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3 schnelle Home-Workouts für Beine, Po, Bauch und Arme

Das Jahr begann tatsächlich ziemlich sportlich, was zu einem Teil auch daran liegt, dass es mehr Spaß macht, ins Studio oder laufen zu gehen, als an der Thesis zu sitzen. Die Thesis ist allerdings auch der Grund, warum ich manchmal den Sport ausfallen lasse, denn zum Fitness-Studio hinfahren, trainieren, duschen, zurück fahren, nimmt doch ganz schön viel Zeit in Anspruch. Und laufen gehen bei Hamburgs Wind und Nieselregen ist für mich persönlich auch nicht immer eine Option. Die Lösung: Home Workouts. Und heute stelle ich euch gleich 3 super schnelle Workouts vor, die ihr einfach zu Hause zwischendurch machen könnt, um ein wenig mehr Bewegung in euren Alltag zu bringen und dabei eure Muskeln etwas zu stärken.

Keine Lust? Neben all den guten und gesunden Gründen, Sport zu treiben, gibt es noch einen weiteren Motivatior: schöne Sportsachen.  Mir ist es wichtig, dass Hosen gut sitzen, blickdicht sind (Hallo Squats!) und greife hier eher zu dunklen Farben. Oberrum darf es bunt und grafisch werden, aber eben nicht neon und nicht „too much“. Da ich mich im Alltag auch eher minimalistisch kleide mit einem Hang zu skandinavischer Mode, möchte ich das auch gerne in mein Sport-Outfit integrieren. Auf den Bildern seht ihr zwei Outfits von der schwedischen Marke SOC, der Eigenmarke von Stadium. Das erste ist das Yoga-Outfit mit der Kombi aus grau und rosa und der gebundene Hose, das zweite ist das Lauf- oder HIIT-Workout mit viel Schwarz und wenig Schnickschnack. Prinzipiell kann man natürlich beide Outfits für jede Sportart tragen. Ich mag die Sachen von SOC, weil sie nicht nur schön aussehen, sondern sich auch richtig gut anfühlen und man direkt durchstarten möchte. Und kann. Die Workouts findet ihr direkt unter den nächsten Bildern!

(Einmal kurz vorweg: Ich bin kein Personal Trainer (Marie ist aber einer) und ich habe keine Kurse, Ausbildungen oder irgendetwas in der Art zum Thema Sport und Workouts gemacht. Die Übungen, die in meine Workouts integriert sind, kommen aus Zeitschriften, Fitness-Blogs, YouTube-Videos, Kayla’s BBG, Kursen m Fitness-Studio, etc.)

WORKOUT NR. 1: BEINE UND PO

2 Minuten Jumping Jacks (Hampelmänner) zum Aufwärmen

  • 20 Squats
  • 24 Lunges (12 pro Bein)
  • 10 Burpees
  • 30 mal (15 pro Bein) das ausgestreckte Bein hoch heben im Vierfüßlerstand (Sorry, ich weiß nicht, wie es heißt, siehe Bild unten)
  • 20 Reverse Lunges (10 pro Bein)
  • 1o Jump Squats
  • 10 Sumo Squats

Je nachdem wie fit ihr seid (und wieviel Zeit ihr habt) 2-3 Durchgänge mit kurzer Pause von max. 2 Minuten zwischendurch.

Ich persönlich finde ich extrem anstrengend, ein „Abs only“ Workout zu machen. Damit ich den Bauch kurz entlasten kann, bringe ich ein paar Übungen für Arme (und/oder Schultern) ein, da ich das am seltensten trainiere und die Muskelgruppen so nicht vergessen werden, während der Bauch kurz nicht im Fokus steht.

Workout Nr. 2: Bauch und Arme (Oberkörper)

1 Minute Jumping Jacks (Hampelmänner) plus 10 Burpees zum Aufwärmen.

  • 20 Sit-Ups (Beine angewinkelt, Füße auf dem Boden, ganz hochkommen, natürlich ohne Schwung)
  • 60 Sekunden Plank
  • 40 Mountain Climbers
  • 40 Russian Twists
  • 10 Liegestütz
  • 30 Bycicle Crunches (15 pro Seite)
  • 15 Triceps Dips (z.B. am Sofa, Stuhl, etc.)

Auch dieses Workout könnt ihr einmal machen oder nach Belieben wiederholen. Zwei Durchgänge sind doch auf jeden Fall drin! 🙂

Workout Nr. 3: Full Body

1-2 Minuten Jumping Jacks (Hampelmänner) zum Aufwärmen.

  • 10 Burpees
  • 20 Sit-Ups
  • 30 Squats
  • 24 Commandos (12 pro Arm, Google sagt dir, wie es geht)
  • 40 Russian Twists
  • 20 Jump Lunges
  • 10 Liegestütz
  • 30 Bicycle Crunches

Wiederhole das Workout 2-4 mal. Du kannst auch die Anzahl der Squats erhöhen bzw. eine zweite Runde Squats in den Zirkel einbauen, denn Squats kann man wirklich nicht genug machen! 😉

Achte bei jedem Workout auf die korrekte Ausführung der Übungen und google lieber noch einmal, wenn du dir unsicher bist. Höre auf deinen Körper und lasse Übungen weg oder mache mehr Pausen, wenn du dich schwach fühlst. Und andersrum: wenn du dich super fit fühlst, häng noch einen weiteren Durchgang an. Viel Spaß! 🙂

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Stadium entstanden. 

Hamburg // Lunch bei Hook Dogs in Altona aka Milkshake Overdose

Puh, ich glaube ich war lange nicht mehr so satt. Denn eigentlich ging nach der Hauptspeise gar nichts mehr rein, aber wenn ihr die Milkshakes erstmal seht, dann könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich gleich platze – auch vor Glück.

Aber von vorne: Heute Mittag war ich gemeinsam Theresa, meinem Freund und Andrey  im Hook Dogs in Altona zum Lunch bzw. spätem Frühstück. Da es noch relativ leer war um 12 Uhr, konnten wir ein paar schöne Bilder der Location machen. Man fühlt sich sofort wohl und mein Highlight sind die kugelförmigen Lampen über der Bar. Theresa und mein Freund hielten sich an das Motto und bestellten jeweils einen Hot Dog. Wobei ihr aber nicht an den typischen, kleinen Hot Dog denken dürft. Bei Hook Dogs wählt man ersteinmal die Wurst. Es gibt Rind- und Geflügel-Wurst, ein vegetarisches Würstchen und eins aus Quinoa. Das Brot wählt man auch zwischen vier Alternativen aus. Und dann geht es um die Toppings. Ob Gemüse, Schinken, Jalapenos, Chips, frittierte Avocado – es gibt ziemlich viel Auswahl.

Mir war eher nach Salat und ich entschied mich für einen mit eben diesen frittierten Avocados. Das ist so ziemlich das beste gewesen, was ich jemals mit Avocado gegessen habe. Probiert das unbedingt, wenn ihr Avocado-Fans seid. Dazu gab es Pommes und Süßkartoffelpommes zum Teilen.

Glücklich und satt verkündeten die beiden Jungs schon, dass sie keinen Nachtisch mehr brauchen. Theresa und mir muss man sowas gar nicht sagen, wir nehmen immer Nachtisch. Egal ob es noch passt oder nicht. Die Milkshakes klingen auch einfach sehr verführerisch. Bei dem Wort Peanutbutter war meine Entscheidung gefallen, wir einigten uns dann noch auf eine fruchtigere Alternative und bestellten zwei Shakes zum Teilen. Der Blueberry Shake kam übrigens mit einem halben Muffin obendrauf. So eine Eis-Zucker-Bombe ist natürlich nicht für jeden etwas, für uns aber schon. Die anderen Shakes werden in Zukunft auch noch probiert!


Adresse: Neue Große Bergstraße 15, Hamburg
Mehr Infos: Facebook & Instagram

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Hook Dogs entstanden. Alle Meinungen insbesondere zu den Milkshakes sind natürlich meine eigenen.

Jetzt mal ganz ehrlich #1: Nicht-Akademiker Kind

 

„Ich lasse meine kleine Emma-Thilda-Sophie-Madita jetzt nicht mehr mit Mia-Charlotte und Finn-Luca spielen.“ Sie spitzt ihre wahrscheinlich mit YSL-Lippenstift bemalten Lippen, zieht die etwas zu dünn geratene Augenbraue hoch und faltet ihre Hände auf ihrer Chloé Marcy Tasche.
„Huch, warum denn nicht? Ich dachte Emma und Mia spielen in der Kita auch gerne zusammen?“, entgegnet die andere Frau Ende dreißig in Woolrich-Mantel, UGG-Boots und Louis Vuitton Speedy.
Mama Nummer eins entgegnet empört: „Ja, schon, aber das ist doch kein Umgang! Ich habe gerade von Annette erfahren, dass der Vater von Mia und Finn Elektriker ist! So einer, der Kundentermine hat und einen Blaumann trägt! Ich dachte immer, er leite so ein riesiges Strom-Unternehmen. Und Luise, die kommt morgens nicht mehr zum Yoga, weil sie jetzt wieder arbeitet. Nicht zur Selbstverwirklichung, sondern weil sie muss. Der Michael verdient ja nicht genug da mit seinem Handwerk. Schade für die Kinder, aber das ist wirklich nicht das Umfeld, in dem meine Emma aufwachsen soll.“
Mama Nummer zwei nickt.

Ich kotze.
So oder wenigstens so ähnlich ereignete sich dieses Gespräch letztens in der U-Bahn Richtung Eppendorf. Die beiden Damen saßen mir gegenüber und natürlich habe ich nicht in den Wagon gekotzt, aber am liebsten hätte ich Mama Nummer eins, oder sogar beiden, eine rein gehauen.

Ich bin kein aggressiver Mensch. Ich habe noch nie jemanden geschlagen oder ähnliches. Aber manchmal, da kann ich die Dummheit, Ignoranz oder Intoleranz von anderen Menschen nur schwer ertragen und will diese an den Schultern nehmen und schütteln. Mach ich natürlich nicht. Ich schreibe lieber darüber.

Es tut mir wahnsinnig Leid für Emma, Mia und Finn, dass ihre scheinbar gut laufende Freundschaft basierend auf Spaß und Vertrauen dadurch auseinander gerissen wird, dass Mama Nummer eins ignorant und dumm ist. Ich habe so ein Gespräch bzw. diese Aussage schon öfter gehört. Es ist mir sogar selbst passiert. In der Unterstufe war ein Mädchen aus meiner Klasse bei mir, die in dem Ort wohnte, wo die Schule war. Ich kam aus einem Dorf in der Nähe. Wir hatten einen schönen Nachmittag, doch sie kam nie wieder zu mir. Ihre Mutter wollte nicht, dass sie mit Kindern aus Dörfern verkehrt. 5 Kilometer Entfernung sollten der Grund sein. Vielleicht waren es auch meine Nicht-Akademiker-Eltern.

Meine Eltern haben beide eine Ausbildung gemacht. Meine Mutter eine kaufmännische, mein Vater eine handwerkliche. Schockschwerenot! Mein Vater ist Gas- und Wasserinstallateur, wenn ihr so wollt: Klempner. Wir waren jedes Jahr zwei Mal im Urlaub, einmal in Spanien, einmal in Dänemark, wir waren in Florida in Disney World. Ich wurde in Bezug auf Spielsachen viel zu sehr verwöhnt, der Weihnachtsmann brachte auch mal zwei Säcke voll Barbie- und Baby-Born-Zeug mit. Mein Vater hatte immer zwischen 16.30 und 17 Uhr Feierabend und ich daher sehr viel Zeit mit ihm. Alles war perfekt. Dass meine Mutter vormittags arbeitet, während ich in der Schule bin, fand ich normal. Als ich älter wurde und sie ein, zwei Nachmittage bei der Arbeit blieb, war das auch kein großes Ding für mich. Ich fand es eher komisch, dass einige Mütter immer zu Hause waren. Was machen die denn den ganzen Tag?, habe ich mich gefragt.

Ansonsten hat mich der Beruf meiner Eltern wenig interessiert. Auch der anderer Eltern. Erst während meines Bachelor-Studiums wurde mir bewusst, dass viele – sehr viele – Leute sich über ihre Eltern und deren Jobs definieren. Eine damals sehr gute Freundin von mir, erzählte mir immer, was die Eltern von ihrem letzten Date/neuer Bekanntschaft/Mädel von einer Hausparty von Beruf sind. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie man diese Information beim ersten Treffen ermittelt und vor allem warum. Wir waren alle bereits über 20, ausgezogen, dabei, unsere eigene Karriere zu starten. Wenn ich meine Verwirrung darüber äußerte, wurde mir schnell Neid untersagt. Da meine Eltern keine Anwälte, CEOs oder Ärzte sind. Was für ein Quatsch. Ich hatte immer alles. Viel Liebe, viele Geschenke, finanzielle Unterstützung. Und ich bin ich, nicht meine Eltern. Und Elisabeth ist sie, nicht ihre Eltern. Und auch BWL-Justus ist er selbst, nicht sein Papa.

Jedenfalls sitze ich jetzt hier an meiner Masterarbeit. Ich Nicht-Akademiker-Kind. Habe mein dualeas BWL-Studium mit 1.5 abgeschlossen und habe zur Zeit den gleichen Notenschnitt im Masterstudium. Und nein, ich bin nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ich kenne viele Leute, deren Eltern nicht studiert haben, und die „trotzdem“ super intelligent und erfolgreich sind. Und ich kenne Akademiker-Kinder, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Oder nicht ganz so dramatisch, einen Realschulabschluss haben und eine Ausbildung machen. Oh Schreck.

Viele vergessen auch, dass in den 70ern und 80ern studieren noch nicht so ein Mainstream-Ding war wie jetzt. Viele Leute haben Ausbildungen gemacht. Viele Leute wollten direkt Geld verdienen, etwas Solides machen. Und nicht zu vergessen: Viele Leute lieben diese Jobs. Mein Vater z.B. würde in einem Büroalltag durchdrehen. Er braucht den täglichen Kontakt zu verschiedenen Menschen in Kombination mit technischer und handwerklicher Arbeit. Und selbst wenn meine Eltern Friseure wären, oder Müllmänner, oder arbeitslos. Was hat das bloß mit dem Kind zu tun?

Natürlich gibt es Kinder, die aufgrund der sozialen Situation ihrer Familie benachteiligt sind. Das bestreite ich ja gar nicht. Aber wenn eine Mia-Charlotte und ein Finn-Luca in Eppendorf aufwachsen und in der gleichen Kita sind wie Emma-Thilda und Co, dann bezweifle ich, dass es sich um ein sozial-benachteiligtes Kind handelt. Und was ist eigentlich mit Mama Nummer eins? Offensichtlich ist sie Hausfrau, „um sich auf die Kinder zu konzentrieren“. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Nur redet sie davon, dass ihre Tochter eh in der Kita ist und sie zum Yoga geht – ist das jetzt so viel ehrenwerter, als wie erwähnte Luise einen Job zu haben?

Einige von euch denken vielleicht, dass ich übertreibe. Dass die beiden Frauen eine Ausnahme sind, das sonst kaum jemand so denkt. Aber gerade durch einige Leute, die einem in einem dualen BWL-Studium begegnen, merkt man, dass die Definition über die eigenen Eltern ziemlich groß ist. Ein Grund, warum Martin Schulz gerade so stark gehypt wird, ist, dass er „von unten kommt“. Weil sein Vater Polizist im mittleren Dienst war und er das Gymnasium frühzeitig mit mittlerer Reife verließ? Na und? Was sagt das über über die Person Martin Schulz schon aus? Was kann er dadurch besser als Angela Merkel? Sind Erfahrung und das geplante politische Programm nicht ein klitzekleines bisschen wichtiger?

Es gibt übrigens ein Stipendium für Nicht-Akademiker-Kinder. Hätte ich mich mal drauf bewerben sollen, mit meiner außergewöhnlichen, atypischen Intelligenz für ein Dorfkind mit unstudierten Eltern, hätte ich das sicher bekommen.

 

LIFE UPDATE – Hallo Panik! Von abendlichen Zukunftsängsten und der schönsten Wohnung meines Lebens

Es ist Februar, und gab es überhaupt ein Life Update im Januar? I doubt it! Puh, es ist also schon ein zweistelliger Tag im Februar und das zu schreiben, löst direkt Panik in mir aus. Da ist sie: die Angst. So lange hat sie sich versteckt und jetzt ist sie da. Boum, c’est le choc!

Ich war die ganze Zeit so entspannt. Klar gab es einzelne Tage oder Abende, wo ich kurz dachte, das wird alles nichts mit der Masterarbeit und in der die Motivation sich im Negativen bewegte, aber ich war gelassen. Ich habe neben Masterarbeit und arbeiten auch viel gechillt, ich konnte Weihnachten und Zeit mit Freunden genießen, im Januar habe ich die Arbeit einfach mal liegen lassen, um nach Berlin zu fahren und anschließend auch noch umzuziehen. Insgesamt waren es fast 3 Wochen, in denen ich nicht dran gearbeitet hab. Im Hintergrund liefen meine Kampagne und die Experteninterviews, aber gefühlt habe ich mich null mit der Masterarbeit beschäftigt. Und dann war der Januar fast vorbei und die Schnappatmung begann. Mein Abgabetermin ist erst im April, aber mein persönlicher Abgabetermin ist Anfang März. Wenn ich aber mal in mich gehe, merke ich, dass die Arbeit gar nicht so viele Sorgen auslöst, sondern die Frage nach dem Danach. Der Zukunft, die gar nicht mal so weit weg liegt. Also habe ich nach einem kurzen Nervenzusammenbruch und einer Menge Schokolade angefangen, Bewerbungen zu schreiben. Lebenslauf neu gestaltet, Zeugnisse zusammengesucht, Anschreiben verfasst. PDFs zusammenfügen, PDFs komprimieren und das ganze ohne Internet. Wieso ohne Internet? Weil wir noch immer keinen Anschluss haben in der neuen Wohnung. Es ist eine stressige Geschichte, die von leichter Genervtheit, über Hoffnung und positivem Denken bis hin zu heulendem Wutanfall vor ein paar Tagen führte. Eins kann ich gut: Vor Wut heulen und Leute am Telefon anbrüllen, bei denen ich mich vorher schon entschuldige, weil sie nichts dafür können. Long Story Short: Internet gibt es bisher nur bei Starbucks gegenüber und in der Bibliothek. Starbucks gegenüber? Gutes Stichwort. Dass wir umgezogen ist, hat wohl jeder mitbekommen. Wenn nicht, dann solltet ihr mir dringend auf Instagram folgen, da habe ich das ziemlich oft erwähnt. Der Stress hört nicht auf, denn zur Zeit zahlen wir Miete in zwei Wohnungen, weil das ganze mit der Kündigungsfrist ja sogut wie nie funktioniert. „Entweder Sie nehmen die Wohnung jetzt sofort, oder wir finden jemand anders.“ So läuft es eben, vor allem in Hamburg. Und das mit dem Neuvermieten ist trotz 15 Bewerber nicht so easy peasy wie erwartet. Einatmen. Ausatmen. Zu den positiven Dingen: die neue Wohnung! Als wir nach der ersten Besichtigung erst keine Rückmeldung erhalten haben, waren mein Freund und ich schon etwas enttäuscht, hatten wir uns doch beide ein wenig verliebt. Als dann doch noch eine Zusage kam, waren wir zwar überrascht, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht überlegten wir nicht lange. Mein Highlight: die Flügeltür. Da steh ich einfach drauf. Und die Lage. Vorher wohnten wir 1,4km von der U-Bahn entfernt. Das sind 15 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Fahrrad oder 2 Stationen mit einem Bus, der nie oder zu früh oder zu spät kommt. Jetzt sind es knappe 3 Gehminuten zur U-Bahn. Ich sitze gerade auf dem Sofa und sehe Starbucks. Jawohl. Und Budni, und TK Maxx. Edeka und Lidl sind in unter 2 Minuten zu Fuß zu erreichen und hatte ich schon Anita Hass erwähnt? Schräg unter uns. Allgemein ist die Eppendorfer Landstraße ziemlich super und ihr merkt schon, ich komme aus dem Schwärmen kaum raus. Endlich haben wir auch ein renoviertes Bad und eine neue Küche. Ich habe unsere alte Wohnung auch geliebt. Es war eine tolle Wohnung, die wir spontan bekommen haben damals, als ich frisch aus New York zurück war. Eine schöne Altbauwohnung, nur eben renovierungsbedürftig und etwas „ab vom Schuss“. Jetzt ist alles perfekt. Fehlt nur noch ein neues Bett und ein Esstisch. Endlich ein Esstisch!

 

Gesehen: La La Land. Was soll ich sagen, natürlich ist es ein wundervoller Film. Aber ein wenig unbefriedigt war ich schon, ich glaube, ich habe etwas viel erwartet, da der Film so sehr gelobt wird.

Gelesen: An Weihnachten habe ich „Harry Potter and the Cursed Child“ gelesen. Für mich als Harry-Potter-Generation-Vertreterin ein Muss. Zur Zeit lese ich „Pride and Prejudice“ von Jane Austen und tue mich ein wenig schwer mit den langwierigen Dialogen in alem, ländlichen Englisch. Ich komm einfach nicht drauf klar, dass junge Menschen sich so unterhalten, wenn sie unter sich sind.

Gehört: Viel Elektro, weil ich mich dazu gut konzentrieren kann. Gut gefällt mir die Spotify-Playlist „Flume House Party“ und ansonsten greife ich gerne auf Theresas Soundcloud-Profil zurück.

Geärgert: Über die Servicewüste Deutschland. Dienstleistungen werden hier klein geschrieben, in der USA würde das nicht passieren. Apropos USA… da muss man ja nichts mehr zu sagen. Mein Körper hatte schon Recht damit, auf Trumps Wahl mit Migräne zu reagieren. It’s true. It’s a fact. Everything else is fake news. Trust me. My body is great. It’s the greatest. Everyone knows it. There’s proof. It’s true.

Geshoppt: NICHTS. Also, außer eine Menge Kram bei IKEA. Bei Klamotten habe ich mich sehr zurückgehalten und das auch schon seit ein paar Monaten. Ist gar nicht so schwierig. Dafür füllt sich aber meine Wunschliste, insbesondere mit rosa Sachen.

TREND WATCH: ALL PINK AND ROSÉ

Pink Pink

1: Lace Bra
2: Sweater
3: Ruffled Jumper
4: Striped Shirt
5: Pink Dress
6: Tulle Skirt
7: Trenchcoat
8: Print Shirt
9: Oversized Jumper
10: Blouse

Nirgendwo kommt man noch an rosafarbenen Kleidungsstücken vorbei – zu meiner großen Freude, denn Rosa ist in fast allen Abstufungen die einzige Farbe, die ich tatsächlich gerne trage. Also außer Schwarz und Grau. Während der Fashion Week in Berlin letzte Woche habe ich auch den Show Room von Edited besucht, wo die neue Kollektion „Urban Ballerina“ ausgestellt wurde. So schöne Sachen! Noch ist leider nicht alles online, die Schuhe z.B., in die ich mich verliebt habe, sowie die mit Schleifen gebundene Jeans kommen erst im Februar in den Shop. Aber einiges kann man schon shoppen  (und ich kann ja glücklicherweise sogar mit Mitarbeiterrabatt einkaufen, ein Träumten). Aber auch bei H&M, Topshop, Mango, ASOS und co gibt es viele schöne Teile in der Mädchenfarbe, die aber ehrlich gesagt nicht unbedingt nach kleinem, süßen Mädchen schreit, wenn man sie cool kombiniert. I love it! Und ihr?

FASHION WEEK OUTFIT no1: STAYING WARM IN KNIT AND FAKE FUR (oder auch: Gesundheit über Gucci-Slipper)

Jacke – Molly Bracken via ABOUT YOU
Pullover – Zara
Tasche – Gucci
Hose* – Gina Tricot
Schuhe* – What For

Fotos – Lali 

Hier ist mein erstes Fashion Week Outfit. Es ist ziemlich einfach und diente vor allem dazu, mich warm zu halten. Klar hatte ich Lust, auf der Fashion Week mal so richtig tief in meinen Kleiderschrank zu greifen und etwas Gewagteres, etwas Bunteres, eben etwas Modewahnsinnigeres anzuziehen. Aber es herrschten Minusgrade. Und mit 26 Jahren, einem relativ schwachen Immunsystem und einem dafür deutlich stärkerem Verstand entschied ich mich für einen Strickpulli. Jawohl. Die Netzstrumpfhose musste irgendwie integriert werden, aber da musste noch eine Schicht Hose drüber. Eine weitere Hose, denn Layering wärmt nur richtig, wenn sich Luftschichten zwischen den Lagen befinden. (Habe ich bereits bei der Sendung mit der Maus in den Neunzigern gelernt, da hieß das aber nicht Layering, sondern Zwiebellook). In den coolen Boots von What For trage ich noch relativ dicke Happy Socks. Was auf dem Bild fehlt: mein Schal, meine Mütze und meine Handschuhe. Die habe ich dann doch entfernt, um den Look besser zu zeigen. Zu den Shows bin ich aber so gelaufen. Mit Mütze und Schal und Handschuhen, das Gesicht gefühlt kaum sichtbar. Es war wunderbar, bei der Fashion Week dabei zu sein, und es trifft sich natürlich auch gut, dass eine meiner wärmsten Jacken gleichzeitig ein absoluter Hingucker ist (und Fake Fur, versteht sich), aber dennoch: Gesundheit geht vor Gucci Slipper.

(Nicht, dass ich welche hätte, zugegeben.)

PERSONAL: Der schlimmste Liebeskummer meines Lebens

Es war Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls, auf den ersten Blick in Natura. Ich kannte schon Fotos und Videoaufnahmen, die allesamt mein Interesse weckten. Und dann war es endlich soweit: unser erstes Zusammentreffen in 2010. Ich war 19, unendlich aufgeregt und habe mein Herz sofort und für immer vergeben. Es hielt nur einige Tage, dann dauerte es ganze 4 Jahre, bis wir uns wieder sahen. Der Herzschmerz in der Zeit dazwischen war aushaltbar, war es doch nur eine kurze Affäre gewesen. Was nun folgte, waren aber knappe 8 Monate voller Höhen und Tiefen, unvergesslichen Momenten, einer Achterbahn von Emotionen und meiner bedingungslosen Liebe.

Als die Zeit ablief, brach mein Herz. Ich fühlte mich leer, verlassen, hilflos. Nach einigen Wochen fing ich mich wieder, lebte mein Leben weiter, doch unterbewusst blieb der Schmerz. Bis ich etwas über ein Jahr später wieder in eine kurze Affäre stürzte. Wieder nur wenige Tage. Zwei Monate später noch einmal, dieses Mal nur ein einziges Mal. Ein Nachmittag, ein Abend, ein Morgen. Das war im November 2015. Seitdem gab es kein Treffen mehr. Mir geht es gut. Ich spüre das Verlangen, ich spüre den Schmerz, aber nur, wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde. Wenn andere Mädchen dort sind. Wenn sie haben, was ich auch haben möchte.

Es geht um New York.

Natürlich ist der Text so geschrieben, dass er euch in die Irre führt. Aber trotzdem ist jedes Wort wahr. Als ich mit 19 das erste Mal für ein paar Tage in New York war, ein Abigeschenk, gemeinsam mit meiner Mutter und Tante, wusste ich, dass ich zurückkommen muss. Und zwar für länger. Einmal in New York leben, das war mein Traum. Den habe ich kurzzeitig aus den Augen verloren, doch als ich mein duales Studium beendete, stand fest: Es muss nach New York gehen. Ich hatte Glück und bekam einen Praktikumsplatz bei Hugo Boss in New York für 6 Monate. Ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war, noch bevor ich überhaupt ankam. Minus 15 Grad, Schneesturm, das Praktikum nicht wie erhofft, alles noch teurer als geplant. Aber ich wollte nirgends woanders sein. Auch wenn es emotionale Tiefpunkte gab, war ich durchgehend verliebt in die Stadt. Der Vibe, einfach das Gefühl, in New York zu sein. Einkaufen gehen, zur Ubahn laufen, Wäsche waschen gehen, alles macht Spaß in New York. Plötzlich vom Regen nass werden, den Bus verpassen, das Portemonnaie zu Hause vergessen, alles nicht so dramatisch in New York. Denn man ist in New York. New York bringt für mich eine Leichtigkeit mit sich, die ich woanders noch nicht erlebt habe. Viele Leute verstehen das nicht, New York sei doch laut, stressig. Es gibt laute Ecken. Es gibt stressige Situationen. Aber New York ist unendlich schön. Man ist frei. Jeder Tag ist etwas besonderes. Jeden Tag gibt es etwas zu entdecken. Die Leute sind anders. Die Leute in Soho sind anders als die in Williamsburg. Die in Harlem anders als die in Chelsea. Die auf der Upper East Side anders als die in Little Italy und die in Bushwick anders als die auf der Upper West Side. Aber sie haben etwas gemeinsam, was sie von Menschen in anderen Städten unterscheidet. New York gibt einem das Gefühl, angekommen zu sein, ohne je stillzustehen.

Ich vermisse New York. Die Stadt, die Menschen, mich. Ich bin anders in New York als hier. Vielleicht cooler, wagemutiger, aber auch entspannter, viel, viel entspannter.

Und solange ich nicht wieder auf dem Weg dorthin bin, wenn meine Augen sich mit Tränen füllen im Landeanflug, wenn ich die dreckigste Ubahn umarmen könnte, solange, bis dahin, schmerzt mein Herz bei jedem Bild, das ich von jemand anders in New York sehe.

// Achtung, Bilderflut.

OUTFIT: XMAS Party meets Business Look

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FOTOS – Arne Westphal Photography (Instagram: @aw_ip)

Blazer – Edited the label (on sale!)
Jumpsuit – Mango
Shoes – Bronx via About You
Bag – 3.1 Philip Lim 
Tights – H&M

Ich hatte euch und mir mehr Outfits versprochen und hier kommt auch schon das zweite. Das erste mit Kuschelpulli, Overknees und Netzstrumpfhose gab es ja schon letzte Woche. Die Intention hinter diesem Outfit war eigentlich eine Christmas Party, aber irgendwie ist es dann ganz schön businessmäßig geworden. Passt ja aber, wenn ihr auf die Weihnachtsfeier eures Arbeitgebers geht und vorher vielleicht noch ein paar Termine habt. Auf der Party wird dann einfach der Blazer abgelegt und im Jumpsuit gefeiert. Der war ein absoluter Spontankauf ohne Anprobieren. Schwarz mit Glitzer, weite Beine, Schleife in der Taille, dünne Trägerchen – gekauft! Damit es noch mehr funkelt, die Chloé Susanna Dupes dazu. Eine kleinere Tasche wäre vielleicht von Vorteil, aber ich hab immer so viel Kram dabei.
Wie findet ihr das Outfit? Wisst ihr schon, was ihr zu eurer Weihnachtsfeier oder Silvester anzieht?

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OUTFIT: Oversized Knit Layering and Overknee Look

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overknees

FOTOS – Arne Westphal (Instagram: @aw_ip)

Pullover – Zara (ähnlich hier und hier)
Bluse – River Island (ähnlich hier)
Tasche – 3.1 Philip Lim (kleiner aber gleiche Farbe hier und gleiche Größe aber schwarz hier)
Strumpfhose – H&M (ähnlich hier)
Overknees – Zara (ähnliche hier und hier)

Na wenn das mal nicht ein kleines Trend-Opfer-Outfit ist. Overknees sind seit letztem Winter ja wieder super angesagt und glücklicherweise hält sich das auch noch diese kalte Saison. Ich persönlich bin seit Serena van der Woodson absoluter Overknee-Fan. Problematisch finde ich sie nur, wenn sie entweder einen viel zu hohen Absatz haben oder mit nackter Haut kombiniert werden (jedenfalls wenn sie schwarz sind). Damit der Look im wahrsten Sinne des Wortes aufgelockert wird, habe ich dazu mehrere Lagen weiter Klamotten kombiniert. Dafür eignet sich natürlich nichts besser als mein Lieblingspulli, den ihr auch HIER sehen könnt. Dadrunter ein Hemd und einen Rock (damit der Popo nicht doch plötzlich rausblitzt) und fertig ist das Casual Overknee Outfit.
Wie findet ihr den Look?

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BLACK FRIDAY DEALS IN DEUTSCHLAND – Trendteile, Favoriten und was ich wirklich bestellt habe – About You, Asos,Topshop, River Island

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Jacke – Goldie London via About You
Boots (Chloé Dupes) – Bronx via About You
Mantel – Asos
Body – About You
Jeans – Edited
Netzsocken – Asos

SALE! YES! Es gibt bestimmt ein paar Leute, die fleißig mit dem Kopf schütteln und sich beschweren, dass dieser ganze amerikanische Kram gerne drüben bleiben darf. Aber nachdem es Halloween nach Europa geschafft hat, hat die Black Friday Madness ja nicht lange auf sich warten lassen. Auch wenn wir heute kein Thanksgiving feiern und uns mit Truthahn und Kürbis Kuchen vollstopfen, wollen wir morgen Super-Angebote shoppen. Da die Online-Shops sich gar nicht auf nur einen Tag festlegen wollen und den Umsatz in die Höhe schnallen sehen wollen, geht es bei vielen heute schon los und hält bis Cyber Monday an.

Ich habe schon zugeschlagen! Ich habe die Sachen auf der Collage gekauft. Ehrlich. Man weiß ja immer nicht, was die Blogger selbst so kaufen oder nur anpreisen, daher habe ich es getrennt: die Collage zeigt meine Einkäufe, alles was unten noch kommt, sind weitere Favoriten, die es aber (noch nicht) zur Kasse geschafft haben. Farbschema ist eindeutig zu erkennen und grandioser Weise ist sogar für fast jedes Körperteil was dabei. HAPPY SHOPPING!

Highlights: Balenciaga Dupes für 25 Euro und Miu Miu Dupes für 60 Euro und natürlich ein LEO-Mantel.

FAVORITEN BEI ABOUT YOU (kein Code, automatisch reduziert)

FAVORITEN BEI MANGO (CODE: BLACK)

FAVORITEN BEI ASOS (Code: GOGOGO)

SCHNÄPPCHEN! FAVORITEN BEI RIVER ISLAND (kein Code, automatisch reduziert)

TOPSHOP FAVORITEN (KEIN CODE, AUTOMATISCH REDUZIERT)

 

MEHR SHOPS:

Mango: http://bit.ly/2ftAe2U (-20% auf alles!)
Zalando: http://bit.ly/2gmj0Jg (-20 % mit dem Code BLACKFRIDAY16A)
ASOS: http://bit.ly/2ftoDRm (- 20 % mit dem Code GOGOGO)
& other stories: http://bit.ly/2ftoZaE (-50 % auf ausgewählte Ware)
Pull & Bear: http://bit.ly/2gmmRpS (-20 % + free shipping)
Stradivarius: http://bit.ly/2gmpesR (-20 %)
The Body Shop: http://bit.ly/2ftA4Zf (- 40 % mit dem Code 19805)
Nike: http://bit.ly/2ftxsdO (-30 % extra mit dem Code XMAS16)
Boohoo: http://bit.ly/2gmekmS (Bis zu -70 % ohne Code!)
All Saints: http://bit.ly/2ftsCgR (-30 % mit dem Code CYBER)
mytheresa: http://bit.ly/2ftqSnL (-30 % auf alle Sale Stücke)
Luisa Via Roma: http://bit.ly/2ftsAFI (- 30 % mit dem Code BFRW30)