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Hamburg // Lunch bei Hook Dogs in Altona aka Milkshake Overdose

Puh, ich glaube ich war lange nicht mehr so satt. Denn eigentlich ging nach der Hauptspeise gar nichts mehr rein, aber wenn ihr die Milkshakes erstmal seht, dann könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich gleich platze – auch vor Glück.

Aber von vorne: Heute Mittag war ich gemeinsam Theresa, meinem Freund und Andrey  im Hook Dogs in Altona zum Lunch bzw. spätem Frühstück. Da es noch relativ leer war um 12 Uhr, konnten wir ein paar schöne Bilder der Location machen. Man fühlt sich sofort wohl und mein Highlight sind die kugelförmigen Lampen über der Bar. Theresa und mein Freund hielten sich an das Motto und bestellten jeweils einen Hot Dog. Wobei ihr aber nicht an den typischen, kleinen Hot Dog denken dürft. Bei Hook Dogs wählt man ersteinmal die Wurst. Es gibt Rind- und Geflügel-Wurst, ein vegetarisches Würstchen und eins aus Quinoa. Das Brot wählt man auch zwischen vier Alternativen aus. Und dann geht es um die Toppings. Ob Gemüse, Schinken, Jalapenos, Chips, frittierte Avocado – es gibt ziemlich viel Auswahl.

Mir war eher nach Salat und ich entschied mich für einen mit eben diesen frittierten Avocados. Das ist so ziemlich das beste gewesen, was ich jemals mit Avocado gegessen habe. Probiert das unbedingt, wenn ihr Avocado-Fans seid. Dazu gab es Pommes und Süßkartoffelpommes zum Teilen.

Glücklich und satt verkündeten die beiden Jungs schon, dass sie keinen Nachtisch mehr brauchen. Theresa und mir muss man sowas gar nicht sagen, wir nehmen immer Nachtisch. Egal ob es noch passt oder nicht. Die Milkshakes klingen auch einfach sehr verführerisch. Bei dem Wort Peanutbutter war meine Entscheidung gefallen, wir einigten uns dann noch auf eine fruchtigere Alternative und bestellten zwei Shakes zum Teilen. Der Blueberry Shake kam übrigens mit einem halben Muffin obendrauf. So eine Eis-Zucker-Bombe ist natürlich nicht für jeden etwas, für uns aber schon. Die anderen Shakes werden in Zukunft auch noch probiert!


Adresse: Neue Große Bergstraße 15, Hamburg
Mehr Infos: Facebook & Instagram

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Hook Dogs entstanden. Alle Meinungen insbesondere zu den Milkshakes sind natürlich meine eigenen.

Hamburg: 15 Jahre König der Löwen – und ich bin ein Gepard!

web-kdl_hh_szenenmotiv_prio1_rafiki30652958892_1c8fd56f21_kIch weiß noch, wie ich 2006 das erste Mal auf dem Weg zu „König der Löwen“ war. Die Vorfreude war riesig. Noch nie hatte ich über ein Musical so viel Gutes gehört, so viel Begeisterung. Die Überfahrt mit der Fähre war sogar für mich Hamburgerin ein kleines Highlight, bevor ich in der Show mit den schönsten Kostümen, mitreißenden Songs und einer großartigen Performance begeistert wurde. Nur wenige Wochen später ging es für mich wieder in das Musical, dieses Mal mit meiner Schulklasse. Und obwohl so wenig Zeit zwischen den beiden Vorstellungen vergangen war, saß ich wieder gespannt da und entdeckte noch mehr Details. Zum Leidwesen meiner Freundin sang ich auch alle Lieder mit. Mein persönliches Highlight: als mein damaliger Crush bei „Kann es wirklich Liebe sein“ heimlich meine Hand nahm (obwohl ich vorher „Oh ich will jetzt gleich König sein“ schräg mitgesungen habe). Aber das ist eine andere Geschichte.

30652957122_b006397e0b_k 30652955802_25334743a8_k Tatsächlich war ich 2012 noch ein drittes Mal im König der Löwen, weil mein Freund (nicht der aus der 10. Klasse) tatsächlich noch nie da war! Schnurstracks habe ich ihm Tickets geschenkt und wir wurden beide nicht enttäuscht. Daher könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich letzte Woche die Chance bekam, hinter die Kulissen des Musicals zu sehen.

So eine Gelegenheit ergibt sich nicht alle Tage, aber zum 15. Jubiläum (!) des Musicals im Hamburger Hafen durfte ich in einer kleinen Blogger-Gruppe die Puppenwerkstatt besuchen und sogar in Kostüme schlüpfen. Die Masken und Handpuppen haben mich fast umgehauen. So viele Details, so voller Liebe und Geduld hergestellt und gepflegt. Was mich überrascht hat, aber eigentlich total sinnvoll und logisch ist, ist, dass fast jeder Darsteller seine eigene Maske hat. Es gibt also für jeden Mufasa eine eigene Mufasa-Maske. Und natürlich gibt es mehrere Mufasas, denn wenn ein Darsteller krank ist und der zweite Urlaub hat und der dritte plötzlich Vater wird, tja, da braucht man eben eine vierte Besetzung.

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Eileen hat schon ganz vorbildlich ein paar Fakten und Zahlen zusammengefasst, die ich euch hier auch einmal zeigen möchte:

  • Seit der Premiere wurden über 6.000 Vorstellungen (8 Shows pro Woche) gespielt
  • Es dauerte 37.000 Stunden um die 200 Masken und Puppets für das so genannte „Opening Set“ in 2001 anzufertigen
  • Die Maske von Mufasa wiegt nur 500 Gramm
  • Das fast menschengroße Puppet des Erdmännchens Timon ist ca. 130 cm groß und wiegt 6.5 Kilogramm
  • Das größte Tier ist der Elefant mit 4 Metern Länge und fast 3 Metern Höhe. Er hat eine Spannweite von 3 Metern und wird von 4 Darstellern bewegt
  • Während der Show sind weit über 100 Puppets, Masken und Requisiten auf der Bühne und 2 Puppet-Mitarbeiter auf stand-by, um einen reibungslosen Showablauf zu gewährleisten.

Zu Eileens Beitrag geht es hier.

30652952652_6eca9b1c5f_kNach dem Besuch der Puppenwerkstatt ging es auf die große Bühne. Ich hatte den Saal irgendwie größer in Erinnerung, aber wenn er mit Menschen gefüllt ist, stelle ich mir das schon sehr einschüchternd vor. Ich bin ja aber auch kein Musical-Darsteller (leider, aber ich hatte ja schon erwähnt, dass ich nicht singen kann). Mein Lieblingskostüm ist die Giraffe, aber da läuft man auf 4 Stelzen und daher haben wir dabei lieber nur zugeschaut. Ich selbst durfte aber in das Geparden-Kostüm schlüpfen und über die Bühne schreiten und jagen. Der Kopf des Geparden bewegt sich wie der eigene Kopf, das ist total irre. Eileen und Marie waren Zebras, Lali wurde zu gleich drei Antilopen. Danach waren wir alle nochmal Gras. Das haben wir jetzt auf der Bucket-List abgehakt: einmal Gras sein, damit Baby-Simba durch uns durch hüpfen kann.

30137730804_9a3c8832f3_k30732899736_e579ace257_kIhr merkt schon, es macht mir wahnsinnig Spaß diesen Beitrag zu schreiben und ich bin ganz emotional dabei. Ich war in schon sehr vielen Musicals, bestimmt über 10, und habe 3 Lieblinge. Eins davon ist in New York, eins in London und die Nummer eins, die ist in Hamburg.

Somit bleibt mir nur eins zu sagen: Nan ts’ngonya ma bakithi baba! 
(Ohne Gewähr. Ich hab’s gegoogelt und es selbst so geschrieben: na sepenja nabibitidada. Der ganze Song heißt „Der ewige Kreis“.)

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Vielen Dank
an das Stage Theater und das Team von „König der Löwen“ für einen tollen Tag und diese wunderbare Zusammenarbeit.

 

HAMBURG TIPP: Burger und Süßkartoffel-Himmel bei Peter Pane am Goldbekplatz

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Peter Pane
Burgergrill & Bar
Goldbekplatz 2
Hamburg 

 Im Juli hat ein neues Peter Pane Restaurant in Hamburg eröffnet, nämlich in Winterhude am Goldbekplatz, und gemeinsam mit meinen Blogger-Girls hatte ich schon am Eröffnungsabend die Gelegenheit, das detailverliebte Interior zu begutachten und vor allem die vielfältige Speisekarte auszuprobieren. Damit wir in Ruhe Fotos schießen und entspannter Atmosphäre ein weiteres leckeres Abendessen genießen können (yes!), waren Lali und ich gemeinsam mit unseren auserwählten Begleitungen (die Langzeit-Boyfriends natürlich) vor ein paar Tagen wieder im Peter Pane in Winterhude. Die Freude war groß und der Hunger auch, denn wir wussten ja schon, dass es besser ist, mit leerem Magen zu kommen, um möglichst viel Platz für Burger, Pommes und Nachtisch zu haben.
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Bevor ich zum Essen komme, noch ein paar Worte zum Konzept. Peter Pane kommt ganz klar vom beliebten Märchen Peter Pan, passend dazu läuft das Hörspiel auf den Waschräumen und ihr findet sehr viel Holz in der Ausstattung des Restaurants. Viel wird auch mit Licht gespielt, aus verschiedenen, ziemlich coolen Deckenlampen. Das absolute Highlight ist die Bar. Die solltet ihr dringend anschauen gehen und auf den Rat von meinem Freund sowie Theresa unbedingt einen Heidelbeer Mojito probieren!
Mittlerweile habe ich von der Speisekarte einiges probiert und kann euch versichern, dass für jeden etwas dabei ist. Ich hatte schon einen sehr leckeren komplett veganen Burger mit Mehrkörnbrötchen (die gesunde Variante), einen vegetarischen brotlosen Burger (weniger Kohlenhydrate, mehr Platz für Pommer), einen brotlosen Hühnchen-Burger mit Spinat und Avocado (Favorit, wenn am Brötchen gespart werden soll) und auch einen traditionellen Burger mit Rindfleisch und im Brioche-Brötchen. Auch der hat mich nicht enttäuscht. Es gibt bei jeder Alternative (vegan, vegetarisch, Huhn, Rind, brotlos) zahlreiche verschiede Variationen. Es würde mich wundern, wenn jemand nicht fündig wird. Der Beilagensalat kann einiges mehr als gewohnt, die normalen Pommes kommen platt und breit. Mein Highlight sind allerdings die Süßkartoffelpommes, die man hier direkt im Pfund bestellt. Yummy! Ich habe wirklich selten bessere Süßkartoffelpommes gegessen. Eine super leckere und ungewöhnlichere Beilage ist die Edamame-Schüssel. Lecker gesalzen und das perfekte (gesunde) Fingerfood. Wenn man mal weniger Hunger hat oder eine kleine Diät hält, kann man gut und gerne zum Salat greifen. Auch hier gibt es tolle Varianten, leckere Dressings und hauseigenes Brot.
Wer nach so einer Burger-Mahlzeit noch einen Nachtisch vertragen kann, ist hier auch richtig. Bei mir persönlich geht Nachtisch immer. Der Frozen Joghurt zum Beispiel ist unheimlich lecker  – und unheimlich groß, kann also auch geteilt werden.
Das klingt jetzt alles sehr schwärmend, aber auch wenn es sich hierbei um eine freundliche Zusammenarbeit mit Peter Pane handelt, kann ich euch versichern, dass ich alles genau so meine, wie ich es schreibe. Das Essen war an beiden Abenden super lecker, der Service sehr freundlich, die Getränke erfrischend und der Nachtisch musste auch noch irgendwie passen. Wir hatten zwei sehr schöne Abende und ich kann euch das Restaurant wirklich nur empfehlen, egal ob zu zweit, mit vielen Freunden oder auch für Familien. Guten Appetit!

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