch in New York. Denn man ist in New York. New York bringt für mich eine Leichtigkeit mit sich, die ich woanders noch nicht erlebt habe. Viele Leute verstehen das nicht, New York sei doch laut, stressig. Es gibt laute Ecken. Es gibt stressige Situationen. Aber New York ist unendlich schön. Man ist frei. Jeder Tag ist etwas besonderes. Jeden Tag gibt es etwas zu entdecken. Die Leute sind anders. Die Leute in Soho sind anders als die in Williamsburg. Die in Harlem anders als die in Chelsea. Die auf der Upper East Side anders als die in Little Italy und die in Bushwick anders als die auf der Upper West Side. Aber sie haben etwas gemeinsam, was sie von Menschen in anderen Städten unterscheidet. New York gibt einem das Gefühl, angekommen zu sein, ohne je stillzustehen.

Ich vermisse New York. Die Stadt, die Menschen, mich. Ich bin anders in New York als hier. Vielleicht cooler, wagemutiger, aber auch entspannter, viel, viel entspannter.

Und solange ich nicht wieder auf dem Weg dorthin bin, wenn meine Augen sich mit Tränen füllen im Landeanflug, wenn ich die dreckigste Ubahn umarmen könnte, solange, bis dahin, schmerzt mein Herz bei jedem Bild, das ich von jemand anders in New York sehe.

// Achtung, Bilderflut.

Hotel Review: Pink Dreams @nhow Berlin

img_0601

Im November waren Marie und ich für ein paar Tage in Berlin. Grund dafür war die World Tour von Flume – ein super Geburtstagsgeschenk von Marie an mich. In meinem letzten Life Update könnt ihr mehr zu dem Kurztrip erfahren, inklusive Trump-Migräne. Heute möchte ich euch kurz und knapp (Edit: der Text ist doch ganz schön lang geworden), aber mit vielen bunten Bildern das Hotel empfehlen, in welchem wir gewohnt haben: das nhow Berlin.

Im Gegensatz zu mir, war mein Freund super informiert und meinte gleich, das sei doch dieses super fancy Musiker-Hotel, wo immer alle Blogger schlafen. Und das stimmte sogar. Ausschlaggebend für Marie und mich war neben der super Ausstattung vor allem die Lage: Friedrichshain. Als Nicht-Berliner und kleine Hipster-Freunde klang Friedrichshain ziemlich perfekt, immerhin waren wir letztes Jahr dort auch im The Bowl lecker essen. Warner Music ist direkt neben dem Hotel und Zalando um die Ecke, hinzu kommen viele kleine Restaurants und Bars auf der anderen Seite des S- und U-Bahnhofs. Für uns stand also fest: bester Stadtteil für uns.desktop8

Jetzt aber zum Hotel. Es hat uns fast umgehauen. Genau genommen war es der Fahrstuhl, der grenzenlose Begeisterung auslöste. Trotz meiner heftigen Migräne und einer Menge Sternen vor Augen, hat mich der linke Aufzug mit Popmusik direkt aufgeheitert. Jeder Aufzug hat eine andere Farbe und spielt ein anderes Musikgenre. Wir haben eigentlich immer den pinken genommen. Das Zimmer war ebenfalls rosa rosa rosa – inklusive rosa Bad, rosa Telefon und rosa Pflegeprodukten. Überzeugend ist auch der riesige Spiegel im Zimmer, gerade, wenn man mit zwei Mädels unterwegs ist. Erst beim zweiten Blick entdeckt: der Fernseher, der in den Spiegel integriert ist, auf dem wir leicht verstört, sehr besorgt und ich aufgrund meiner Migräne-Tabletten etwas neben der Spur und benebelt die Rede von Hillary Clinton nach Ausgang der Wahl angeschaut haben.

img_0652 img_0644

Am zweiten Tag gönnten wir uns zwischen Shopping und Kino (ja, der ganze Tag war eine reine Gönnung) einen kleinen Spa-Nachmittag. Vorher gab es noch eine kurze, aber intensive Gym-Einheit, denn das nhow hat einen für ein Hotel wirklich sehr gut ausgerüstetes Fitness-Studio zu bieten. Anschließend ging es in das Dampfbad. Weil wir ganz für uns alleine waren, haben wir dort ein wenig sehr laut gerappt und gesungen, wie man das so macht, nackig bei 100% Luftfeuchtigkeit und heißen Temperaturen. Es gab auch noch mehrere finnische Saunen und einen großen Ruhebereich.

Wichtig für mich (neben einem gemütlichen Bett)? Das Frühstück! Und das hat überzeugt. Unendlich viele Toppings für Müsli, diverse Eierspezialitäten, riesige Auswahl an Brot und Brötchen und süßem Gebäck, Obst, Gemüse, Säfte, Kaffee. Übrigens hat man auf jedem Zimmer eine Nespresso-Maschine und die Kapseln sind kostenlos! Ein Traum.

img_0630

Ihr merkt, ich kann euch das nhow guten Gewissens empfehlen! Lage ist top, Ausstattung ist top, Bett ist top, Fitness und Frühstück sind top. Und das beste: die Preise sind absolut bezahlbar, auch für Studenten! Also ab nach Berlin mit euch! 🙂

Hamburg: 15 Jahre König der Löwen – und ich bin ein Gepard!

web-kdl_hh_szenenmotiv_prio1_rafiki30652958892_1c8fd56f21_kIch weiß noch, wie ich 2006 das erste Mal auf dem Weg zu „König der Löwen“ war. Die Vorfreude war riesig. Noch nie hatte ich über ein Musical so viel Gutes gehört, so viel Begeisterung. Die Überfahrt mit der Fähre war sogar für mich Hamburgerin ein kleines Highlight, bevor ich in der Show mit den schönsten Kostümen, mitreißenden Songs und einer großartigen Performance begeistert wurde. Nur wenige Wochen später ging es für mich wieder in das Musical, dieses Mal mit meiner Schulklasse. Und obwohl so wenig Zeit zwischen den beiden Vorstellungen vergangen war, saß ich wieder gespannt da und entdeckte noch mehr Details. Zum Leidwesen meiner Freundin sang ich auch alle Lieder mit. Mein persönliches Highlight: als mein damaliger Crush bei „Kann es wirklich Liebe sein“ heimlich meine Hand nahm (obwohl ich vorher „Oh ich will jetzt gleich König sein“ schräg mitgesungen habe). Aber das ist eine andere Geschichte.

30652957122_b006397e0b_k 30652955802_25334743a8_k Tatsächlich war ich 2012 noch ein drittes Mal im König der Löwen, weil mein Freund (nicht der aus der 10. Klasse) tatsächlich noch nie da war! Schnurstracks habe ich ihm Tickets geschenkt und wir wurden beide nicht enttäuscht. Daher könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich letzte Woche die Chance bekam, hinter die Kulissen des Musicals zu sehen.

So eine Gelegenheit ergibt sich nicht alle Tage, aber zum 15. Jubiläum (!) des Musicals im Hamburger Hafen durfte ich in einer kleinen Blogger-Gruppe die Puppenwerkstatt besuchen und sogar in Kostüme schlüpfen. Die Masken und Handpuppen haben mich fast umgehauen. So viele Details, so voller Liebe und Geduld hergestellt und gepflegt. Was mich überrascht hat, aber eigentlich total sinnvoll und logisch ist, ist, dass fast jeder Darsteller seine eigene Maske hat. Es gibt also für jeden Mufasa eine eigene Mufasa-Maske. Und natürlich gibt es mehrere Mufasas, denn wenn ein Darsteller krank ist und der zweite Urlaub hat und der dritte plötzlich Vater wird, tja, da braucht man eben eine vierte Besetzung.

30732892396_fd2d4e5844_k 30468957440_d3ecc20f7f_k

Eileen hat schon ganz vorbildlich ein paar Fakten und Zahlen zusammengefasst, die ich euch hier auch einmal zeigen möchte:

  • Seit der Premiere wurden über 6.000 Vorstellungen (8 Shows pro Woche) gespielt
  • Es dauerte 37.000 Stunden um die 200 Masken und Puppets für das so genannte „Opening Set“ in 2001 anzufertigen
  • Die Maske von Mufasa wiegt nur 500 Gramm
  • Das fast menschengroße Puppet des Erdmännchens Timon ist ca. 130 cm groß und wiegt 6.5 Kilogramm
  • Das größte Tier ist der Elefant mit 4 Metern Länge und fast 3 Metern Höhe. Er hat eine Spannweite von 3 Metern und wird von 4 Darstellern bewegt
  • Während der Show sind weit über 100 Puppets, Masken und Requisiten auf der Bühne und 2 Puppet-Mitarbeiter auf stand-by, um einen reibungslosen Showablauf zu gewährleisten.

Zu Eileens Beitrag geht es hier.

30652952652_6eca9b1c5f_kNach dem Besuch der Puppenwerkstatt ging es auf die große Bühne. Ich hatte den Saal irgendwie größer in Erinnerung, aber wenn er mit Menschen gefüllt ist, stelle ich mir das schon sehr einschüchternd vor. Ich bin ja aber auch kein Musical-Darsteller (leider, aber ich hatte ja schon erwähnt, dass ich nicht singen kann). Mein Lieblingskostüm ist die Giraffe, aber da läuft man auf 4 Stelzen und daher haben wir dabei lieber nur zugeschaut. Ich selbst durfte aber in das Geparden-Kostüm schlüpfen und über die Bühne schreiten und jagen. Der Kopf des Geparden bewegt sich wie der eigene Kopf, das ist total irre. Eileen und Marie waren Zebras, Lali wurde zu gleich drei Antilopen. Danach waren wir alle nochmal Gras. Das haben wir jetzt auf der Bucket-List abgehakt: einmal Gras sein, damit Baby-Simba durch uns durch hüpfen kann.

30137730804_9a3c8832f3_k30732899736_e579ace257_kIhr merkt schon, es macht mir wahnsinnig Spaß diesen Beitrag zu schreiben und ich bin ganz emotional dabei. Ich war in schon sehr vielen Musicals, bestimmt über 10, und habe 3 Lieblinge. Eins davon ist in New York, eins in London und die Nummer eins, die ist in Hamburg.

Somit bleibt mir nur eins zu sagen: Nan ts’ngonya ma bakithi baba! 
(Ohne Gewähr. Ich hab’s gegoogelt und es selbst so geschrieben: na sepenja nabibitidada. Der ganze Song heißt „Der ewige Kreis“.)

30732891546_514a1d75a1_k

Vielen Dank
an das Stage Theater und das Team von „König der Löwen“ für einen tollen Tag und diese wunderbare Zusammenarbeit.

 

Barcelona Food Guide: 5 Restaurants for Brunch and Dinner (from healthy and vegan to greasy burgers) + 9 More Places To Try

In Barcelona ist es wirklich nicht schwer, ein gutes Restaurant zu finden. Gefühlt an jeder Ecke gibt es mindestens drei traditionelle spanische Restaurants, die Tapas, Fisch und Meeresfrüchte anbieten direkt neben Hipster-Spots, in denen ihr euch mit Quinoa, Kale & Co vollschlagen könnt. Es gibt eigentlich nur eine Regel: Haltet euch von der La Ramla, der Haupteinkaufsstraße voller Touristen, fern, denn dort ist es teuer und wahrscheinlich nicht besonders gut. Da meine liebste Mahlzeit Frühstück ist, habe ich dort am meisten recherchiert und ziemlich schnell meine zwei Favoriten gefunden. Unter den 5 Restaurantvorstellungen findet ihr noch weitere Restauranttipps!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

flax-kale1
Flax & Kale (mein Favorit!)

Dieses Restaurant findet man auf fast jedem Travelblog und auf sämtlichen Instagram-Profilen: zu Recht! Ich konnte mich kaum entscheiden und sogar meine Mama, die eher klassisches Frühstück a la Brot/Brötchen oder Müsli bevorzugt, war begeistert von ihrer ersten Acai-Bowl und den Quinoa-Pancakes. Am liebsten hätte ich noch mehr bestellt, aber nach der geteilten Bowl, den Pancakes und dem Banana Bread war ich mehr als satt. Auch für Lunch und Dinner eine super Wahl, insbesondere wenn euch gesundes Essen wichtig ist und es gibt sehr viele vegane Optionen. Man kann drinnen, auf der Terrasse (siehe Collage) oder draußen auf einem Platz sitzen. Wir haben für zwei Personen ca. 25 Euro bezahlt und da waren 3 Heißgetränke dabei.

Carrer dels Tallers, 74B, 08001 Barcelona, Spanien

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
brunch1
Brunch & Cake

Auch ein Tipp, der immer mal wieder auf Blogs auftaucht und offensichtlich auch bei einheimischen Studenten sehr beliebt. Ich hatte das Avocado Toast (was aber eher wie ein Franzbrötchen aussah, siehe Foto) und dazu Bircher-Müsli. Was für eine grandiose Kombination: herzhaft und süß in einem. Meine Mama hatte einen Bagel mit Avocado und Rührei, dazu Hummus, Salat und Rote-Beete-Chips. Die Portionen sind überraschend groß für den Preis. Wir lagen hier wieder etwas unter 25 Euro für zwei Personen inklusive Getränken. Die Salate und der Quinoa-Burger am Nebentisch sahen auch viel verspechend aus, definitiv auch eine gute Wahl zum Lunch. Oh, und von den Torten mag ich gar nicht erst anfangen.

Carrer d’Enric Granados, 19, 08007 Barcelona, Spanien

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
bacoaa
Bacoa (Burger)

Bacoa ist eine Kette und es gibt mehrere Filialen in Barcelona. Wenn man reinkommt, kann man direkt auf einer kleinen Karte ausfüllen, was für einen Burger man möchte. Hello Individualism! Man wählt Rind/Chicken/Veggie, den Käse, das Brötchen, die Beläge, die Beilagen etc. und gibt den Zettel ab. Uns haben die Burger sehr gut geschmeckt, die dünnen Pommes auch, die Kartoffelecken waren durchschnittlich. Meiner Mama hat ein wenig der klassische Ketchup gefehlt, ich habe mich mit Trüffelmayo begnügt. Wahrscheinlich haben wir auch hier um die 25 Euro bezahlt, irgendwie lief es immer darauf hinaus.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
bo-de-b
Bo de B

Ich hatte darüber gelesen, bevor wir in Barcelona ankamen. Es soll zwei Schlangen geben, eine für Tische, eine zum Mitnehmen. Und es soll die besten Sandwiches und Baguettes der Stadt geben. An unserem ersten Tag liefen wir einfach ein wenig durch die Stadt und wollten einen Snack essen, bevor wir abends ein Restaurant ausprobieren wollten. Plötzlich sah ich ein paar Leute vor einem Laden anstehen und beschloss, dass wir einfach auch dort etwas kaufen. Erst später habe ich bemerkt, dass es sich um Bo de B handelt. Der Andrang ist berechtigt, das Baguette war super lecker, das Gemüse sehr frisch und knackig, das Brot frisch gebacken.

Carrer de la Fusteria, 14, 08002 Barcelona, Spanien

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
pintos
Pintxos

Es war eher ein Zufall, dass wir hier gelandet sind. Eigentlich stand ein veganes Restaurant auf dem Plan (Tipp siehe ganz unten), aber letztendlich landeten wir hier. Ähnlich wie Tapas nimmt man sich hier die kleinen, belegten Baguettes und zahlt am Ende die Anzahl der Spieße. Die Auswahl ist groß, allerdings für Fleisch- und Fischesser deutlich größer als für Vegetarier. Für einen Abend mit Freunden, der sich länger zieht, perfekt geeignet, da man immer mal wieder zum Buffet laufen und snacken kann.

Weitere Restaurants, von denen ich keine Fotos gemacht habe, und welche, die ich nicht selbst ausprobiert habe, aber mir empfohlen wurden (diese sind mit * gekennzeichnet und ich übernehme keine Gewähr, haha):
  • Tapeo (für Tapas natürlich, schöne Atmosphäre, leckere Tapas, viele Einheimische)
  • Bali Tonight* (Tapas, sehr günstig, aber auch sehr gut)
  • Lulu’s (wir haben direkt daneben gewohnt, Smoothie-Traum!)
  • Surf House (Burger! Und auch eine super Brunch-Karte, direkt am Strand)
  • Teresa Carles* (veganes Restaurant, zu dem wir es letztendlich nicht geschafft haben, man kann auch an mehreren Spots in Barcelona die Säfte der Eigenmarke kaufen)
  • Cosmo Café*
  • Quinoa Bar Vegetaria*
  • Milk* (Brunch, Lunch)
  • Satan’s* (Frühstück, auch gesund)

HAMBURG TIPP: Burger und Süßkartoffel-Himmel bei Peter Pane am Goldbekplatz

img_7169

Peter Pane
Burgergrill & Bar
Goldbekplatz 2
Hamburg 

 Im Juli hat ein neues Peter Pane Restaurant in Hamburg eröffnet, nämlich in Winterhude am Goldbekplatz, und gemeinsam mit meinen Blogger-Girls hatte ich schon am Eröffnungsabend die Gelegenheit, das detailverliebte Interior zu begutachten und vor allem die vielfältige Speisekarte auszuprobieren. Damit wir in Ruhe Fotos schießen und entspannter Atmosphäre ein weiteres leckeres Abendessen genießen können (yes!), waren Lali und ich gemeinsam mit unseren auserwählten Begleitungen (die Langzeit-Boyfriends natürlich) vor ein paar Tagen wieder im Peter Pane in Winterhude. Die Freude war groß und der Hunger auch, denn wir wussten ja schon, dass es besser ist, mit leerem Magen zu kommen, um möglichst viel Platz für Burger, Pommes und Nachtisch zu haben.
img_7150
Bevor ich zum Essen komme, noch ein paar Worte zum Konzept. Peter Pane kommt ganz klar vom beliebten Märchen Peter Pan, passend dazu läuft das Hörspiel auf den Waschräumen und ihr findet sehr viel Holz in der Ausstattung des Restaurants. Viel wird auch mit Licht gespielt, aus verschiedenen, ziemlich coolen Deckenlampen. Das absolute Highlight ist die Bar. Die solltet ihr dringend anschauen gehen und auf den Rat von meinem Freund sowie Theresa unbedingt einen Heidelbeer Mojito probieren!
Mittlerweile habe ich von der Speisekarte einiges probiert und kann euch versichern, dass für jeden etwas dabei ist. Ich hatte schon einen sehr leckeren komplett veganen Burger mit Mehrkörnbrötchen (die gesunde Variante), einen vegetarischen brotlosen Burger (weniger Kohlenhydrate, mehr Platz für Pommer), einen brotlosen Hühnchen-Burger mit Spinat und Avocado (Favorit, wenn am Brötchen gespart werden soll) und auch einen traditionellen Burger mit Rindfleisch und im Brioche-Brötchen. Auch der hat mich nicht enttäuscht. Es gibt bei jeder Alternative (vegan, vegetarisch, Huhn, Rind, brotlos) zahlreiche verschiede Variationen. Es würde mich wundern, wenn jemand nicht fündig wird. Der Beilagensalat kann einiges mehr als gewohnt, die normalen Pommes kommen platt und breit. Mein Highlight sind allerdings die Süßkartoffelpommes, die man hier direkt im Pfund bestellt. Yummy! Ich habe wirklich selten bessere Süßkartoffelpommes gegessen. Eine super leckere und ungewöhnlichere Beilage ist die Edamame-Schüssel. Lecker gesalzen und das perfekte (gesunde) Fingerfood. Wenn man mal weniger Hunger hat oder eine kleine Diät hält, kann man gut und gerne zum Salat greifen. Auch hier gibt es tolle Varianten, leckere Dressings und hauseigenes Brot.
Wer nach so einer Burger-Mahlzeit noch einen Nachtisch vertragen kann, ist hier auch richtig. Bei mir persönlich geht Nachtisch immer. Der Frozen Joghurt zum Beispiel ist unheimlich lecker  – und unheimlich groß, kann also auch geteilt werden.
Das klingt jetzt alles sehr schwärmend, aber auch wenn es sich hierbei um eine freundliche Zusammenarbeit mit Peter Pane handelt, kann ich euch versichern, dass ich alles genau so meine, wie ich es schreibe. Das Essen war an beiden Abenden super lecker, der Service sehr freundlich, die Getränke erfrischend und der Nachtisch musste auch noch irgendwie passen. Wir hatten zwei sehr schöne Abende und ich kann euch das Restaurant wirklich nur empfehlen, egal ob zu zweit, mit vielen Freunden oder auch für Familien. Guten Appetit!

img_7165 peter-pane

SONY DSC
SONY DSC
SONY DSC
SONY DSC

KRAKOW TRAVEL DIARY

Travel Diary PostcardManchmal muss man ja bekanntlich zu seinem Glück gezwungen werden. Nagut, gezwungen wurde ich nun wirklich nicht, aber wer weiß, ob ich von alleine so bald auf die Idee gekommen wäre, Krakau einen Besuch abzustatten. Dank meiner lieben Lali und Roombeez wurde aber genau das letzte Woche in die Tat umgesetzt. Wir hatten eine wunderbare Zeit in der zweitgrößten Stadt Polens – und auch wenn ich keine Vergleichsmöglichkeit habe, würde ich behaupten: die schönste Stadt Polens. 
Gewohnt haben wir direkt am Rand der belebten Altstadt. Mehr über unser Apartment erfahrt ihr HIER IN UNSEREM BERICHT AUF ROOMBEEZ
 
Schlaf P1015019 P1015009
Da unser Apartment so dicht an der Altstadt lag und das Wetter wunderschön war, sind wir nach unserer Ankunft direkt los spaziert, um uns die Stadt anzuschauen und erste Eindrücke aufzusaugen. Vorher stärkten wir uns noch mit einer unglaublich süßen und füllenden Zimtschnecke im grünen Park, der sich einmal um die gesamte Altstadt zieht. Diese wurde im zweiten Weltkrieg übrigens komplett verschont und versprüht daher einen wunderbaren Charme. In den folgenden Tagen haben wir viel Zeit in der Altstadt verbracht, denn hier reihen sich süße Cafés und moderne Restaurants aneinander. In Krakau leben sehr viele Studenten und das merkt man total. Wer auf der Suche nach hippem Frühstück à la Chia-Pudding, Granola, Omelette & Co ist, wird genauso fündig, wie jene, die sich nach Croissants mit Schokoaufstrich oder eben einem klassischen polnischen Frühstück sehnen. Vegane Bürger? Glutenfreie Nachspeisen? Alles kein Problem in Krakau! Meine Tipps für Restaurants und Cafés folgen noch, wer schon einmal einen Blick darauf werfen möchte, kann sich bereits in Lalis Travel Diary informieren. 

Travel Diary BReakfast

Alle Cafés und Restaurants, die wir besucht haben, überzeugten uns nicht nur mit ihrem leckeren Essen und der großen Auswahl, sondern auch mit ihrem Interiordesign. Wir sind da beide ziemlich anfällig für und verfallen darin, Fotos zu schießen, bevor wir endlich essen. Frische Blumen, angesagte Kakteen und Sukkulenten, rustikale Holzmöbel, rohe Backsteinwände, eindrucksvolle Bilder, coole Lampen, eine Menge Schriftzüge bis zu Fahrrädern an Wänden – wir waren begeistert. Noch begeisterter waren wir ehrlich gesagt von den Preisen. Es war uns schon bewusst, dass der Euro eine stärkere Währung ist, als der Polnische Zloty, aber ich glaube für uns beide war es bei jeder Rechnung wieder überraschend, wie günstig man dort wegkommt. Einen großen Becher Chia-Pudding, für den man in Hamburg gut und gerne in angesagten Cafés mal 6-8 Euro zahlt, kostet dort knapp 2 Euro. Ein kompletten Frühstück mit Brotkorb, Croissants, Marmelade, Granola und Kaffee für zusammen 8 Euro. Was uns am meisten staunen ließ, war wahrscheinlich unser erstes Abendessen. Insgesamt hatten wir jeder eine Hauptspeise (Burger mit Pommes und Pasta), einen halben Liter Wein, einen Eistee, einen halben Liter Wasser und einen Nachtisch für zusammen knapp unter 25 Euro. Und das in einem Szene-Restaurant. Wow. 

Travel Diary Wesola

Neben der Altstadt und ihrem Herzen, dem größten europäischen Marktplatz (der ist wirklich riesig!), ist auch das jüdische Viertel ein absolutes Must-See! Hier findet ihr Streetart, weitere unzählige Cafés und Restaurants (welche schon von außen mit Wein und Wodka werben) und kleine Boutiquen. Wir wurden am dritten Tag direkt in zwei Second-Hand-Shops fündig und haben außerdem einen super coolen Interior Concept Store entdeckt. Im jüdischen Viertel gibt es außerdem den Plan Nowy, auf dem man eine riesige Anzahl des traditionellen polnischen Brotes „Zapiekanki“ kaufen kann. Wir haben es natürlich probiert und fanden es ganz lecker, aber unser absoluter Favorit waren die „Obwarzanek„. Das ist ein Gebäck in Kringelform, welches es an wirklich jeder Straßenecke zu kaufen gibt. Es gibt sie mit Mohn, Sesam, Käse und anderen Toppings und die Preise variieren zwischen 1,40 PLN und 1,80 PLN (umgerechnet in Euro sind das 30-40 Cent!). So lecker! 
 

Travel Diary Walls

P1015087 P1015078

Krakau liegt übrigens an der Weichsel und um den Fluss herum laden viele Grünflächen zum Verweilen ein. Wir haben uns nach einem langen Fußmarsch, unter anderem durch den schönen botanischen Garten, an der Weichsel für einen leckeren Eiskaffee (mit Eiskugel natürlich) auf einem Boot-Restaurant entschieden. Eis heißt auf polnisch übrigens „Lody“ und es gibt in Krakau unglaublich viele Eisdielen, das fällt richtig auf. 
 
P1015048 Travel Diary Krakau Architektur
Wir hatten eine wirklich wunderschöne Zeit in Krakau, was natürlich auch ein wenig an dem unglaublich gutem Wetter lag und daran, dass Lali und ich ENDLICH mal zusammen verreist sind, was wir eigentlich schon länger mal vorhatten. Den Hauptteil hat aber die Stadt Krakau an sich mit all ihren kleinen Überraschungen und ihrem angenehmen Flair übernommen. Übrigens steht Krakau bei den meisten Amerikanern und Kanadiern, die einen Eurotrip machen, ganz oben auf der Liste. Ich habe das Gefühl, davon könnten wir Europäer uns etwas abschneiden. Ich würde jedem von euch eine Reise nach Krakau ans Herz legen, am besten im Sommer, denn man kann sehr viele schöne Dinge draußen machen und die Stadt auf sich wirken lassen. 
 
Nächste Woche folgen meine Outfits aus Krakau, ein paar Tipps zum Essen gehen und meine top 10 Must-Dos/Must-Sees!
 
Ward ihr schon einmal in Krakau? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nicht, habt ihr jetzt Lust, vielleicht mal ein langes Wochenende dort zu verbringen? Ich freue mich über eure Kommentare!
IMG_5810

CITY TRIP: Leichtes Kofferpacken leicht gemacht

P und C

Guten Morgen aus Hamburg!

Ich bin zurück aus Krakau und bevor ich euch mit meinem Travel Diary und täglichen Outfits überflute, möchte ich euch ein paar Tipps für euren nächsten Städtetrip geben. Tipps, was das Packen angeht.

 

Auf der Collage seht ihr Beispieloutfits für einen 3-4-tägigen Städtetrip. Ich habe extra Kleidungsstücke rausgesucht, die sich wahrscheinlich in den meisten eurer Kleiderschränke befinden, sodass ihr dem Vorschlag leicht folgen könnt. Sollte euch doch etwas fehlen, findet ihr alle Produkte im Onlineshop von Peek & Cloppenburg Düsseldorf. Mein Favorit ist die Jeans von Closed, dicht gefolgt von den Leder-Espadrilles und der coolen Sonnenbrille.

 

Gerade als sparsamer Student hat man vielleicht nur Handgepäck gebucht und somit nur begrenzten Platz für all die Kleidungsstücke, die man eigentlich gern mitnehmen würde. Ich kann mich selbst gut daran erinnern, wie ich früher sogar mein Aufgabegepäck bis zum letzten Gramm ausgereizt habe und am Ende des Urlaubs mit einer Ladung ungetragener Wäsche zurück kam. Mittlerweile wiegt mein Koffer auf dem Hinweg statt den erlaubten 20-23kg oft nur noch 15kg, was natürlich viel Platz für Shopping-Ausbeuten aus dem Urlaub lässt. Wie ich das geschafft habe?

Planung! Sich schon vor Abreise Outfits zurechtzulegen, widerspricht auch meiner Natur („Woher soll ich heute wissen, was ich Sonntag tragen möchte?“), jedoch erleichtert es den Packprozess ungemein und verhindert, dass man am Ende wenig mitgenommen hat, was aber nicht zusammenpasst.

Seid ihr für 3 Tage unterwegs, checkt die Wettervorhersage und legt euch 3 Outfits raus. Der absolute Profi verwendet Teile, die man mehrfach miteinander kombinieren kann, beschließt vielleicht, die eine Hose zweimal zu tragen. Auf der Collage oben seht ihr Outfitvorschläge, die ungefähr so auch in meinem Koffer landen würden. Falls das Wetter an dem „Shorts-Tag“ nicht mitspielt, kann auch die lange Jeans mit der weißen Bluse kombiniert werden. Wichtig ist also, auch eher schlichte Kleidungsstücke einzupacken. Wenn ihr nicht so auf den cleanen Look steht, könnt ihr bestimmt noch ein paar Statement-Accessoires in den Koffer schummeln.

 

Wenn ihr die Outfits für jeden Tag fertig habt, sucht euch eine leichte Jacke aus, die zu jedem dieser Outfits passt. Glaubt mir, eine Jacke reicht, vor allem, wenn ihr sie wahrscheinlich eh nur am Abend überwerfen werdet. Tragt die Jacke auf dem Flug, dann nimmt sie keinen Platz weg und im Flugzeug wird es ja meistens eh kühler.

 

Glücklicherweise habe ich weder einen Schuh- noch einen Taschentick, wodurch mir der nächste Tipp leicht fällt: zwei Paar Schuhe reichen! Nehmt unbedingt gemütliche Schuhe mit, in denen ihr den ganzen Tag laufen könnt. Ich greife immer zu einem Paar Sneakers und einem anderen Paar gut eingelaufener Schuhe, im Winter vielleicht flache Ankle Boots, im Sommer Espadrilles.

 

Auf der Collage seht ihr nur eine Tasche, die ich auswählen würde, um sie tagsüber zu tragen. Denkt dran, sie nicht zu schwer werden zu lassen. Ich brauche auch immer etwas zu Trinken bei mir, aber greife dann zu kleinen Flaschen. Und wahrscheinlich reicht ein mattierendes Puder und ein Lippenstift anstatt der kompletten Make-Up-Ausrüstung. Was meistens auch noch mit in den Koffer passt, ist eine Clutch oder eine kleine Umhängetasche für den Abend. Zwei Paar Schuhe und zwei Taschen also.

 

Für Beauty-Produkte rate ich euch, einfach zu kleinen Flaschen in Reisegröße zu greifen. Für 3-4 Mal duschen reicht das vollkommen aus. Und die Sonnenbrille nicht vergessen, Kopfschmerzen durch die blendende Sonne würden so einen Trip ja auch kaputt machen.

 

Und wie gesagt, je mehr Platz ihr habt, desto mehr könnt ihr shoppen. Das hilft auch, falls ihr doch so gepackt habt, dass ein wichtiges Teil fehlt, oder ihr euch plötzlich wirklich gar nicht mehr nach dem für morgen geplanten Outfit fühlt.

bildschirmfoto-2016-10-03-um-20-07-37

Was sind eure Reisetipps zum Koffer packen? Packt ihr auch manchmal viel zu viel ein? Und was ist euer Lieblingsteil auf der Collage? Lasst mir gerne einen Kommentar da, ich freue mich immer.